Theatersaison 2022/23

Wie bei so vielen Veranstaltungen, die in den letzten Jahren ausgefallen sind, war es auch für die Kolpingsfamilie Kösching eine Herausforderung wieder quasi einen Neustart zu wagen. Aber die Verantwortlichen haben es gewagt und sind dafür vom Publikum mit sehr viel Applaus belohnt worden.

Mit dem Stück „In den Himmel wollen sie alle!“ von Andreas Keßner brachten sie wieder ein Stück auf die Bühne die die Aufmerksamkeit der Besucher voll beanspruchte.

Die brillant bestückte Besetzung der Rollen durch die Regisseurin Brigitte Kempa, tat ihr übriges, die Besucher des dreimal voll besetzten Pfarrsaales zum Nachdenken, Schmunzeln, Lachen und letztendlich tosenden Applaus zu verleiten.

 

Worum ging es: Wie ein Lauffeuer verbreitet sich die Nachricht im Dorf, dass der Pfarrer (Ali Beidoun) seit den frühen Morgenstunden beim örtlichen Wirt Ulli sitzt und mit ihm ein langes und intensives Gespräch führt. Beim Bürgermeister (Peter Rosenkranz) steht das Telefon nicht still, jeder will wissen, was mit Ulli ist, denn nicht einmal seine engsten Freunde werden ins Haus gelassen und jeder Telefonanruf wird von seiner Haushälterin abrupt abgewürgt. Fatalerweise erzählt Kurt seiner Frau Lydia (Verena Jahnke), dass Ulli am Vorabend seine Wirtschaft schon früher zugesperrt hatte, weil er sich nicht wohl fühlte. Und schon nimmt das Unglück seinen Lauf. Schnell ist eins und eins zusammengezählt: Ulli liegt im Sterben und der Pfarrer nimmt ihm seine letzte Beichte ab! Jetzt ist guter Rat teuer, denn Ulli weiß von jedem die eine oder andere Sünde, die den Herrn Pfarrer sicherlich interessieren dürfte

Auch die Nachbarin Helga (Barbara Fuchs) mit ihrem Ehemann Alfred (Thomas Mayer) haben Angst, dass Ulli ihre (nichtehelichen) Geheimnisse dem Pfarrer in seiner letzten Aussprache bekannt werden. Nicht zuletzt Frau (Doktor) Lessing (Carina Funk) bangt um ihre Zulassung, wenn bekannt wird, dass sie keine promovierte Ärztin ist.

Am Ende aber klärt sich alles auf, der Wirt Ulli will nur sein Lokal veräußern und hat deshalb eine längere Besprechung mit dem Pfarrer.

Falls die Spieler etwas ins Stocken kamen, kam ihnen die Flüsterfee, Sanaa Beidoun zu Hilfe.

Die Gestaltung der Plakate übernahm wie immer Isabel Kempa.

 

Unsere Regisseurin brachte die monatelange Vorbereitung und die Helfer die im Hintergrund waren in folgenden Versen auf den Punkt.

 

An alle, de dabei warn:

Eins, zwei, drei, für desmoi is vorbei mit der Kolping-Theaterei!

Harte Wochen liegen hinter eich, dieses Stück war an Dramen reich:

Ganz vui Text für ned vui Leid, a guader Gag war manchmoi weid.

Ganz vui krank kam no dazua, do homma ghabt ned recht a Ruah.

Ganz vui Nerven, des is ma klar, hob i eich kost, des is gwies wahr!

Immer wieder wos neis probiert, des Biachl nach guade Stellen durchstudiert.

Aber mit verdammt vui Übung hob sich bald der Stimmung Trübung.

Und so wurde aus saukoide, schwere Probenstunden am Ende doch no ganz lustige Runden.

De drei Aufführungen hobts mit Bravour super durchzomg in oana Tour.

De Leid hots gfoin, hom klatscht und glacht,und i hob mir ganz oft gedacht,

wos‘z für a Wahnsinnsleistung hobts ihr bracht!

So bleibt mir also jetzt final, zu schließen für jetzt den Theaterkanal,

verbunden mit ganz, ganz grossem Dank an eich alle Schauspieler und de Verantwortlichen für Speis und Trank.

Bleibts gesund und lassts es eich guadgehen, es waar so schee, wenn mia uns in der nächsten Saison wiedersehen!

 

Gruss und Kuss, jetz is Schluss!

Brigitte

Letzte Aktualisierung 27.01.2023

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