Januar 2026
Viel Spass hatten die 16 Eltern der Gruppe Junge Familien bei einen Kegelabend in der Kegelbahn der Gunvor Raffinerie. Neben Bier, Aperol, Goaßn gab es zur Stärkung Pizza und Kuchen mit. Gut Holz!ein gespaltenes Land im geopolitischen Spannungsfeld
Januar 2026
Rund 60 interessierte Zuhörer folgten dem Vortrag von Thomas Schumann über die aktuelle Lage in Georgien. Der Journalist zeichnete ein eindrucksvolles Bild eines Landes, das zwischen Europa und Russland zerrieben wird.
Mit einem georgischen Begrüßungsspruch, der in Deutsch etwa lautet „Hallo, lass‘ uns die guten Zeiten beginnen!“ begrüßte Schumann die anwesenden Frauen und Männer, die nicht nur aus den Reihen der Kolpingsfamilie kamen.
Thomas Schumann berichtete eindrucksvoll von seiner Reise im April Jahr 2025, die er gemeinsam mit mehreren Journalisten unternommen hatte. Vor Ort sprach er mit Menschen, die zwischen Hoffnung und Angst leben. Mit eindrucksvollen Filmsequenzen und Bildern brachte er den Zuhörern die Realität in Georgien näher – eine Realität, die von politischer Unsicherheit und gesellschaftlicher Spaltung geprägt ist.
Er legte anhand von Landkarten dar, dass Georgien strategisch zwischen Ost und West liegt und genau dort sich die Lage zuspitzt. Während große Teile der Bevölkerung den Weg Richtung EU und Westen ersehnen, orientiert sich die Regierung zunehmend an Moskau. Autoritäre Tendenzen nehmen zu, die Demokratie steht auf dem Prüfstand. Für die „EU-freundlichen“ Menschen ist die Situation kritisch. Ihre Hoffnungen auf eine europäische Integration geraten ins Wanken.
Bei seinem Besuch vor Ort konnte er erleben, dass sich die katholische Kirche insbesondere durch das deutsche katholische Hilfswerk Renovabis mit Partnern vor Ort bemüht, die für große Teile der Bevölkerung prekären Lebensbedingungen benachteiligter Menschen zu verbessern. Örtliche Projektpartner setzen sich zudem für ein breites Bildungsangebot, damit eine freiheitliche und demokratische Gesellschaft ermöglicht wird.
Bei den anschließenden Einzelgesprächen äußerten einige Teilnehmer Besorgnis über die fragile Lage und machten sich Gedanken zu den Auswirkungen auf Europa. Der Vortrag war ein eindrucksvoller Weckruf: Georgien ist mehr als ein fernes Land – es ist ein Spiegelbild der Machtspiele zwischen Ost und West. Die Zukunft bleibt ungewiss, doch die Sehnsucht nach Freiheit und europäischer Zugehörigkeit ist stark.
Januar 2026