Das Jahr 2017

Kolpinggedenktag

Dezember 2017

Neuaufnahmen und Ehrungen beim Kolpinggedenktag in Kösching

Beim diesjährigen Gedenktag der Kolpingsfamilie Kösching konnte der Vorsitzende Georg Altmann 72 Mitglieder, Präses Christian Fleischmann, sowie den Hausherren Dekan Dr. Wojciech Wysocki und Pfarradministrator Dr. Anthony Chimaka im Kolpingheim begrüßen.

„Wir haben den Himmel auf Erden, im Gegensatz zu der Zeit in der Adolph Kolping gelebt hat“ so begann Altmann einführend den Gedenktag. Seine Begründung: „Wir haben keinen Krieg, keinen Hunger, geringe Arbeitslosigkeit, ein Dach über dem Kopf, Ärzte und vor allem haben wir uns in der Gemeinschaft der Kolpingsfamilie wenn wir einander brauchen“.

Einige Zuhörer fühlten sich in ihre Jugendzeit zurückversetzt als das Lied „From heaven to earth“ von Barclay James Harvest erklang, das Kaplan Fleischmann in seinem geistlichen Wort als Vorlage nahm. Der christliche Text, von der Jungfräulichen Geburt bis zum Tod Jesus, wurde übersetzt und die Strophen mit Bibelstellen untermauert.

Trotz zwei Todesfällen und Austritten erhöht sich die Mitgliederzahl mit sieben Neuaufnahmen der Kolpingsfamilie auf 463. Eine Kolpingnadel zum Zeichen der Zugehörigkeit wurde verliehen an: Anneliese Bernhofer, Marina Liepold mit Sohn Basti, Stefanie Mayer, Robert Ponschab und Stephanie Rüter mit Sohn Nils.

Georg Altmann und Präses Fleischmann freuten sich an diesem Abend auch langjährige Mitglieder zu ehren.
Die Nadel in Silber für 25-jährige Zugehörigkeit erhielten: Irmgard Bayerlein, Karin und Herbert Deindl, Gertrud und Jürgen Franz, Renate Funk, Katharina Liepold, Andreas Osiander, Silvia und Ludwig Schmidt, Robert Schmid, Werner Schmidt, Matthias Werthmann. Frau Katharina Heckl ist seit 40 Jahren Mitglied. Mit einer Nadel in Gold für 50-jährige Mitgliedschaft wurden Franz Betz, Kaspar Licklederer und Max Meier ausgezeichnet. Ein besonderer Dank galt Max Lechner für 60 Jahre und seinem Bruder Adalbert Lechner für 65 Jahre Treue zum Verein.

Die Kolpingsfamilie Kösching ist bekannt für ihre Nikolausaktion. So durfte auch bei der eigenen Feier der Nikolaus nicht fehlen. Von Marita Ciesla in Reimform gebracht und ins goldene Buch geschrieben, so wurden Mitglieder für ihr Engagement belohnt, langjährig verdiente Mitglieder geehrt und sich bei ehemaligen Präsidiumsmitgliedern bedankt.

Georg Altmann verwies auf einige anstehende Veranstaltungen wie die Nikolausaktion, Adventsmarkt und die Theatervorstellungen hin, die alle auf der Internetseite nachzulesen sind.

Ein Highlight wurde der Gedenkgottesdienst für Adolph Kolping und lebende und verstorbene Mitglieder der Kolpingsfamilie am Sonntag, den 3.12.2017.

Initiiert durch die Sebastianibruderschaft wurde er live durch den katholischen Sender Radio Horeb übertragen. Kaplan Christian Fleischmann zelebrierte die Messe und rüttelte die Kirchenbesucher mit dem Signal eines Brandmelders in seiner Predigt wach.

Mit ihren perfekt abgestimmten, festlichen und stimmungsvollen Liedern sorgte die KoLan-Gruppe unter der Leitung von Maria Kürzinger für die musikalische Umrahmung. Dieser Hörgenuss garantierte den Zuhörern in der Kirche und an den Radiogeräten einen perfekten Einstieg in die Adventszeit.

Mit dem traditionellen Weißwurstfrühstück im Kolpingheim endete der gut besuchte Kolpinggedenktag.

Ein Bericht von Gertraud Lechner

Weihnachtsbasteln

November 2017

Rechtzeitig vor der Advents- und Weihnachts­zeit haben wir uns im Kolpingheim getroffen, um die vielen Ideen auszuprobieren, welche das Team der Jungen Familien vorbereitet hatte. Klassiker wie Holzwichtel, Holzhirsche und Weihnachtsengel wollen erst mal gesägt, gebohrt, bemalt und geklebt sein, bis sie vollendet erscheinen. Aber auch moderne Winterzeitgesellen wie Schnee­männer aus STYROPOR-Kugeln fanden zahlreiche Liebhaber. So Mancher traute sich an Sachen, die sonst wohl im Bastelheft überblättert worden wären. Aber heute galt das Motto: „Jo, wir schaffen das“. Damit auch die Stimmung und der Bauch nicht zu kurz kommen, wurden Kinderpunsch und Glühwein gereicht. Ein paar Stücken Kuchen vom Pfarrcafe des heutigen Sonntags wollten auch noch gegessen werden. Jetzt hat wohl jeder Bastelteilnehmer etwas ganz Individuelles zum Dekorieren seiner Wohnung. Alle waren sich einig, dass dieses Basteln super Spaß gemacht hat.

 

Bierbrauseminar

November 2017

Alle Hände voll zu tun hatten die 16 Teilnehmer des Bierbrauseminars bei Werner Lechner, dem Braumeister der Privatbrauerei Gruambräu. Die fleißigen Helfer gaben sich alle Mühe nach den Anweisungen von Werner die notwendigen Schritte durchzuführen um ein köstliches Helles und zusätzlich ein Starkbier zu brauen. Vom Einmaischen über die verschiedenen Aufheizperioden, den drei Hopfengaben bis zur Messung der Stammwürze und dem anschließenden Hopfenseihen waren alle aktiv dabei. Alle freuen sich nach der Reifung den Geschmack der beiden Biersorten zu testen.

Ausflug auf die Wülzburg

Oktober 2017

Schon fast als Tradition hatte sich die Gruppe „Junge Familien“ wieder mal eine Festung als Herbstspaziergang ausgesucht. Ziel war die Wülzburg bei Weißenburg.

Bei strahlendem Herbstwetter traf sich die 21 Personen starke Gruppe mit der Touristenführerin Frau Schulze aus Weißenburg am imposanten Haupteingang der Renaissancefestung. Schon von außen sehr beeindruckend, versteht man die militärstrategischen Details aber am besten im Luftbild. Die Festung ist auf einer Bergkuppe der südlichen Frankenalb als Pentagon angelegt und bietet somit fast keine toten Ecken für Angreifer!

Im Jahre 1588 ließ Markgraf Georg Friedrich d.Ä. von Brandenburg-Ansbach hier an der südlichen Grenze seines Territoriums in direkter Nachbarschaft der Reichsstadt Weißenburg, des Deutschen Ordens in Ellingen, der Grafschaft Pappenheim und des Fürstbistums Eichstätt, die Wülzburg von einem italienischem Architekten entwerfen und bauen.

Im Rahmen der Führung wurden die Festungskasematten, die Wallanlagen und der Tiefe Brunnen besichtigt. Die Nutzung wechselte gelegentlich: mal Festung, mal Gefängnis, auch Notaufnahmelager. Der wohl berühmteste Häftling der Festung im 1. Weltkrieg war der spätere Französische Präsident Charles de Gaulle, der 3x zu flüchten versuchte.Nach so viel Informativem und der vielen frischen Luft gab es eine Stärkung im „Burgwirt“, einem urigen Gasthaus in der ehemaligen Burgküche mitten im Festungshof.Im Anschluss unternahm die Gruppe noch einen Spaziergang um die Festungsanlage. Das bunte Herbstlaub wirkte noch intensiver bei diesem Lichterspiel der sinkenden Sonne. Gutgelaunt ging es wieder heimwärts.In der Erinnerung bleiben vor allem die Herbststimmung der Buchenwälder, die imposante Außenanlage der Festung und das gemütliche Beisammensein im „Burgwirt“.

Zwickau - Bautzen – Görlitz – Cottbus  -  Bayreuth

Studienfahrt September/Oktober 2017

Dieses Jahr zog es die Kolpinger über das verlängerte Wochenende Anfang Oktober in die Oberlausitz. Und die Entscheidung war goldrichtig. Bei strahlendem Herbstwetter besuchten  die 42 Reisenden zunächst Zwickau, an der Kreuzung zweier bedeutender Handelswege gegründet, reich an historischer Bausubstanz. Wir sahen Kirchen, spätgotische Bürgerhäuser und die Paradiesbrücke über die Mulde, über die Martin Luther einst seinen Verfolgern, missgünstigen Franziskanermönchen, entkommen konnte. Zwickau rühmt sich auch seiner großen „Söhne“, des Komponisten Robert Schumann und des Expressionisten Max Pechstein. Karl May zählt nicht dazu, saß aber in Zwickau im Gefängnis.

Am Nachmittag bezogen wir Quartier in einem sehr zentral gelegenen Hotel in Bautzen, der „Stadt der Türme“ und brachen sogleich zu einer Stadtführung auf. Der zauberhafte historische Stadtkern liegt auf einem Feldsporn über der Spree an einer alten Handelsstraße, der Via Regia. Am Abend genossen wir im Sorbischen Restaurant Wjelbik ein Hochzeitsessen, nicht ohne vorher in der Liebfrauenkirche eine Abendmesse besucht zu haben.

Am nächsten Tag fuhren wir nach Görlitz, die östlichste Stadt Deutschlands, mit einem deutschen und polnischen Teil. Alle 4000 denkmalgeschützten spätgotischen und Jugendstilhäuser schauten wir uns in einem Rundgang zwar nicht an, gewannen aber einen guten Eindruck vom ehemaligen Reichtum der Kaufleute der Stadt. Neben einem „schlanken Mönch“ begegneten uns ein brüllender Löwe und ein Phänomen, das sich Flüsterbogen nennt.  Am Nachmittag fuhren wir nach Bad Muskau und spazierten durch den Fürst Pückler Park, einen englischen Landschaftsgarten und UNESCO Welterbe. Einige von uns allerdings ließen diesen links liegen, eilten lieber über die Brücke zum Polenmarkt und kehrten mit reicher Beute zurück.

Wir verkürzten den Besuch bei Fürst Pückler und besichtigten am späten Nachmittag die Gedenkstätte Bautzen auf dem Gelände des berüchtigten Stasi-Gefängnisses  „Gelbes Elend“, das mit dem Namen der Stadt Bautzen untrennbar verbunden ist, ein Besuch, der uns sehr nachdenklich werden ließ.

Der dritte Tag brachte das Kontrastprogramm schlechthin. Wir fuhren nach Lichterfeld und schauten uns den “liegenden Eiffelturm“ der Lausitz an, einen Stahlgiganten, der sich F 60 nennt. F steht für Förderbrücke und 60 bedeutet, dass bis 60 m in die Tiefe Abraum weggeschafft werden kann. Geschützt durch Helme konnten wir die gut 500 m lange Brücke begehen,  bekamen viele rekordverdächtige technische Informationen und zuletzt auch Kesselgulasch in der Kantine. Der Nachmittag sollte uns die Schönheiten der Stadt Cottbus zeigen, aber es nieselte und so blieben die Eindrücke eher oberflächlich. Dafür war der Abend umso interessanter, weil in der ganzen Altstadt in Bautzen Livemusik in Gaststätten und Kneipen gespielt wurde.

Der Abreisetag führte uns zunächst nach Bayreuth, wo wir in zwei Gruppen das Neue Schloss besichtigten. Eine der Führerinnen machte mit den Kolpingern ihre allererste Führung, war dementsprechend sehr nervös und konnte dank einer großzügigen flüssigen Spende des Kolpingvorstands ihre Nerven rasch beruhigen. Jeden Tag eine gute Tat!

Die Verantwortlichen, allen voran Herbert Deindl, haben mit viel Sachverstand das Programm zusammengestellt und uns alle Organisationsarbeit abgenommen, sodass wir die Reise rundum genießen konnten und reich an neuen Erkenntnissen heimkehrten. Dafür bedanken wir uns herzlich!

Ein Bericht von Marita Ciesla

Ulm-Fahrt der Gruppe "Junge Familie"

September 2017

„Auf nach Ulm“ so lautete das diesjährige Fahrtenmotto der Gruppe Jungen Familie. Heuer sollte es als Experiment eine 2-Tagesfahrt mit Übernachtung sein, damit sie auch am Abend zusammensitzen und plaudern konnten.

Thomas Liepold hatte alles vorbereitet und so konnten sie unbekümmert nach Ulm anreisen. Bereits am Samstag begrüßte die Gruppe die Herbstsonne und lud ein, durch die Altstadt und entlang der Donau zu schlendern. Ulm ist vergleichbar groß wie Ingolstadt, die Altstadt selber ähnlich angelegt, im Süden der Donaufluss und ringsum die Stadtmauer.

Der erste Höhepunkt war die Altstadtführung mit Frau Pröbstle. Sehr kurzweilig und äußerst detailintensiv plauderte Sie über Ihr Ulm, was so viel wie die „Sumpfige“ bedeutet. Die Iller und die Blau treffen sich mit der Donau. Zwischen Blau und Donau siedelten sich die Gerber, Fischer und Garnwerkstätten an und brachten Ulm Reichtum und Gestank, so entstand wohl auch der Begriff „stinkreich“. Ulm war ab dem 13. Jh. eine reichsfreie Stadt, die vom Handel und der Herstellung von Tuch- und Lederwaren lebte. Die Teilnehmer erfuhren, dass Ulm die höchste Kneipendichte auf Einwohner gerechnet aufweist. Hunderte von Gasthäusern und Hunderte Pensionen und kleine Hotels laden zum Verweilen ein. Im Guinesbuch steht das „schiefste“ Hotel. Es hat eine Verkrümmung von fast 2m am Giebel, was sich im Zimmerfußboden als Neigung von 42cm zeigt. An jedem kleinem Platz plätschert Wasser aus einem alten, meist barockem Brunnen. Nach dem Rundgang durch kleine Gassen und vorbei an Wirtshäusern ab 1350, riesigen Lagerhäusern und dem “Schwörerhaus“ brachte die Gruppe die Stadtführerin zurück zum Gasthaus. Im „Wilden Mann“ wurde alles geboten, was die schwäbische Küche bietet. Bei Flammkuchen, Spätzle und „Herrgottsbescheißerle“ ließen sie den Abend bei bester Stimmung gemütlich ausklingen.

Am Sonntag gab es ein kräftigendes Frühstück im altstadtnahen Hotel. Es galt ja den welthöchsten Kirchturm zu erobern. Die Sonne meinte es wieder bestens mit ihnen. Die Mutigen der Gruppe brachen auf, den 161,53m hohen Turm des weltberühmten Ulmer Münsters zu erklimmen. Für die Aussicht gibt es drei Plattformen, aber alles muss per Pedes erstiegen werden. Wer genug Puste hat und schwindelfrei ist, konnte nach 768 Stufen auf einer Höhe von 143m einen grandiosen Blick über die Stadt genießen. Allein der Herbstnebel vor den Alpen verhinderte eine totale Weitsicht.

Für den Nachmittag war wieder mit der Stadtbegleiterin eine Führung verabredet, diesmal durchs Münster. Das Ulmer Münster ist alleinig durch die Bürger der Stadt finanziert worden. Grundsteinlegung war 1377. Damals hatte Ulm 6000 Einwohner und plante die Kirche für 20.000 Gläubige. Baumeister aus Prag und Mailand schufen das gotische „Kleinod“. Es besticht vor allem durch seine inneren Dimensionen und durch die Helligkeit. Überdimensionale Fenster im Mittelschiff verleihen dem Gotteshaus eine freundliche Atmosphäre. Der Mittelgang beschreibt den Zug des Lebens, flankiert von Figuren aus Bibel und Gesellschaft. Die Chorfenster sind noch original von 1390 und strahlen farbenfroh. Am rechten Seitenschiff ist ein Fenster berühmten Wissenschaftlern gewidmet, auch dem in Ulm geborenen Albert Einstein wurde ein Glas-„Denkmal“ gemalt.

Ulm ist und war eine Reise wert. Mit vielen neuen Eindrücken fuhren die Teilnehmer zurück nach Kösching.

Unser Dank für dieses wunderbare gemeinsame Wochenende gilt Thomas Liepold für die super Vorbereitung! Sowas müssen wir wieder mal unternehmen!

Bezirkswallfahrt

September 2017

Rund 80 Kolpinger aus dem Bezirk Kelheim trafen sich in Sollern bei Altmannstein zur Wallfahrt. Die Themen Glaube, Hoffnung und Liebe begleiteten die Wallfahrer während ihrem Weg von Sollern über drei Stationen nach Altmannstein in die Pfarrkirche. Dort feierte Bezirkspräses Wolfgang Stowasser zum Abschluss die Sonntagsmesse mit den Mitgliedern der anwesenden 6 Kolpingsfamilien. Nach der geistigen folgte die körperliche Stärkung im Gasthof Neumayer zu der die Kolpingsfamilie Altmannstein eingeladen hatte.

Amtseinführung Karl-Dieter Schmidt

September 2017

Mit Pauken und Trompeten durch den Fanfarenzug der Kolpingsfamilie aus Tännesberg wurde unser neuer Diözesanpräses Karl-Dieter Schmidt am Samstag, 16. Sept. 2017 in sein Amt eingeführt. Dazu haben sich über 250 Mitglieder aus den Kolpingsfamilien des Diözesanverbandes Regensburg zusammengefunden.

Vor dem Einzug zu Gottesdienst trafen sich die Kolpingsfamilien mit ihren Bannern vor der Alten Kapelle am Kornmarkt zu einem musikalischen Gruß. Den feierlichen Gottesdienst leitete als Hauptzelebrant Landespräses Monsignore Christoph Huber. Nach dem Gottesdienst ging es mit einem gemeinsamen Bannerzug zum Kolpinghaus zum  Festakt.

Mit einer kurzen Begrüßung durch den Diözesanversitzenden Josef Sander startete das Festprogramm. Landespräses Christoph Huber und Domkapitular Thomas Pinzer gingen mit kurzen Worten auf die Aufgaben des Diözesanpräses ein. Mit einem gemeinsamen Abendessen unter der musikalischen Begleitung des Orchestervereins 1860 aus Regensburg fand der Festabend dann seinen Abschluss.

Seit vielen Jahren ist Karl-Dieter Schmidt ein engagierter Kolping-Bruder.

Der gebürtige Pressather, wurde am 13. Juni 1986 in Regensburg zum Priester geweiht. Von 1986 bis 1988 wirkte er als Kaplan in der Pfarrei St. Josef in Cham. Anschließend hatte er das Amt des Militärpfarrers in den Bundeswehrstandorten in Cham, Roding, Kötzting und Neunburg inne. Im September 2000 übernahm er die Pfarrei St. Josef in Neunburg, 2011 feierte Schmidt dort sein silbernes Priesterjubiläum. 2013 wechselte er zur Pfarreiengemeinschaft Barbing-Sarching-Illkofen.

Erfahrungen mit der Aufgabe des Präses hat er bereits sowohl in Neunburg als auch in Cham sammeln können.

Der bisherige Diözesanpräses Stefan Wissel, der seine Stelle auf eigenen Wunsch aus gesundheitlichen und familiären Gründen verlässt, möchte künftig wieder näher an den Menschen dran sein und brauche den nahen Kontakt in einer Pfarrei. Dies wird die Pfarrei seines Nachfolgers, Barbing-Sarching-Illkofen sein. Die beiden Geistlichen tauschen also ihre Plätze. Auf Nachfrage teilte Pfarrer Schmidt mit, dass er sein Amt als Bischöflicher Beauftragter für Polizeiseelsorge im Bistum Regensburg behalten werde.

 

Spende für Lena

September 2017

Einen kleinen Beitrag zur geplanten Delphintherapie für Lena Auberer aus Lenting konnte die Kolpingsfamilie leisten.

Lena hat mit 4 Monaten schwere epileptische Anfälle bekommen, die leider Hirnschäden hinterlassen haben. Doch sie ist eine Kämpferin und hat deshalb nie aufgegeben. Leider wird sie aber immer auf fremde Hilfe angewiesen sein. Weil Delphintherapien in kürzester Zeit unglaubliche tolle Erfolge gebracht haben, würde sie sich wünschen wenn dies wieder einmal möglich wäre. Dafür haben ihre Eltern eine neue Aktion auf den Weg gebracht: Sie sammeln Queschies und kaputte Kunststoff-Malstifte.

Voll Freude nahm Lena rund 3 Kilo gesammelten Kunststoffstifte und Quetschies in Empfang, die die Mitglieder der Kolpingsfamilie gesammelt haben. Diese werden von einer Firma recycelt und dafür erhält Lena für alle Stifte 1 Cent von der Firma "BIC", und für alle Quetschies 2 Cent von den "Frechen Freunden" auf´s Spendenkonto überwiesen. Der Müll wird zerkleinert, gereinigt und eingeschmolzen. Anschließend werden daraus Plastikkügelchen hergestellt, die für neue Produkte z.B. Spielplatzgeräte eingeschmolzen und verarbeitet werden.

Zusätzlich konnte Georg Altmann eine Spende von 250€ von den Mitgliedern der Kolpingsfamilie an die Familie übergeben, abgerundet mit einem Päckchen fair gehandelten Kolpingkaffee.

Weitere Infos über Lena gibt es unter www.delphintherapie-für-lena.de

Museumsführung "Die alte Kirche"

September 2017

Zu einer Extraführung der Sonderausstellung "Die alte Kirche von Kösching" im Museum Kösching waren die Kolpinger vom Geschichtsverein Kösching geladen.

30 Interessierte fanden sich dazu ein. Bis tief ins Mittelalter ging Dr. Friedrich Lenhardt  zurück, um die Zusammenhänge zu erklären die zum Neubau der jetzigen frisch renovierten Pfarrkirche führten. Hauptaugenmerk der Erklärungen war natürlich die Frage: wie war der Kirchenbau vor 1717?

Nachdem nur wenig aus dieser Zeit erhalten ist, kann über vieles nur gemutmaßt werden. Allerdings verstand es Dr. Lehnhardt, anhand seines geschichtlichen Wissens und Recherchen in verschiedenen kirchlichen und weltlichen Archiven diese Zeit gut zu veranschaulichen. Besonders der heute noch stehende Kirchenturm, der von der "alten Kirche" erhalten blieb ist ein lebendiges Zeugnis aus dieser Zeit.

Nach der gut eineinhalb stündigen Führung konnten die Kolpinger beim gemütlichen Beisammensein im Kolpingheim über diese Wissenserweiterung weiter diskutieren.

Spende der Sparkasse

Im Rahmen ihres gesellschaftlichen Engagements spendete die Sparkasse Ingolstadt Eichstätt der Kolpingsfamilie Kösching 500,€ für einen Beamer der im Rahmen von öffentlichen Vorträgen eingesetzt wird.

Kornelia Niederreuther-Stock,

Regionaldirektorin Ost und zugleich Leiterin der Geschäftsstelle Kösching, übergab den Beamer an den 1. Vorsitzenden Georg Altmann.

Zeltlager 2017 in Georgenberg

Juli / August 2017

Pünktlich um 13:00 Uhr starteten am Samstag, den 28.7.2017 rund 45 zeltlagerbegeisterte Kinder, Jugendliche und Erwachsene vom Kolpingheim zu ihrem diesjährigen Zeltlager nach Georgenberg. Mit dem Reisesegen von Herrn Pfarrer Wysocki versehen, konnte nichts schiefgehen.

Dort hatte bereits eine Vorhut alle Zelte aufgebaut, um den Kindern und Jugendlichen einen stressfreien Einzug zu ermöglichen. Den nahen Waldbadeweiher nahmen die Kinder sofort in Beschlag und nutzten jede freie Minute des Zeltlagers um sich dort auszutoben. Auffallend war, dass sich die Kinder und Jugendlichen sehr fair einander gegenüber verhalten haben und auch Kinder ohne große Schwimmerfahrung ständig beaufsichtigten!

Am Sonntag besuchten die Zeltlagerteilnehmer in der Nachbargemeinde Neukirchen zu St. Christoph den Gemeindegottesdienst bei dem der Ortspfarrer die Köschinger persönlich begrüßte. Ab Montag war "Lagerolympiade" angesagt, die der Zeltlagerleiter Stefan Wimbürger mit seinem Begleiterteam vorbereitet hatte. Hier konnten die Kinder und Jugendlichen ihre geistigen und sportlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Außerdem durften sich alle Zeltler ein eigenes Lager T-Shirt sowie einen Traumfänger basteln. Der Besuch des Freizeitbades stand ebenso auf dem Programm, wie die Fahrt mit der Sommerrodelbahn.

Ein Gewitter am Dienstagabend mit Stromausfall brachte etwas Unruhe in die Truppe, aber nachdem es sich verzogen hatte, konnten alle zum Schlafen in die Zelte zurück.

Damit die Zeltlagerkinder immer genügend Energie für ihre Aktivitäten hatten, zauberte das Küchenteam unter der Leitung von Lisa Bachmeier leckere abwechslungsreiche Mahlzeiten.

Dass der Platz Tip-Top gereinigt war, dafür sorgte unsere Gerti Weber mit den anderen Verantwortlichen.

Mit dem Gefühl wieder ein nahezu perfektes Zeltlager erlebt zu haben, verließen die Kolping-Zeltler mehr oder weniger erholt, aber zutiefst zufrieden Georgenberg.

Priesterjubiläum

Juli 2017

Ein gelungenes Fest, anlässlich seines 20 jährigen Priesterjubiläums, konnte der Pfarrvikar von Bettbrunn, Dr. Anthony Chimaka am letzten Sonntag im Juli feiern. Nach einem zwar lang andauernden, aber mitreissenden Gottesdienst mit vier Chören aus verschiedenen bisherigen Wirkungsstätten in Deutschland, fand neben dem Dorfgemeinschaftshaus ein buntes Programm von Gstanzln, anderen Liedern und Gedichten statt. Moderiert hatte dies auf Wunsch Chimakas Georg Altmann. Die Kolpingsfamilie überreichte Pfarrer Chimaka eine Spende für sein Kinderbildungsprojekt in seinem Heimatdorf. Natürlich waren ein Kolpinghonig, ein Kolpinglikör und ein fair gehandelter Tatico-Kolpingkaffee für ihn dabei.

Gottesdienst & Grillfest

Juli 2017

"Schwere Wolken lagen über dem Berg" so war es in der Tageslesung im Gottesdienst am Donnerstag 27.7.17 zu hören. Im übertragenen Sinn war dies auch der Grund warum die Messfeier der Kolpingsfamilie mit Dekan Dr. Wojciech Wysocki, für ihre verstorbenen aber auch lebenden Mitglieder nicht wie vorgesehen unter im Pfarrgarten freiem Himmel, sondern in der Pfarrkirche stattfand.

Maria Kürzinger, die Leiterin der KOLAN Gruppe suchte perfekt passenden Lieder zum Thema des Evangeliums: "Hören und sehen sollt ihr". Diese musikalische Umrahmung machte diesen "Werktagsgottesdienst" fast zu einer Festmesse.

Nachdem sich die Wolken verzogen haben, konnten rund 70 Kolpinger im Pfarrhof zum gemütlichen Teil übergehen. Bei leckerem Gegrilltem und selbst mitgebrachten Salaten wurde in persönlichen Gespächen über alles Mögliche diskutiert, auch polnische Staats- und Köschinger Lokalpolitik waren dabei.

Zusätzlich wurden an diesem Abend für das behinderte Lentinger Mädchen Lena, ausrangierte Farbstifte und Quetschbeutel gesammelt. Diese Sachen werden von einer Firma recycelt und Lena erhält pro Stift 1ct für ihre benötigte Delphintherapie. Die Kolpinger ließen es sich nicht nehmen zusätzlich Bargeld in Höhe von 240€ für Lena zu spenden.

Do bin i dahoam     Pfarrfest 2017

Juli 2017

unter dem Motto: "Do bin i dahoam" konnte die Köschinger Pfarrfamilie bei herrlichem Wetter am Sonntag ihr Pfarrfest feiern. Aktiv mit dabei waren wie immer die Kolpinger.

Dies zeigte sich, dass sie ihre 3 Großzelte kostenlos zur Verfügung stellten, sie auf- und wieder abbauten und die Besucher mit Getränken am Vormittag nach der Familien-Festmesse versorgten, so dass diese nicht verdursten mussten.

Großer Beliebtheit erfreuten sich am Nachmittag die alkoholfreien Cocktails, die von unserer Gruppe Junge Familie in ihrer perfekt gestalteten Bar angeboten wurden.

Am Nachmittag konnten dann Spenden die aus dem Erlös des Weißwurstfrühschoppens nach dem Fronleichnamsfest erwirtschaftet wurden an verschiedene Köschinger Gruppen weitergegeben werden.

Köstlichen fair gehandelten Kolping Tatico Kaffee im Wert von 350€ bekam die Köschinger Tafel als Warenspende. Auch die Kaffeerösterrei "Langen Kaffee GmbH + Co. KG" aus Medebachl die unseren Kolpingkaffee herstellt, machte dies mit ihrem Entgegenkommen möglich. Silvia Schmid bedanke sich im Namen der Klienten der Köschinger Tafel für diese Spende und betonte die Notwendigkeit dieser Organisation für die sozial schwachen unserer Gesellschaft.

Für den Förderverein der Caritas Sozialstation nahm der Vorsitzende Martin Guth 400€ als Spende in Empfang. Er erklärte in kurzen Worten, dass nicht nur die Kirchenverwaltungen der Region in der Pflicht sind die Sozialstation zu bezuschussen, sondern jede Spende wichtig sei um die Unterstützung von Kranken- und Altenpflege durchführen zu können. Weiterhin konnten die Gruppen Junge Familie und die Jungkolpinggruppe unterstützt werden.

Zu guter Letzt konnten dem Pfarrfestverantwortlichen noch 230€ als Erlös aus dem Cocktailverkauf übergeben werden.

Durch tatkräftiges Handeln konnte die Kolpingsfamilie wieder dazu beitragen, dass auch dieses Pfarrfest wieder ein Erfolg werden konnte.

Vielen Dank an alle Helfer!!!!

Tagesausflug zur Hochplatte (oder auch nicht)

Juli 2017

Wenn Engel reisen, dann, ja dann öffnen sich manchmal auch die (Regen-) Schleusen. So muss man unseren Tagesausflug zur Hochplatte am Chiemsee beschreiben.

Hoffend, dass sich der Regen in den Bergen verzieht wenn wir dort ankommen, trafen sich ca. 30 Wanderlustige um 7:00 am Feuerwehrhaus. Neben dem schlechten Wetter bereitete uns das Reiseunternehmen Hengl einen weiteren Dämpfer, da es uns nur einen Schulbus zur Verfügung gestellt wurde. Nur zögerlich wurde dieses für längere Reisen unbequeme Transportmittel dann doch akzeptiert. Auf dem Rastplatz Holzkirchen war uns dann klar, dass sich die Sonne heute nicht mehr blicken lässt und wir ein wetterunabhängiges Alternativprogramm machen müssen. Wir entschieden als erstes das Wasmeier Freilichtmuseum zu besuchen. Dort angekommen gab es zur allgemeinen Stimmungsaufheiterung erst einmal einen Weißwurstfrühschoppen mit selbstgebrautem Museumsbier. So gestärkt konnten wir die vielfältigen Angebote, wie die Besichtigung der Elektrizitätsausstellung und dem Zuschauen der verschiedenen Handwerker wie Drechsler, Schmied, Bäcker, Schnapsbrenner, Metzger, usw. nutzen. Auch beim Volkstanz mit einem schmissigen Zwiefachen von den Dellnhauser Muskanten wurde fleißig mitgetanzt. Das Mittagessen im Tegernseer Hofbräuhaus und der Besuch der Schlyrs Whisky Destillerie mit Whiskeyprobe rundeten den Ausflug gelungen ab. Dass es trotzdem ein schöner Tag wurde, lag an den unkomplizierten Teilnehmern der Reise die dem Wetter trotzten und sich auf andere Aktivitäten einließen.

Und weil wir eben Kolpinger sind. ;)

Diözesankegeln in Regensburg

Juli 2017

Am Samstag, 1.7.2017 fand in Regensburg wieder die Diözesanmeisterschaft im Kegeln statt, die im zweijährigen Rhythmus ausgetragen wird. Zur diesjährigen Meisterschaft hatten sich insgesamt 11 Mannschaften angemeldet. Nach spannenden Spiel standen am Schluss bei den Herren die Köschinger Mannschaft mit 1021 Holz fest! Im Schatten dieses Erfolges mussten sich die Damen zwar mit dem 5. Platz begnügen, aber "Dabei sein" ist alles!!!

Trotz abgesperrter Straßen rings um das Kegelzentrum am Dörnberg-Arreal wegen eines Bombenfunds klappte die Organisation reibungslos. Diözesansekretär Ludwig Haindl dankte im Namen des Diözesanverbandes allen Kolping-Keglern und Keglerinnen für die Teilnahme und gratulierte den Siegern des Wettbewerbs herzlich. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass diese Veranstaltung in 2 Jahren wieder wie gewohnt stattfinden sollte.

Fronleichnamszug

Juni 2017

Viele Köschinger Gläubige waren beim Fronleichnamszug um bei feierlichen Gebeten und Gesängen dem Hochfest des Leibes und Blutes Christi zu gedenken. Beim anschließenden Weißwurstfrühschoppen im Pfarrsaal, fand dieses Fest einen gelungenen Abschluss. Rund 200 Paar Würste und 14 Kuchen hatte die Gruppe "Junge Familie" der Kolpingsfamilie vorbereitet, um nach diesem geistlichen Fest den weltlichen Hunger und Durst zu stillen. Selbstverständlich gab es zum Kuchen nur den echten TATICO Kaffee. Der Erlös kommt natürlich wieder sozialen Zwecken zugute, über die wir hier zu einem späteren Zeitpunkt berichten werden.

Vielen Dank allen Helfern Groß und Klein!!

34. Köschinger Marktmeisterschaft

vom 28. April bis 02. Juni 2017 hatten die Köschinger Vereine die Möglichkeit an der Köschinger Marktmeisterschaft teilzunehmen. Unsere Kolpingsfamilie hat sich wacker geschlagen. So konnte sie zwar bei der Mannschaftswertung nach Punkten nur den 7. Platz erringen. Dafür aber belegte sie bei der Meistbeteiligung der Vereine hinter der FFW Kösching den 2.ten  Platz mit 30 Teilnehmern. Mehr Infos gibt es auf der Internet Seite der Königlich privaten Feuerschützengesellschaft Kösching. www.fsg-koesching.de

Der Termin bei dem sich unsere Schützen als Belohnung die "Zupfte Sau" schmecken lassen können ist der 22.9.2017 Abends im Kolpingheim.

 

Hier die Ergebnisse im einzelnen:

Kolpingsfamilie Kösching 1.542,0
Hackert Klaus Schützenklasse 190,0 Ringe
Liepold Thomas Schützenklasse 181,0 Ringe
Heckl Franz Senioren männl. 161,0 Ringe
Igl Judith Damen Altersklasse 149,0 Ringe
Liepold Markus Schützenklasse 148,0 Ringe
Altmann Wolfgang Altersklasse 148,0 Ringe
Semmler Jörg, Altersklasse 147,0 Ringe
Deindl Herbert Senioren männl. 143,0 Ringe
Heckl Martin Schützenklasse 140,0 Ringe
Bachmaier Elisabeth Damenklasse 135,0 Ringe
Liepold Robert Senioren männl. 132,0 Ringe
Altmann Georg Altersklasse 131,0 Ringe
Deindl Josef Schützenklasse 125,0 Ringe
Schöberl Hans Altersklasse 119,0 Ringe
Deindl Eva Damenklasse 119,0 Ringe
Liebhard Georg Schützenklasse 115,0 Ringe
Altmann Johannes Schützenklasse 114,0 Ringe
Kempa Walter Altersklasse 113,0 Ringe
Liepold Max Senioren männl. 110,0 Ringe
Lechner Gertraud Damen Altersklasse 105,0 Ringe
Hauer Konrad Altersklasse 104,0 Ringe
Heckl Manfred Schützenklasse 104,0 Ringe
Ciesla Eduard Senioren männl. 100,0 Ringe
Seer Matthias Altersklasse 91,0 Ringe
Schöberl Marion Damen Altersklasse 89,0 Ringe
Bayerlein Helmut Senioren männl. 85,0 Ringe
Liepold Karl-Heinz Senioren männl. 82,0 Ringe
Lechner Werner Altersklasse 81,0 Ringe
Liebhard Maximilian Schüler A männl. 80,0 Ringe
Ponschab Robert Senioren männl. 69,0 Ringe

Vatertag als Tradition

Mai 2017

Seit einigen Jahren treffen sich die Mitglieder der Senioren alljährlich an Christi Himmelfahrt zur traditionellen Vatertagswanderung. Startpunkt war beim "Bouschn" (Ampferl Anton) wo sie flotten Fußes zum Schacher am Waldrand des Köschinger Forstes gingen. Dort wartete bereits eine deftige Brotzeit, die von einer fürsorglichen Partnerin mit dem Auto hingebracht wurde. Gestärkt durch gutes Essen und selbstgebrautem Bier ging es über die Köschinger Flur zurück zum Startpunkt, wo Herbert bereits den Grill für den selbstgewürzten Rollbraten angeworfen und betreut hatte. Bei herrlichem Vatertagswetter, gepflegten Bieren und intensiven Gesprächen verging die Zeit leider viel zu schnell.

Radltour in den Klenzepark

 

Mai 2017

Am Samstag, den 13. Mai, trafen sich ca. 35 Radler der Gruppe Junge Familie um 14:00 Uhr am Kolpingheim. Nachdem wir unser Versorgungsfahrzeug ausgerüstet hatten, ging es in Richtung Großmehring. Nachdem einige von uns den Vormittag am Wetterradar hingen, hatten wir doch reichlich Glück, denn das Wetter meinte es richtig gut mit uns und besonders der Wind (bis Großmehring hatten wir Rückenwind, anschließend ließ er nach und wir spürten ihn kaum noch). In Großmehring angekommen, überquerten wir die Donau und fuhren auf und neben dem südlichen Donaudamm in Richtung Ingolstadt. Unser Weg führte dann am Wonnemar vorbei in den Klenzepark hinein. Dort angekommmen erwartete uns schon die Mannschaft vom Versorgungsfahrzeug mit einem herrlich hergerichtetem Picknick. Diesem wunderschönem Anblick konnten wir nicht lange Stand halten und so machten wir uns gemeinsam darüber her. Den Kindern war der Weg anscheinend nicht weit genug, denn nach kurzer Pause war schon der Klassiker unter den Jungen angesagt: Fußball. Die Mädchen vergnügten sich am Abenteuerspielplatz. Nach einer ca. zweistündigen Stärkung machten wir uns dann an die Heimreise. Diese führte uns dann am nördlichen Donaudamm in Richtung Mailing, von dort über verschiedene Feld- und Radwege wieder zurück nach Kösching.

Diözesane Wallfahrt nach Fahrenberg

 

Mai 2017

Rund 300 Wallfahrer trafen sich mit ihren Kolpingbannern in Waldthurn um hinter dem Kreuz auf den Fahrenberg zu pilgern. 4 Kilometer mit 200 Höhenmetern gingen sie, wenn auch manchmal schwer atmend, singend und betend zur Wallfahrtskirche Maria Heimsuchung hinauf. Eine besondere Ehre war es für Max Mayer während des Pilgerweges mit dem Kreuz voranzugehen.

Generalpräses Ottmar Dillenburg zelebrierte und predigte den Gottesdienst unter dem Thema "Zeichen setzen - jetzt!". Der Gottesdienst wurde wunderbar, mal schwungvoll, mal melancholisch vom Jugendchor "Amicanti" musikalischen umrahmt. Nach dem Gottesdienst konnten sich die Pilger bei Würstl und eigens gebrauten "Gesellensud" gestärkt wieder nach Hause aufmachen.

Kegelmeisterschaft des Bezirkes Kelheim

 

Mai 2017

7 Mannschaften konnte Roland Igl, der Organisator des Bezirkskegelns  vom Bezirk Kelheim  beim "Bergfürst" in Lenting begrüßen. Erstmalig wurde grundsätzlich in gemischen Frauen- und Männermannschaften gespielt. Die Teams aus Altmannstein, Langquaid, Pförring mit je einer Mannschaft und Kösching mit gleich 4 Mannschaften gaben ihr Bestes um den ersten Platz zu erreichen.

Bester Einzelkegler war Michel Weber und beste Keglerin war Marion Schöberl, beide aus Kösching. Mannschaftsgewinner war ein Köschinger Team.

Wichtiger als die Ergebnisse waren der gemeinschaftliche Spaß beim Kegeln!!!!

1. KF Kösching A 973 Holz

2. KF Kösching B 900 Holz

3. KF Pförring 809 Holz

4. KF Altmannstein 808 Holz

5. KF Langquaid 710 Holz

6. KF Kösching D 686 Holz

7. KF Kösching C 657 Holz

Einzelkegelmeister:

Damen:

1. Marion Schöberl (KF Kösching) 196 Holz

2. Christa Kloiber (KF Altmannstein) 183 Holz

3. Sonja Heckl (KF Kösching) 177 Holz

Herren:

1. Michael Weber (KF Kösching) 227 Holz

2. Felix Fritsch (KF Kösching) 221 Holz

3. Roland Igl (KF Kösching) 209 Holz

Besonders spannend war der Kampf um Platz 3. Tatsächlich mit dem allerletzen Schub schaffte es die KF Altmannstein nicht mehr an der KF Pförring vorbei und belegte mit einem Holz Rückstand den 4. Platz. Über das Faß Bier konnte sich so Pförring freuen.

Ein tolles Erlebnis auch für die beiden Kinder Hannah und Florian die mit der Mannschaft D der Köschinger tatsächlich die reine Erwachsenenmannschaft C (mit Vorsitzenden Georg Altmann) schlagen konnten.

Vielen Dank für die Organisation an die beiden Roland´s (Igl & Fritsch)

Osterwanderung im Regen

 

April 2017

Auch heuer trafen wir uns am Ostermontag Nachmittag wieder um unsere alljährliche Osterwanderung zu machen. Trotz schlechter Witterung kamen einige Familien, um den Osterhasen zu suchen und einige Naschereien von ihm zu bekommen. Die Suche gestalltete sich von Anfang an als nicht so schwierig, da es der Osterhase recht gut mit uns meinte und den Weg mit vielerlei Ostersüßigkeiten kennzeichnete. Als die Kinder sein Versteck aufgespührt hatten, zeigte er sich dann auch sehr großzügig. Nachdem wir wieder an unserem Ausgangspunkt angekommen waren, machten wir uns noch auf den Weg ins Kolpingheim, um den Nachmittag mit Kaffee und Kuchen für die Erwachsenen und Spiele für die Kinder ausklingen zu lassen.

Anbetung

 

April 2017

In Erinnerung an die Nachtwache der Jünger am Ölberg, finden in Kösching Gebetsstunden statt. Diese werden von verschiedenen Gruppierungen in der Pfarrei gestaltet. Rund 40 Gläubige beteten von 6.00 bis 7.00 Uhr früh mit der Kolpingsfamilie. Das  Leitwort war: "Herr dein Wille geschehe".

 

Als "Merkerl" bekamen die Besucher einen Gebetszettel mit dem Lieblingsgebet von Pater Ruppert Mayer.

Herr, wie du willst, soll mir gescheh´n und wie du willst,

so will ich geh´n, hilf deinen Willen nur versteh´n.

Herr, wann du willst, dann ist es Zeit, und wann du willst,

bin ich bereit, heut und in alle Ewigkeit.

Herr, was du willst, das nehm´ ich hin und was su willst, ist mir Gewinn,

- genug, dass ich dein eigen bin. -

Herr, weil du´s willst, drum ist es gut,

und weils du´s willst, drum hab ich Mut.

Mein Herz in deinen Händen ruht.

Bezirkskreuzweg in Rohr

 

April 2017

Rund 100 Teilnehmer, darunter Diözesanvorsitzender Sepp Sander und Bezirkspräses Pfarrer Wolfgang Stowasser, waren beim Bezirkskreuzweg in Rohr zusammen gekommen. Der circa einstündige Kreuzweg führte in 14 Stationen rund ums Kloster Rohr.

Verschiedene Verkehrszeichen wiesen dazu den Weg zu den Stationen des Kreuzweges von der vorgeschriebenen Fahrtrichtung, über Abbiegen, Vorfahrtstraße, Erste Hilfe, gefährliches Gefälle, Umleitung, Sackgasse, Einordnen und Parkplatz bis  zum Verkehrszeichen das alle Streckenverbote aufhebt.

Nach dem Kreuzweg trafen sich viele Kolpingmitglieder noch zum geselligen Beisammensein in der „Sixtinischen Kapelle“, im Gasthaus Sixt .Lobenswert war die sehr gute Organisation durch die KF Rohr.

29. Schafkopfturnier

 

April 2017

Zum 29. Mal konnten die Organisatoren Andreas Deindl und Thomas Liepold die Schafkopffreunde im Kolpingheim begrüßen. An 10 Tischen wurden nach der Auslosung  mit der Kurzen um Punkte gespielt. Sieger wurde heuer ein "Auswärtiger". Robert Hirmer bekannt auch als "Dackel" von der Blues Band "RAD GUMBO" aus Vohburg.

88 Punkte reichten ihm zum Sieg. Erfreulich war die Alterstruktur der Teilnehmer von 17 bis 77 Jahren, von Opa bis Enkel war alles vertreten. Ein wenig Verwirrung gab es am Anfang, da das Turnier im Internet unter einer bekannten Schafkpfseite bekannt gegeben wurde und niemand wusste von wem. Dass trotzdem keine "Profis" kamen, die nur auf´s Preisgeld aus waren lag dann wohl einfach daran, dass es kein Bares gab, sondern "nur" hochwertige Sachpreise die den lokalen Kolpingcharakter unterstrichen.

Ein herzliches Dank an die Organisatoren Andreas & Thomas sowie Mane und Franz für die Auswertung und Verpflegung, sowie den "Wirtsleut" die für die reibungslose flüssige Versorgung sorgten.

Mehr Informationen zur Historie des Schafkopfspielens bei Kolping Kösching gibt es hier.

Eindrücke aus Island

 

April 2017

Rund 40 Zuhörer kamen ins Kolpingheim um den Erzählungen von Präses Christian Fleischmann über seine Island Reise zu lauschen. Wunderschöne Bilder der imponierenden Landschaft präsentierte er gekonnt mit witzigen Details von seinem Aufenthalt.

Mitgliederversammlung mit Neuwahl

 

April 2017

Ein vielfältiges Programm konnte der Vorsitzende Georg Altmann den anwesenden Kolpingmitgliedern in seinem Jahresbericht darlegen. Darin enthalten die Aktionen der Gruppen Erwachsene, Junge Erwachsene, Junge Familien, Theater sowie der sportlichen Aktivitäten von Volleyball und Kegeln.

Angefangen mit religiösen Aktionen wie Wallfahrten, Kreuzwege, Einkehrtag, Gebetstage, Familiengottesdienste über Wanderungen der verschiedensten Art, Grillfeste, Ausflügen, Studienreisen nach Graz und Marokko jeweils mit Gottesdiensten, verschiedenste Vorträge und noch viele andere Aktionen. Dass er  für diesen Bericht nur ca. eine Stunde brauchte lag an der guten Vorbereitung der Präsentation. Als besonderen Höhepunkt im vergangen Jahr erwähnte der Vorsitzende die Spendenübergabe an die evangelische Kirche zum Kirchenneubau, die neben Kritik auch viel Zustimmung fand. Die traditionellen Veranstaltungen wie Schafkopfturnier, wie auch die Nikolausaktion durften natürlich beim Bericht nicht fehlen. Leider konnte Georg Altmann hinsichtlich der Gebührenerhöhung der Sparkasse keine guten Neuigkeiten an die Versammelten weitermelden.

Natürlich begrüße er als ersten Punkt der Versammlung neben den Mitgliedern den Ehrenvorsitzenden Franz Heckl und Präses Christian Fleischmann. Dieser setzte in seinem geistlichen Wort Impulse zum Palmsonntag. Vom Einzug Jesu in Jerusalem auf einem Esel bis zur Weihe der Palmbüschel, als Schutz vor Blitz und Unwettern und bei den Bauern als Bitte für eine gute Ernte. Anschließend las wie es die Satzung vorschreibt die Schriftführerin Gertraud Lechner den Bericht der Mitgliederversammlung 2016 vor, der ohne Beanstandung genehmigt wurde.

Kassier Hans Schöberl konnte in seinem Kassenbericht einen soliden Kassenstand präsentieren. Allerdings musste er auf die fehlenden Theatereinnahmen verweisen, da wegen der Kirchenrenovierung die Pfarrsaalbühne nicht zur Verfügung stand.

In gewohnt humoriger Form berichtet der Kassenrevisor Roland Fritsch, dass die Kasse von ihm und Heinz Liepold geprüft wurde und keine Unregelmäßigkeiten festgestellt werden konnten. Die Revisoren beantragen die Entlastung der Vorstandschaft. Nach der Bekanntgabe der Mitgliederanzahl von 462 und dem Gebet für die verstorbenen Mitglieder kam die Versammlung zum Änderungsantrag der Satzung, die nach kurzer Diskussion einstimmig angenommen wurde.

Die turnusmäßige Vorstandswahl gab folgendes Ergebnis: Wiedergewählt als erster Vorstand wurde Georg Altmann, ebenso Brigitte Kempa als seine Vertreterin. Nachdem sich Manfred Knirsch nicht mehr als weitere Vertretung zur Verfügung stellte wäre dieser Posten beinahe unbesetzt geblieben. Aber Richard Lacher konnte mit goldener Zunge dann doch noch eine Kandidatin für dieses Amt finden.

Dagmar Liepold nimmt dann auch die Wahl als weitere Vertreterin an. Ohne Probleme wurden Gertraud Lechner als Schriftführerin und Hans Schöberl in ihrem Amt bestätigt. Kaplan Fleischmann wurde von der Versammlung als Präses bestätigt. Als Beisitzer fungieren wie bisher Herbert Deindl, Wolfgang Heckl, Franz Heckl, Stephan Herold und Peter Rosenkranz. Nachdem Michael Deindl, Wolfgang Schmidt und Josef Schuderer nicht mehr kandidierten kamen neu zum Präsidium Renate Funk und Lisa Bachmaier. Zum Kassenprüfer gewählt wurden wie bisher Heinz Liepold und Roland Fritsch. Die Funktion des Bannerträgerträgers übernimmt in bewährter Weise Jens Richert.

Georg Altmann bedankte sich bei scheidenden Präsdiumsmitglieder die viel Engagement, Zeit und Arbeitskraft aufgebracht haben. Eine offizielle Verabschiedung findet beim nächsten Kolpinggedenktag statt.

Mit dem Schlusswort von Adolph Kolping „Der Mensch muss sich mit anderen Menschen verbinden – sobald er etwas will, was einfach die Kräfte des Einzelnen überschreitet.“ und einem Dank für die gute Zusammenarbeit beendet der Vorsitzende Georg Altmann die Versammlung. Natürlich nicht ohne vorher das Kolpinglied gesungen zu haben.

 

Spende überrascht Pfarrvikar Dr. Anthony Chimaka aus Bettbrunn

Im Rahmen der Mitgliederversammlung der Kolpingsfamilie Kösching wurde der Vorschlag von Wolfgang Heckl gemacht, den Erlös aus dem Verkauf der Metallwaren vom Adventsmarkt an Pfarrvikar Dr. Anthony Chimaka, für ein Bildungsprojekt in seinem Heimatdorf in Nigeria, zu spenden.

Durch Aufstockung von Privatspenden können dadurch während der Versammlung 400 € gleich vor Ort an den sichtlich erfreuten Geistlichen übergeben werden.

Gruselführung in Ingolstadt

 

März 2017

Die Gruppe Junge Familien der Kolpingsfamilie Kösching hatte eingeladen zur „Gruselführung“ durch die Altstadt. Im Nieselregen trafen wir uns am Rathausplatz in Ingolstadt. Aus dem Einkaufsgetümmel der Innenstadt trat eine komplett schwarz gekleidete Person mit tiefer Kapuze auf uns zu und fragte, ob es uns bald gruseln wolle.

Nach kurzer Einweisung und einigen Erklärungen zur Ersterwähnung von Ingolstadt (806 n. Chr.) folgten wir unserer schwarzen Frau zur ersten Pfarrkirche in IN, der Moritzpfarrei. Am angrenzenden Pfeifturm ist eine 400 Jahre alte Holzskulptur eines „Erbarmenden Jesu“ angebracht. Zu der doch sehr seltenen Armhaltung des Jesus gab es eine augenzwinkernde Geschichte über die hervorragende Qualität des im gegenüberliegenden Gasthaus gebrauten Bieres. Durch die kleinen Seitenstraßen der Altstadt ging es zur Hohen Schule. Wir hörten von „Studententaufen“ mit Züchtigungszeremonien. Am Taschenturm erfuhren wir vom Leben und „Wirken“ des städtischen Henkers. Bei 74 unrühmlichen Hexenverbrennungen und den üblichen Delinquenten hatte der Henker alle Hände voll zu tun. War er nicht im Dienst, reinigte er die Notdurften der Stadt.

Mittlerweile versank IN in der Dämmerung und wir gelangten zur Anatomie mit den Kräutergärten. Passend zum Ort gab es Geschichten rund um anatomische Untersuchungen an Leichen zur Ausbildung der Studenten. Unsere Stadtführerin hatte aus Kräutern gefertigte „Flugsalbe“ dabei. Zum Glück war die Dosierung zu gering, so dass niemand von uns wie eine Fledermaus davon schwebte.

Im Luftschutzbunker am alten Schwimmbad konnten wir spüren und ahnen, wie beklemmend es sein kann, wenn es von oben was auf die „Mütze“ gibt. Nach einem Abstecher zum Kreuztor und zum Münster gelangten wir zum Eckstein an der Harderstraße. Dieser rote Stein wurde der Legende nach vom Teufel auf das Münster geworfen, um dessen Bau zu verhindern. Hier endete unsere sehr kurzweilige und informative Stadtführung. Wir bedankten und bei Frau Ihl herzlich.

Gegruselt haben sich unsere Kinder wohl weniger, aber jetzt kennen wir einige Storys der dunklen Seite von Ingolstadt mehr.

Vortragsreihe "Lebensalter - Alter leben"

 

März 2017

Rund 70 Zuhörer konnte der Vorsitzende Georg Altmann im Kolpingheim begrüßen. Unser Kolpingmitglied Dr. Willi Bräunlein erklärte in leicht verständlichen Worten die Notwendigkeit einer Patienverfügung sowie einer Vorsogevollmacht.

Bayr_Patientenverfügung_2107.pdf
PDF-Dokument [3.0 MB]

Marokko von A bis Z

 

Februar / März 2017

Tajine, Ksar, Rihad, Kasbah, Couscou, Djellabah – diese  Begriffe aus der Sprache der Berber waren uns am Ende der einwöchigen Studienfahrt nach Marokko sehr geläufig, auch weil das Wort Ksar nicht nur „ Wehrdorf aus Lehm“ bedeutet, sondern der Name eines  marokkanischen Rotweins ist, den wir gern zum Abendessen tranken.

Angelika und Franz Heckl hatten die Reise zusammen mit einem Köschinger Reisebüro minutiös vorbereitet, sodass wir, 27 Kolpinger, in 8 Tagen zwar eine gewaltige Strecke von über 2000 km  zurücklegen mussten, aber ein Highlight nach dem anderen erleben durften.  Schon im Flugzeug wurden wir von der Crew als Kolpingsfamilie Kösching extra begrüßt. Bestens betreut und informiert von Reiseleiter Abdel, Busfahrer Ismael und Busbegleiter Mounir besuchten wir in einem ersten Teil der Rundreise die Königsstätte Marrakech, Rabat, Meknes und Fes, die abwechselnd Residenz des Sultans oder Königs waren. Europäisch wirkende  „Villes Nouvelles“, von den Franzosen während der Zeit des Protektorats angelegt, und archaisch anmutende Medinas mit einem Gewirr von Gassen, Wohnhäusern, Werkstätten, Geschäften und Plätzen zogen uns in ihren Bann. Casablanca kann sich durchaus mit einigen europäischen Metropolen messen.

Am Aschermittwoch, in der Stadt Fes, befand sich ganz in der Nähe unseres Hotels eine katholische Kirche, wo wir am Abend zusammen mit der Gemeinde einen Gottesdienst mit Aschenauflegung feiern konnten. Wenn das nicht Vorsehung ist!

Zweifellos sind die Marokkaner geschäftstüchtige Handwerker und Händler. Beim Besuch eines Ledergeschäftes, eines Ladens für Schmuck und Metallwaren, einer Weberei und einer „Apotheke für Naturmedizin“ konnten viele von uns dem Werben der Verkäufer, die gefühlt alle Sprachen sprechen, nicht widerstehen und kauften das eine oder andere schöne Mitbringsel für die Lieben daheim oder für sich selbst. So förderten wir nach Kräften die Wirtschaft des Landes.

Nach den Königsstädten fuhren wir durch das zum Teil noch schneebedeckte Atlasgebirge über Ifrane, ein Skigebiet mit vielen Storchennestern,  nach Erfoud und unternahmen von dort aus eine  Wüstensafari zu den Sanddünen von Erg Chebbi, wobei die meisten Kolpinger auf Dromedaren in den Sonnenuntergang ritten. Am nächsten Tag  ging es durch die Steinwüste und die 300 m hohe Todraschlucht nach Ouzarzate, einer Stadt, in der zahlreiche bekannte Kinofilme wie Kundun, Asterix und Obelix, Mission Impossible, Gladiator, gedreht worden sind.

In den Oasen, wo es Wasser gibt, legen die Menschen Terrassen an,  bauen Feldfrüchte und Gemüse an, halten Kühe, Ziegen und Schafe.  Die marokkanische Küche bietet dann all diese Erzeugnisse, pikant gewürzt, an. Wir probierten auch die fantasievoll geformten, oft mit Honig getränkten Süßigkeiten und Trockenfrüchte, die die Marokkaner lieben. Auch Tee und Säfte sind süß, für unseren Geschmack meist zu süß.

Zurück nach Marrakech fuhren wir durch die spektakuläre Hochgebirgslandschaft des Hohen Atlas über den 2260 m hohen Tizin Tichka Pass, wo wir ein Gruppenfoto machen wollten, aber im wahrsten Sinn des Wortes „vom Winde verweht wurden.“

Auf dem Weg sahen wir Kasbahs und Ksour aus gestampftem Lehm, die zum Teil bis heute von Berberfamilien bewohnt werden und grandiose Fotomotive abgeben. In Marrakech zog es uns in die Souks der Medina und auf den „Djemaa el Fna“, den Platz der Gaukler, Schlangenbeschwörer, Händler, Geschichtenerzähler und Garküchen. Bis in die Nacht hinein streiften wir über den Platz, schauten und staunten und wehrten die manchmal aufdringlichen Händler ab.

Marokko ist ein Land der Gegensätze, traditionsverhaftet an der Schwelle zur Moderne. Die Lebenswelten der Stadt- und Dorfbewohner könnten unterschiedlicher nicht sein.  Die Bevölkerung wächst rasant, so dass die Regierung ehrgeizige Sozial-, Bildungs- und Umweltprogramme aufgelegt hat. Unser Reiseleiter Abdel, ohne den wir manchmal verloren gewesen wären, sprach auch die Probleme des Landes an, wenn auch nur zögerlich.

Gut möglich, dass wir Marokko  in einigen Jahren wieder besuchen werden, denn es gibt noch viel zu entdecken: Kultur, Kunsthandwerk, Natur und Kulinarisches.

Danke, Angelika und Franz! Ihr habt uns viel Organisationsarbeit abgenommen, sodass wir die Fahrt rundum genießen konnten.

Ein Reisebericht von Marita Ciesla

Skifreizeit Hohenau

 

Vom 25.02.2017 bis 02.03.2017 fand heuer unsere Skifreizeit in Hohenau statt. Wie jedes Jahr übernachteten wir in unserer langjährigen und liebgewonnenen "Herberge" Hohenauer Hof. Heuer waren wir 15 Familien, die die Gaststätte für sich beanspruchten. Trotz warmer Witterung und doch teilweiser schwerer Pistenverhältnisse stellten sie für uns kein Hindernis dar, die Piste unsicher zu machen. Zum Glück sind auch einige Nichtskifahrer dabei gewesen, die uns immer wieder einen warmen, gemütlichen Platz zum Mittagessen oder für einen kleinen Kaffee in der Hütte reservierten. Nachdem am Dienstag Nachmittag die Piste durch sehr viel Neuschnee (nasser, schwerer Schnee) nicht mehr befahrbar war, entschieden wir uns, am Mittwoch mit den Kindern einen Badetag in Waldkirchen einzulegen. Unsere Frauen überließen den Vätern dieses "Abenteuerfeld", da sie sich lieber beim "Garhammer" etwas umsehen wollten (Shoppingtime!!!). Alles in allem waren es wieder ein paar wundeschöne Tage im Bayerischen Wald. Zu guter Letzt möchten wir uns noch bei Fam. Amann für die gelungene Organisation recht herzlich bedanken. 

Kappenabend

 

Februar 2017

"Kolpinger im Faschingsfieber" so könnte man den Kappenabend am Ruaßigen Freitag bezeichnen. Im sehr gut gefüllten Kolpingheim gab es jede Menge Besucher in super Stimmungslaune.  Kam man früher nur mit einer "Kappe", so geht der Trend seit Jahren  zu immer tolleren, fantasievollen Faschingsverkleidungen. Und das Schönste: seit Jahren kommt sowohl die "ältere" als auch die "jüngerer " Generation zum gemeinsamen Feiern. In diesem Sinne ein fröhliches, gemeinschaftliches "Kolping helau!!"

Mantelflickerzug

 

Februar 2017

Bereits einige Wochen vor dem Faschingszug hat sich die Gruppe Jungen Familien im Kolpingheim zur Vorbereitung getroffen. Nachdem die Verantwortlichen des Faschingszuges immer wieder Probleme haben Faschingsbuttons zu verkaufen, war das Thema schnell gefunden. Natürlich haben wir vor dem Zug tatkräftig mitgeholfen die Buttons unter die Zuschauer zu bekommen.

Eine große lustige Gruppe mit mehr als 43 Kolpingern waren wir dann beim Köschinger Faschingszug. Unsere Kinder hatte jede Menge Spass. Auch unser Schnuffi war mit dabei und hat uns voll unterstützt. Unsere Buttonaktion war ein großer Renner.

Endlich zugefrorene Weiher

 

Januar 2017

Heuer meinte es Väterchen Frost, im Gegensatz zu den letzten Jahren, wieder gut mit den Eisstockschützen. Drei Wochen lang waren die Eisweiher zugefroren. Schnell entstaubten die Kolpinger ihre Holzstöcke und fuhren mehrmals nach Kasing zum Eisweiher. Wer glaubte, dass Eisstockschießen eine reine Männerdomäne ist, hatte sich gewaltig geirrt. Beim letzten Schießen waren, wie man es auf dem Bild sehen kann, vier Frauen mit dabei und sie waren nicht die Schlechtesten. Inzwischen sind die Holzstöcke wieder eingemottet. Alle hoffen, dass sie im nächsten Winter wieder zum Einsatz kommen.

Bären, Biber, Bisons!

 

Januar 2017

Gekonnt bannte Peter Rosenkranz die Besucher von nah und fern, im übervollen Pfarrsaal mit Bildern und Geschichten die er während seiner 14 wöchigen Reise durch Alaska und Kanada erlebt hat. Dieser Andrang kam teils durch den eindrucksvollen Artikel im DONAU KURIER, aber auch durch seinen Bekanntheitsgrad in Kösching.

In seinen Erzählungen ging er auf die Einsamkeit ein, wenn man wie er wochenlang alleine unterwegs ist. Er beschrieb die beeindruckende Wirkung, die diese weitgehend unberührte weitläufige Natur auf ihn hatte. Begegnungen mit meist großen Wildtieren waren inklusive.

Familiengottesdienst mit Kommunionkindervorstellung

 

Januar 2017

Es ist schon fast Tradition, dass der erste Familiengottesdienst im neuen Jahr von der Gruppe Junge Familien der KOLPINGSFAMILIE Kösching federführend gestaltet wird. Heuer hatten wir das Thema „Unterwegs mit leichtem Gepäck“ ausgewählt. Als Umrahmung zur „Bergpredigt“ griffen unsere jungen Darsteller in einzelnen Szenen verschiedene Themen rund ums Wandern und Berge erklimmen auf. Wobei es um die felsigen, realen Berge als auch um die Hindernisberge im eigenen Leben ging. Kaplan Christian Fleischmann hatte zur Veranschaulichung einen leichten und einen schweren Rucksack gepackt. Die anwesenden Kinder konnten nun entscheiden, welchen Rucksack sie auf eine lange Tour mitnehmen würden.

Überführend von der Bergbesteigung stellte der Kaplan das diesjährige Motto der Kommunion vor, die Kinder selber zeigten Ihr gestaltetes Boot mit den Fotos und jedes Kind wurde namentlich genannt.

In den Familiengottesdienst wurden Lieder der diesjährigen Kommunion eingebunden. Musikalisch unterstützt von einer spontan zusammengefundenen Musikergruppe unter Leitung von Diana Dilly war es ein sehr lebendiger Gottesdienst. Ein herzliches Vergelt´s Gott an die Musiker und unseren Kaplan Christian Fleischmann.

Stephan Herold, im Namen der Jungen Familien

Winterwanderung der Jungen Familien

 

Januar 2017 Am Samstag, den 14.01.2017, trafen wir uns am späten Nachmittag um uns zu Fuß auf den Weg nach Demling zu machen. Mit dem Wetter hatten wir Glück, da es am Vormittag noch ein wenig geschneit hatte. Doch beim "Sole" wurden wir durch heftige Schneeböen und Schneefall total überrascht, was uns aber nicht zum aufgeben brachte. In Demling beim Mayerwirt angekommen, genehmigten wir uns alle eine anständige Brotzeit. Für die Kinder gab es natürlich auch noch ein Eis, denn das kann man ja auch im Winter essen. Gestärkt machten wir uns um ca. 20:30 Uhr wieder zu Fuß auf den Rückweg, den wir inmitten einer perfekten Winterlandschaft genossen. Natürlich gab es ein paar Unterbrechungen, damit wir die mitgenommenen Süßigkeiten und Kinderpunsch verzehren konnten. Nach so einer gut abgestimmten Wanderung (wer hat da den guten "Draht" zum Petrus gehabt?) gibt es für uns keinen Zweifel, dass dieses Event im nächsten Winter wiederholt werden muß.

Protest gegen Gebührenerhöhung

 

Januar 2017 495 Unterschriften gegen die Einführung vom Kontoführungsgebühren bei Vereinen haben gestern Vertreter der Köschinger Vereine bei der örtlichen Sparkassenleitung abgegeben. Mehr als 30 Köschinger Vereine haben sich bei der Aktion beteiligt. Die Sparkasse IN-EI verlangt ab 01. Januar monatliche Grundgebühren und ein Entgelt für jede Buchung (auch online). Dies führt zu teilweise massiven Belastungen für die Vereine. Wertschätzung für unser ehrenamtliches Engagement sieht jedenfalls anders aus. Die Unterschriften wurden von der örtlichen Sparkassenleitung zwar entgegen genommen. Ein Bild von der Übergabe wurde abgelehnt. Anstatt nur einige wenige Vereine zu unterstützen, wäre es für alle Vereine vorteilhaft, wenn weiterhin auf die Gebühren verzichtet würde. Das wird aber wohl nicht passieren.

Adolph Kolping im Schulunterricht

 

Das hätte er sich nie zu träumen gewagt:

Adolph Kolping ist Bestandteil des Unterrichtes an den bayerischen Schulen! Sein Wirken im Bereich der kath. Soziallehre aber auch der Hilfe zur Selbsthilfe werden dabei besonders betont. Im Gegensatz zum, in seiner Zeit lebenden Revolutionär, Karl Marx der mit Gewalt die Probleme seiner Zeit lösen wollte, konnte Adolph Kolping durch besonnenes Handeln und Gründung von Gesellenvereinen Verbesserungen erreichen.

Die Schülerinnen der Realschule Kösching bearbeiten das Thema durch Präsentationen und einem Interview des Vorsitzenden unserer Kolpingsfamilie. Das Interview wurde von Lisa Schuderer (Kasing), Julia Thomann (Kösching) und aus Großmehring Lisa Bachschneider vorbereitet. Lisa Bachschneider war stelte im Interview die Fragen. Unser neues Mitglied, Katarina Früh durfte als Religionslehrerin die Gruppenarbeit dann benoten. Nach unseren Informationen wurde die Arbeit bei allen drei Schülerinnen mit "Sehr Gut" im Fach Religion als auch in Deutsch bewertet.

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Letzte Änderung: 08.12.2017

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