April 2026
Auf großes Interesse stieß der Ausflug des Obst- und Gartenbauvereins gemeinsam mit der Kolpingsfamilie Kösching zum Gutshof der Familie Klügle nach Froschham bei Aichach.
Zunächst erfuhren die 55 Besucher von Juniorchef Josef Kügle Grundsätzliches zum Hof und die Größe des familiengeführten Betriebes die seit 1997 rund 10 Hektar für den Spargelanbau verwenden.
Er erklärte wie der Anbau des weißen und des grünen Spargels auf dem Gutshof abläuft. Dass z.B., wenn die Spargelpflanze nach ca. 6 bis 7 Jahren der Ertrag sinkt, nicht sofort neuer Spargel angepflanzt werden kann, da der Boden rund 20 Jahre mit anderen Früchten bestellt werden muss, damit sich der Boden „erholen“ kann und damit sicher keine Krankheitserreger mehr vorhanden sind.
Zur Spargelernte zählen sie auf Saisonarbeiter aus Rumänien. Viele kennen sie schon seit vielen Jahren, wohnen auf dem Hof und sind Teil des Familienbetriebs.
Beim praktischen Teil, dem Spargelstechen konnte mach einer seine geernteten Stangen stolz präsentieren.
Gezeigt wurde auch wie der Spargel, teils durch Hightech Maschinen, teils durch Handarbeit, gewaschen, sortiert, geschält, und auf Wunsch vakuumiert wird. Sortiert wird nach Stangendicke, Stangen- oder Kopfqualität, Färbung oder Stangenlänge.
Durch Direktvermarktung kommt der Premiumspargel auf die Teller zahlreicher Restaurants der gehobenen Gastronomie in der Landeshauptstadt München.
Als weiteren Punkt des Ausfluges stand die Besichtigung der hofeigenen Biogasanlage. Hier werden Bioabfälle, hauptsächlich dafür angebauter Mais, in Biogas verarbeitet und teils vor Ort in Strom,
aber auch durch eine rund 4km lange Gasleitung nach Aichach weitergeleitet um dort zur Wärmegewinnung bzw. auch Stromerzeugung in einem Industriegebiet verwendet zu werden.
Nicht nur den Münchnern schmeckt´s, denn die Besucher fuhren zum Gasthaus Gutmann nach Aichach-Ecknach. Dort konnten sie sich selbst von der Qualität des Spargels aus Froschham überzeugen.
Ein toller Ausflug von zwei Köschinger Vereinen der nicht nur Wissen und Gaumengenuss verband, sondern auch eine großartige Gemeinschaft ermöglichte.
April 2026
Bei der diesjährigen Tischtennis-Marktmeisterschaft des DJK sind gleich 4 Kolping Teams angetreten. Auch wenn keine der Kolpingmannschaften einen Pokal erreichen konnte, so waren sie insgesamt mit der Platzierung unter den 32 angetretenen Teams zufrieden. Die Plätze 7, 21, 24 und 28 waren durch Ehrgeiz und großer Leidenschaft erspielt worden. Nach mehrstündiger Turnierzeit wurden bei der anschließenden Partynacht die durstigen Kehlen wieder gelöscht.
Wir danken dem DJK-Kösching für die perfekte Ausrichtung des Turniers und freuen uns aufs nächste Mal.
April 2026
Jahresversammlung mal ganz anders.
Um die jährliche Mitgliederversammlung etwas zu modernisieren, hatte sich die Kolpingsfamilie Kösching etwas einfallen lassen.
Die Vorstandschaft hatte den Fokus dieses Mal auf die gesellschaftliche Komponente verschoben! Unter dem Motto „wos`s z`redn und wos`s z`essen“ konnten die wesentlichen Punkte und Regularien ohne lange Vorträge in kurzer Zeit abgearbeitet werden.
Mit der Begrüßung und Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung durch den Vorsitzenden Georg Altmann begann der Abend. Er freute sich, dass neben dem Ehrenvorsitzenden Franz Heckl und den Ehrenmitgliedern heuer die Bezirksvorsitzende des Kolping Bezirkes Kelheim, Sabine Dräger zu Besuch war.
Der Kassier Hans Schöberl konnte in seinem Bericht einen stabilen Kassenstand vorweisen, auch wenn für das Jahr 2025 etwas geringere Einnahmen und Mehrausgaben gebucht sind. Abgerundet wurde dieser Part durch den humorvollen Prüfbericht von Roland Fritsch, der abschließend die Versammlung aufforderte, die Vorstandschaft für das Berichtsjahr 2025 zu entlasten. Ohne Gegenstimme wurden den Verantwortlichen von der Versammlung das Vertrauen ausgesprochen.
Anschließend rief Präses Anthony Chimaka die Anwesenden auf, den im Jahr 2025 verstorbenen Kolpingmitgliedern in einem Gebet zu gedenken.
Danach gab der Vorsitzende Altmann eine kurze Übersicht über die Aus- und Eintritte. Er konnte über eine homogene Altersstruktur und den Mitgliederstand von 549 Mitglieder berichten.
Da die Berichte des Vorsitzenden und der einzelnen Gruppen auf der Kolping Homepage und im gedruckten Jahresheft nachzulesen sind, konnte dieser Punkt im Vergleich zu den Vorjahren zeitlich sehr gekürzt werden.
Die als Ersatz in Endlosschleife abgespielten Fotos über die Aktivitäten des letzten Jahres kamen sehr gut an. Einige Anwesende bemerkten: „Da sieht man erst wieviel Kolping wirklich macht.
Der Vorsitzende gab zum Schluss noch einen Ausblick auf einige kommende Veranstaltungen. Besonders wies er darauf hin, dass er für das Kolping-Generationenfest in Desching am 2. August den Präses von Kolping International, Monsignore Christoph Huber gewinnen konnte. Außerdem freue er sich, dass der Köschinger Kolping-Kinderchor bei der Landeswallfahrt in Freising am 3. Oktober eine Statio gesanglich übernehmen wird. Die Anmeldung zur Teilnahme an der Wallfahrt ist demnächst über die Seite www.landeswallfahrt.de möglich.
Nach knapp 45 Minuten endete der offizielle Teil traditionell mit dem Kolpinglied und einem kräftigen „Kolping treu“.
Anschließend waren alle zum kostenlosen Kolping-Buffet eingeladen. Während der kommenden Stunden wurden viele Fotos des Jahres 2025 auf den gut sichtbaren Monitoren gezeigt. Dies führte zu unterhaltsamen Gesprächen und einem ganz besonderen Charakter der Versammlung.
Das neu eingeführte Konzept der Mitgliederversammlung bewies einmal mehr, dass Kolping Kösching eine vorausschauende, aber dennoch traditionelle Familie ist.
Bericht: Brigitte Kempa / G. Altmann
April 2026
Auch die Kolpingsfamilie übernahm für die Pfarrei von Gründonnerstag auf Karfreitag eine Betstunde vor dem Allerheiligsten in der Pfarrkirche. Rund 30 Frauen und Männer kamen von 6:00 bis 7:00 Uhr und beteten einen sehr besinnlichen Kreuzweg.
März 2026
Rund 50 Kollpinger trafen sich im März in Rohn iNB zum Bezirkskreuzweg.
Martina Neumayer vom Vorstandsteam von Kolping Rohr und Bezirkspräses Wolfgang Stowasser begrüßten die teilnehmenden Kolpingsfamilien und erklärte den Ablauf.
Die 14 Sattionen des Kreuzweges wurde der Bezug bewußt gemacht, was sie für den heutigen Alltag bedeuten. Die Gottesdienstbesucher konnten an einem kleinen Ast selbst untersuchen, was es bedeutet unter Belastung bis zum Bruch zu stehen. Als Geschenk konnte jeder ein selbst gebasteltes Kreuz mitnehmen.
Anschließend traf man sich zum gemütlichen Beisammensein im Gasthof Sixt.
März 2026
Bereits eine schöne Tradition ist das jährliche Starkbierfest der Kolping Gruppe Senioren. Hans und Kone, kümmerten sich wie üblich um kleine Brotzeit um eine g´scheide Unterlage für das selbstgebraute Starkbier zu haben.
Der routinierte Fastenprediger Gerd Krassler spannte in seiner Rede einen weit Themenbogen und begeisterte so die Anwesenden, im voll besetzten Kolpingheim. Von politischen Themen, über Gemeindethemen, bis hin zu Gruppenereignissen, erstreckte sich die bunte Palette. Nicht zuletzt gab es satirische Empfehlungen „zum Überleben der echten Keschinger“, nachdem die Geburtsstation und die Klinik Geschichte sind. Alles in Allem war es wieder eine gelungene gemütliche Veranstaltung.
März 2026
„Bewaffnet“ mit Handschuhen, Müllgreifer und Eimer trafen sich rund 40 Kinder und Erwachsene um, wie jedes Jahr, sich um die Sauberkeit der Köschinger Flur dabei zu sein. Anschließend gab es im Kolpingheim die Wurstsemmeln, die der Markt Kösching für die Helfer gesponsert hat.
März 2026
März 2026
Bereits zum 36. Mal fand das diesjährige Schafkopfturnier in gewohnter Umgebung im Kolpingheim statt. Auf die Einladung folgten 32 schafkopfbegeisterte Kolpinger und
Bekannte. Erfreulicherweise nehmen mittlerweile auch einige Damen regelmäßig am Turnier teil.
Ein kurzweiliger Abend unter der Leitung von Andreas Deindl und Thomas Liepold nahm seinen Lauf mit einigen Solos und Wenzen, gespickt mit dem ein oder anderen Tout.
Durch die tatkräftige Unterstützung von Franz und Mane Heckl sowie Christine Wittmann wurde das Spielerinnen und Spieler wie gewohnt perfekt mit Leberkäs und Getränken ver- und umsorgt.
Nachdem alle Spiele ausgezählt waren, durfte Anton Huber heuer den Wanderpokal in Händen halten. Nach der Siegerehrung wurde noch das ein oder andere Sauspiel ausgespielt, wie man so
hört.
Einige Infos zu unserem Brauchtum findet ihr auf unserer Schafkopfseite.
Am Faschingssamstag fand im Pfarrsaal die erste unvergessliche Circus Kolping-Party statt! Die rund 120 Kinder und Erwachsenen waren von Anfang an dabei, als es am Nachmittag mit einem bunten Treiben aus Artisten, Seiltänzern, Gewichthebern, Popcornverkäufern und einem beeindruckenden Messerwerfer begann. Die Teilnehmer wurden in die Welt des Zirkus entführt und konnten sich sofort in die Atmosphäre einleben.
Alle Verkleidungen waren phantasievoll: Clowns, Zirkusdirektoren, Artisten, Seiltänzer, Tiger, Dompteure und viele mehr - alle waren dabei!
Die Spiele ließen die Herzen der Artisten höher schlagen: Beim Luftballontanz, Konfetti-Eierlauf, Stopptänzen und der "Reise nach Jerusalem" konnten die Kinder und Erwachsenen ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen.
Für das leibliche Wohl wurde mit Wienersemmeln und einem reichhaltigen Kuchenbuffet mit selbst mitgebrachten Leckereien gesorgt. Dazu gab es kreative Cocktails mit passenden Namen wie Feuerschlucker, Karussell der Sinne und Akrobatensprung.
Zu späterer Stunde gesellten sich noch einige größere Clowns dazu und feierten mit uns bis tief in die Nacht. Unterstützung bekamen wir am Abend durch DJ "Mike D", der für die perfekte Stimmung sorgte.
Bericht: Stephanie Wagenhuber
Für die Schuhaktion "Mein Schuh tut gut" zum Kolpinggdenktag 2025, wurde auch bei der KF Kösching kräftig die Werbetrommel gerührt. Die fleißigen Helfer waren erfreut, dass bis Ende Januar 2026 aus der Köschinger Bevölkerung und Umgebung eine relativ große Menge an guten gebrauchten Schuhen beim Kolpingvorsitzenden Georg Altmann angegeben wurden. Leider waren neben guten, teils neuen Schuhen auch völlig unbrauchbare Paare dabei, die den Weg in die Mülltone gehen mussten. Zum Schluss waren es 23 gut gefüllte Kartons mit einem Einzelgewicht zwischen 10 und 15 kg.
Die Kolpingsfamilie Kösching und das Kolping-Erwachsenen-Bildungswerk Eichstätt luden die Vertreter der Kreistagsfraktionen ein, ihre Programme und Positionen darzustellen.
Im vollbesetzten Saal des Gasthofs Amberger in Kösching konnten sich die Interessierten zu den Positionen der einzelnen Kreistagsparteien informieren. Der Vorsitzende der Kolpingsfamilie Kösching, Georg Altmann und Ewald Kommer, Geschäftsführer des Kolping-Erwachsenen-Bildungswerkes, begrüßten die Anwesenden. Daniela Olivares übernahm in bewährter Weise die Moderation.
Alle Bürgerinnen und Bürger haben vor der Wahl sprichwörtliche die Qual der Wahl. In einer engagierten Gesprächsrunde präsentierten sich deshalb die Parteien des
Kreistages und erörterten zentrale Themen, die unsere Gemeinschaft betreffen. Die Vertreter der Parteien waren:
• Alexander Anetsberger (CSU)
• Anton Haunsberger (FW)
• Simone Zink (Grüne)
• Stefanie Kirchner (SPD)
• Christian Conradt (JU)
• Theresia Asbach-Beringer (JFW)
• Maria Lechner (ödp)
Als erstes Thema ging es um die Wirtschaft im Landkreis.
„Wenn Audi Schnupfen hat, hat die Region Grippe“, moderiert Daniela Olivares den ersten großen Themenblock an. Die Sorgen beim Blick in die Zukunft sind groß. Wie kann man die Wirtschaft wieder
ankurbeln und neue Unternehmen für den Landkreis begeistern?
Einen ganze Weile nahm die Gesundheitsversorgung in Anspruch.
Besonders wie es mit der Klinik in Kösching weitergeht, war eine zentrale Frage. Der Kreistag habe in den vergangenen Jahren zwei Grundsatzbeschlüsse getroffen, die nun umgesetzt
werden. „Kösching wird nicht geschlossen – sondern transformiert“, betont Landrat Anetsberger. Aus der Notaufnahme wird eine Notfallambulanz, der Rettungsdienststandort bleibt erhalten, es werden
Kurzzeitpflegeplätze eingerichtet und es wird ambulantes Operieren ermöglicht. Kirchner nimmt bei der Gesundheitsversorgung nicht nur die Kliniken, sondern auch die Hausärzte in den Blick und weist
mit Nachdruck auf den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst.
Als nächster Punkt stand der öffentliche Nahverkehr auf dem Programm.
Der ÖPNV koste „unwahrscheinlich viel Geld“, so Conradt. „Wir werden es uns auf absehbare Zeit nicht leisten können ihn auszubauen.“ Lechner zufolge müsse man kreativer werden. Zink appellierte für
den Ausbau von Fahrradwegen.
Die Diskussionsthemen Digitalisierung, Ehrenamt und Kinderbetreuung konnten wegen der fortgeschrittenen Zeit nur mehr kurz andiskutiert werden.
Ein besonderer Dank gilt der Moderatorin, Frau Daniela Olivares, für ihre wertvolle Unterstützung und Leitung der Veranstaltung. Für die Kolpingsfamilie Kösching dankte Vorsitzender Georg Altmann den interessierten Zuhörer; KEBW-Geschäftsführer Ewald Kommer bat alle, am 8. März von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und gemeinsam die Demokratie zu stärken.
Januar 2026
Viel Spass hatten die 16 Eltern der Gruppe Junge Familien bei einen Kegelabend in der Kegelbahn der Gunvor Raffinerie. Neben Bier, Aperol, Goaßn gab es zur Stärkung Pizza und Kuchen mit. Gut Holz!ein gespaltenes Land im geopolitischen Spannungsfeld
Januar 2026
Rund 60 interessierte Zuhörer folgten dem Vortrag von Thomas Schumann über die aktuelle Lage in Georgien. Der Journalist zeichnete ein eindrucksvolles Bild eines Landes, das zwischen Europa und Russland zerrieben wird.
Mit einem georgischen Begrüßungsspruch, der in Deutsch etwa lautet „Hallo, lass‘ uns die guten Zeiten beginnen!“ begrüßte Schumann die anwesenden Frauen und Männer, die nicht nur aus den Reihen der Kolpingsfamilie kamen.
Thomas Schumann berichtete eindrucksvoll von seiner Reise im April Jahr 2025, die er gemeinsam mit mehreren Journalisten unternommen hatte. Vor Ort sprach er mit Menschen, die zwischen Hoffnung und Angst leben. Mit eindrucksvollen Filmsequenzen und Bildern brachte er den Zuhörern die Realität in Georgien näher – eine Realität, die von politischer Unsicherheit und gesellschaftlicher Spaltung geprägt ist.
Er legte anhand von Landkarten dar, dass Georgien strategisch zwischen Ost und West liegt und genau dort sich die Lage zuspitzt. Während große Teile der Bevölkerung den Weg Richtung EU und Westen ersehnen, orientiert sich die Regierung zunehmend an Moskau. Autoritäre Tendenzen nehmen zu, die Demokratie steht auf dem Prüfstand. Für die „EU-freundlichen“ Menschen ist die Situation kritisch. Ihre Hoffnungen auf eine europäische Integration geraten ins Wanken.
Bei seinem Besuch vor Ort konnte er erleben, dass sich die katholische Kirche insbesondere durch das deutsche katholische Hilfswerk Renovabis mit Partnern vor Ort bemüht, die für große Teile der Bevölkerung prekären Lebensbedingungen benachteiligter Menschen zu verbessern. Örtliche Projektpartner setzen sich zudem für ein breites Bildungsangebot, damit eine freiheitliche und demokratische Gesellschaft ermöglicht wird.
Bei den anschließenden Einzelgesprächen äußerten einige Teilnehmer Besorgnis über die fragile Lage und machten sich Gedanken zu den Auswirkungen auf Europa. Der Vortrag war ein eindrucksvoller Weckruf: Georgien ist mehr als ein fernes Land – es ist ein Spiegelbild der Machtspiele zwischen Ost und West. Die Zukunft bleibt ungewiss, doch die Sehnsucht nach Freiheit und europäischer Zugehörigkeit ist stark.
Januar 2026