Das Jahr 2018

Jubliäum am Pfarrfest

15. Juli 2018

Viele Aktionen, viele Helfer und viele Gespräche gab es für die Besucher unseres Jubiläumsfestes am Pfarrfest. 

Einen Bericht aus Sicht der Pfarrgemeinde könnt ihr hier von unserem Mitglied Thomas Schumann lesen.

Kolping-Jubiläum prägte Pfarrfest

Präses Christian Fleischmann nach drei Kaplansjahren verabschiedet

Er hat - den Telefonhörer am Ohr - in seinen Predigten mit dem Vatikan und Sankt Petrus im Himmel telefoniert. Ja, der gelernte Fernmeldetechniker machte seinen Zuhörern gerne die „Hotline zum lieben Gott“ schmackhaft. Unlängst hat er sogar das schrill-aufweckende Signal für einen Feuerwehralarm in der Kirche eingeschaltet: Kaplan Christian Fleischmann, war es - „sparsam angewandt und damit umso wirkungsvoller“ - stets wichtig, die Gottesdienstbesucher mit seinen Bibelauslegungen von „Gottes Gegenwart im Hier und Jetzt“ zu überzeugen.

Beim Pfarrfest verabschiedete sich der 42-jährige Priester jetzt nach drei Jahren von der Mariä-Himmelfahrts-Pfarrei, in denen er zuerst Kolpingmitglied und fast gleichzeitig Präses der drittgrößten Kolpingsfamilie im Bistum Regensburg geworden ist. Mit Bezirkspräses Wolfgang Stowasser und dem Ruhestandspriester Johann Götz, Kolpingschwestern und -brüdern aus Ingolstadt und mehreren Familien aus Bezirk und Diözese feierte Fleischmann gleichzeitig das 70-jährige Bestehen der Köschinger Gliederung des Gesellenvereins. Nach der Sommerpause wird der Geistliche Pfarrverwalter von Sankt Georg in Altdorf-Eugenbach bei Landshut.

Soviel wiederholt aufbrausenden, wohlwollenden Applaus hat der scheidende Kaplan mit auf den Weg nach Niederbayern bekommen, dass er die zu erwartenden Herausforderungen in der Münchnerau gut wird in Angriff nehmen. In Kösching durfte er die umfassenden Baumaßnahmen an der historischen Barockpfarrkirche ja bereits mitverfolgen.

Vor dem Segen konnte geistliche Präses, Kaplan Christian Fleischmann,die neue Fahne der Kolpingsfamilie Kösching einweihen.

Neben Applaus gab es auch freundliche Dankesworte vom Kolpingvorsitzenden Georg Altmann für den geistlichen Präsiden im Vorstand nebst einer Tee-Maschine, die je nach Stimmung und Blattaromenwahl das ideale Heißgetränk aufbrüht. Von seinen Ministranten wurde Kaplan Fleischmann stellvertretend für die Pfarrjugend mit einem „Überlebenspaket“ für künftige Jugendfreizeiten und Zeltlager nach aktuellem Stand ausgerüstet.

Der Pfarrgemeinderat hob mit PGR-Vorsitzendem Erich Liepold die seelsorgerische Nähe des Priesters zur Gemeinde und den ihm besonders aufgetragenen jüngeren Menschen hervor: „Ja, der Christian hat einen Draht gefunden.“ Die Pfarrgemeinderäte übergaben ein Geldgeschenk für noch nicht absehbare Wünsche am neuen Wirkungsort, spielten mit Bauhelm und diversem Werkzeug zusätzlich auf die künftige Pfarrei-Baustelle an. Für die Kirchenverwaltung versprach Klaus Müller-Würzburger namens aller Pfarrangehörigen ein Bürogerät zum Kopieren, Scannen und Faxen „just-in-time zu liefern“.

Den bei diesem Pfarrfest gleichzeitig gefeierten Kolpings-Geburtstag prägten die vielen orange-schwarzen Fahnen der Gastfamilien und die Fahnen und Banner der kirchlichen Vereine aus Kösching. In seiner Predigt über das „himmlische Jerusalem“ gleichsam als Sinnbild für die Kirche brachte Kaplan Fleischmann die lebendigen Steine mit ihren in der Bibel beschriebenen Eigenschaften als glänzenden und funkelnd strahlenden Edelsteinen in Erinnerung. Zu seinem Abschied würdigte der seitherige Kaplan alle Gruppierungen als seinen wertvollen Erfahrungsschatz, den er als Erinnerung dankbar sei, mitnehmen zu dürfen.

Das Charisma der Musikalität und Sangesfreude, brachte die KoLan-Gruppe in ihrem eigenen 40. Bestehensjahr zum 70. Kolpinggeburtstag ein: Chor und Band gestalteten die Messe unter Leitung von Maria Kürzinger.

Beim Pfarrfest konnten sich die Gäste bei durchwachsenem Wetter mit dem Gründer des Gesellenvereins Pfarrer Adolph Kolping porträtieren lassen. Dutzende Festgäste nutzten die seltene Chance zum Erinnerungsfoto mit dem vor 200 Jahren geborenen Seligen — wenn auch als Figur.

Inszenierungen sind die große Stärke der Köschinger Kolpingsfamilie: eben ein Theatervölkchen. Gepaart mit den G’schichterln aus dem Sagenbiacherl der regional bekannten Emmi Böck führten 13 Darsteller aus der Kolping-Theatergruppe unter der Regie von Brigitte Kempa im Römergarten sechs Episoden unter dem Motto „Sagenhaftes Kösching“ auf; Marita Ciesla hatte sie für die Bühne, den Garten hinter der Kirche, bearbeitet. Theaterspielen war schon immer eine Passion bei den Köschinger Kolpingern.

Zur Kurzweil im Schatten unter den Kastanienbäumen trugen außerdem der Kindergarten „Am Schlehenstein“ bei. Kaplan Fleischmann und Kolping-Vorsitzender Georg Altmann hatten viel Freude an den Darbietungen des Kindergartens. Seine getanzte Gratulation für die Kolpingsfamilie konnte natürlich nicht auf orangenen Tüll verzichten.

Das Kolping-Spielmobil mit Hüpfburg, Kicker, alkoholfreie Cocktails und die Geschicklichkeitsspiele der Minis rundeten das Fest ab.

Thomas Schumann

Die Fotos sind von Simon Kempa, Michael Zimmermann und Gerd Krassler

Marktschießen 2018

Einmal Jährlich veranstalten die beiden Köschinger Schützenvereine abwechselnd eine Marktmeisterschaft, die von der Marktgemeinde Kösching unterstützt wird. Auch wir sind seit Jahren mit gutem Erfolg immer dabei. Heuer war unser Ziel, wegen unseres 70 jährigem Jubiläums, von mindestens 70 Teilnehmern. Wir haben es mit 73 übertroffen!

Die Übergabe des Wanderpokals war am Bürgerfestfreitag 29. Juli am Marktplatz. Alle Teilnehmer waren eingeladen mit zu feiern! Vielen Dank an alle die sich beteiligt haben.
Hier ein paar Bilder von der Pokalübergabe. Weitere Informationen gibt auf der Seite Marktschießen.

                            Teilnehmer / Ringe / Punkte
1. Kolpingsfamilie Kösching / 73 / 1.652 / 120.596
2. Freiwillige Feuerwehr Kösching / 41 / 1.545 / 63.345
3. Jungsozialisten Kösching / 29 / 1.594 / 46.226

Bedingt durch die Teilnehmeranzahl konnten wir fantastische 120.596 Punkte erreichen. Ungefähr das Doppelte als der Zweitplazierte.

Wanderausflug zur Hochplatte

Juni 2018

Eine bunte Truppe Kolpinger, vom Kind bis zum Senior, machte sich am Sonntag 26. Juni auf, um es noch einmal zur Tageswanderung zur Hochplatte am Chiemsee zu versuchen, denn letztes Jahr war es wegen schlechtem Wetter nichts geworden. Franz Heckl hatte die Tour wieder hervorrangend vorbereitet.

 

Ein Bericht von Hannah Liepold (13 Jahre):

Wanderausflug Kolpingsfamilie

Nach 2 Stunden Fahrt waren wir endlich an der Hochplatte angekommen. Nachdem alle oben ankamen, hielt unser Präses Kaplan Fleischmann einen Berggottesdienst. Der Gottesdienst war schön, doch das Wetter am Anfang nicht. Die Kolpingsfamilie trennte sich, einige gingen hinauf zur Hochplatte, andere hingegen, die kleine Kinder bei sich hatten, gingen hinunter und in den Märchenpark nebenan. Wir, welche zu Hochplatte gingen, hatten einen langen und steilen Fußmarsch von 1 ½ Stunden vor uns, doch das Wandern hat sich gelohnt. Der Ausblick war atemberaubend und das Wetter wurde auch schöner. Wir kehrten auf einer Alm ein und machten erst einmal Brotzeit. Nachdem alle getrunken und gegessen hatten, ging es wieder zum Lift. Manche gingen das letzte Stück bis zum Bus hinunter, doch viele fuhren mit dem Sessellift. Als alle um 17:00 Uhr wieder am Bus standen fuhren wir wieder nach Hause. Es war ein schöner Tag.

Zeltlagerleiter in Südtirol

Juni 2018

Am Freitag, den 15.6. fuhren, angeführt von Franz Heckl, 9 ehemalige, langjährige Zeltlagerleiter und Helfer für ein Wochenende nach Südtirol. Quartier wurde im Landgasthof „Zum Löwen“ in Rodeneck bezogen. In diesem Gasthof fanden in den 2000er Jahren 4 Törggelen Abende der Kolpingsfamilie Kösching statt.

Am Samstag nach dem Frühstück unternahm die Gruppe mit dem City-Bus eine Fahrt hinauf zur Rodenecker Alm auf 1650 Meter. Der Wettergott meinte es sehr gut mit ihnen, 25 Grad und ein wolkenloser Himmel. Sieben Mitglieder der Gruppe bestiegen in 2 ½ Stunden das knapp 2200 Meter hohe Astjoch. Auf dem Rückweg gab es dann einen Einkehrschwung mit Brotzeit in der neu erbauten Starkenfeldhütte. Eine weitere Trinkpause beim Abstieg wurde bei der urigen Rastnerhütte eingelegt. Wieder am Gasthof angekommen besetzten Thomas Schweller, Wolfgang Stark, Poldi Wimbürger und Wolfgang Heckl den zum Gasthof gehörenden Swimmingpool. Im Nu wurden alle anderen Badegäste vertrieben.

Nach dem Abendessen war der gemütliche Teil angesagt. Es sind alte Zeltlagererinnerungen aufgefrischt worden. Es gab viel zu erzählen da einige Zeltlagerleiter wie Manfred Heckl, Heiner Kürzinger und Schuderer Josef über 25-mal an Kolpingzeltlagern teilgenommen habe.

Am Sonntag bestand die Möglichkeit den Gottesdienst in der Pfarrkirche von Rodeneck zu besuchen.

Nach einer Führung durch die mittelalterliche Burg Rodeneck wurde eilends die Heimreise angetreten, denn man wollte pünktlich zum WM-Fußballspiel Mexiko gegen Deutschland zuhause sein. Das Ergebnis wollen wir nicht kommentieren.

Franz Heckl, der Organisator der Reise bedankte sich bei allen Mitreisenden, besonders aber beim Michael Weidenhiller, der die drei Tage den City-Bus souverän chauffiert hatte.

Franz Heckl

Radltour der Jungen Familie

Juni 2018

Auf die Bikes, fertig los! So hieß es am Samstag, den 09.06.2018. Bei sonnig warmen Wetter startete die Gruppe Junge Familie am Kolpingheim in Kösching. Hinwärts ging es von Kösching auf dem Radweg des alten Bahndamms in Richtung Oberdolling. Schon beim Vorbeifahren am Canisiushof wollten Einige anhalten. Es lag zum einen ein berauschender Erdbeerduft in der Luft und zum anderen vor uns in Richtung Offendorf türmten sich die ersten schwarzen Wolken mit Blitzen auf. Aber optimistisch wie sie nun mal sind, haben sie die Tour am Radweg fortgesetzt. Der Wind wurde auch boeig, das Gewitter konnte nicht mehr weit weg sein. Doch wie es im Leben oft ist, die dicken Wolken zogen seitwärts vorbei und die Gruppe kam mit trockenen Pedalen am alten Bahnhof in Offendorf an. Im Terrassengarten saß schon eine Pilgergruppe nach Bettbrunn, die das Gewitter noch abwarten wollte. Alle trotzten den letzten Blitzen und stellten einen großen Außentisch zusammen. Vom Gewitter sah man immer weniger, die Wolken lockerten sich auf und es wurde zusehends freundlicher. Bei Radler, Kaffee und Kuchen und einem kleinen Wurstsalat stärkten sich die Teilnehmer für die Heimreise. Gutgelaunt mit vielen Ideen im Gepäck für unsere nächsten Aktionen trat die Gruppe die Heimtour an. Jetzt ohne Gewitter im Blick konnte man die vielfältigen Baumarten am Wegesrand besser entdecken. Es roch schon nach den ersten Kirschen, die Mirabellenbäume hingen zum Bersten voll. Der Sommer am Radweg kann beginnen! Schön war es in Offendorf!

 

Einweihung der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche in Kösching

Mai 2018 (Pingstmontag)

Jeweils von den Gemeinden Lenting, Hepberg und Kösching sammelten sich die Ortsvereine und gingen sternförmig zum neu gebauten Gemeindezentrum in Kösching zum Brunnhauptenweg.

Eingeladen zur Einweihung war auch die Kolpingsfamilie Kösching. Hinter dem Kolpingbanner zogen die offiziellen Vertreter der Kolpingsfamilie Richtung Friedhof und mussten dann einen kleinen Umweg über den Radweg machen, da kurzfristig die Straße wegen Erneuerungsarbeiten gesperrt war.

Dort angekommen gab es durch den Architekten die offizielle Schlüsselübergabe. Anschließend wurde durch Regionalbischof Dr. Hans-Martin Weiss, Regensburg, und Dekan Thomas Schwarz, Ingolstadt die neue Dietrich-Bonhoeffer-Kirche in einem feierlichen Gottesdienst eingeweiht. Umrahmt wurde die Feierlichkeit vom Köschinger Gospelchor.

Nach vielen langen, aber auch kurzen Glückwünschen freute sich der Vorsitzende Georg Altmann in seinem knappen Grußwort auf viele gemeinsame Begegnungen und überreichte Pfarrer Schürmann das Kolping Segensbüchlein und fair gehandelten Kolping Kaffee. Anschließend gab es die Gelegenheit, das Gemeindezentrum kennenzulernen und die Einweihung bei Kaffee und Kuchen oder kalten Getränken und einem Imbiss zu feiern. Neben konnten die im Boden eingelassenen "Bausteine" besichtigt werden, die 2017 im Rahmen einer Spendenaktion erworben werden konnten. Wie im Jahr 2016 bereits berichtet hat die Kolpingsfamilie 1200€ für den Neubau gegeben.

Maizeltlager 2018

Mai 2018

30 Jahre ist es her, dass Wolfgang Heckl mit seiner Jugendgruppe erstmals 1988 ins Zeltlager nach Thannhausen bei Schamhaupten fuhr. Seit dieser Zeit wird dieses Maizeltlager mit den Lagerleitern Jens Richert und Tobi Raufer gehalten und wurde so zur Tradition.

Neben Lagerfeuer und Selbstverpflegung gehören ein Fackelbauworkshop, Cross-Golf (ein Spaß mit einem Tennisball und Wurzelholzschläger) und andere Familienspiele zur Freizeitgestaltung.

Unsere Jubilare

2018

Jedes Jahr bekommen einige Mitglieder Besuch von einem Kolping Präsidiumsmitglied der zu einem Geburtstagsjubiläum gratuliert. Ab Vollendung des 75. Lebensjahres bringen wir ein Geburtstagskörbchen mit leckeren Kolpingprodukten mit. Es ist immer wieder eine große Freude wenn diese Jubilare dann von ihren früheren Erlebnissen in der Kolpingsfamilie erzählen.

Stellvertretend für alle Besuche hier einige Bilder der diesjährigen Besuche.

 

Bezirkskegeln

April 2018

Am Samstag fand das Bezirkskegeln in Lenting statt. Auch heuer traten die Kegelteams wieder in gemischter Form an. Neben je einem Team Altmannstein und Siegenburg trat die Köschinger Kolpingsfamilie mit 4 Teams an. Wer Lust hatte konnte sich an an Roland Igl wenden und mitmachen. Auch wer nicht Kegeln wollte, aber die Geselligkeit liebt, war herzlich willkommen. Über das Ergebnis wird hier später berichtet wenn die offiziellen Zahlen vorliegen. Aber der Spassfaktor soll schon mal durch diese Bilder dokumentiert werden. Mit eibem Klick geht´s zu unserer Kegelseite.

Bierwanderung am 5 Seidla Steig

April 2018

33 Kolpingfreunde machten sich vom 20.-22. April auf in die Fränkische Schweiz auf den Fünf-Seidla-Steig, einem Brauereiwanderweg.

Nach der Anfahrt in Privatfahrzeugen bezogen wir Quartier im Hotel Schloßberg in Haidhof. Zur Einstimmung wurde an diesem lauen Abend schon das Hausbier probiert.

Am Samstag ging es auf landschaftlich reizvollen Pfaden zu den fünf Privatbrauereien in den Gemeinden Gräfenberg und Weißenohe. Auf einer Strecke von 10 km kann man in Brauereigasthöfen Halt machen und das hervorragende Bier und fränkische Gaumenfreuden genießen. Die Strecke führt von Haidhof nach Thuisbrunn, Hohenschwärz, Gräfenberg über Weißenohe und wieder zurück. Die wunderbare Wald- und Wiesenlandschaft bietet eine abwechslungsreiche Wanderstrecke.

Das erste Sommerwochenende mit bis zu 28°C, das frische Grün an den Sträuchern und die weißblühenden Obsthaine ließen das Herz aufgehen.

Schnell bildeten sich drei Gruppen, die "ganz Sportlichen", die den Rundwanderweg von 24 Kilometer als Ziel hatten, die zweiten, die einen Teil der Stecke mit dem Shuttlebus befahren wollten und die Genießergruppe, die die einfache Strecke mit mehr Einkehrzeit ausfüllte. Zum Abendessen wieder vereint, war sich jede Gruppe sicher, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Das Erlebte wurde bei einem Dämmerschoppen noch ausgiebig besprochen.

An diesem Wochenende war der Saisonauftakt zum Tag des Bieres und das 10-jährige Jubiläum „Fünf-Seidla-Steig“, deshalb spielte in jeder Wirtschaft zu bestimmten Zeiten eine Live-Musik. Nachdem die Kolpinger nicht die einzigen waren, dire an diesem Wochenende unterwegs waren, wurde unterwegs mit anderen meist fränkischen Gruppen Bekanntschaft geschlossen und das ein und andere Lied wie z.B. "Drun´t in da grünen Au" ausgetauscht.

Da am Sonntag die Bereitschaft auf eine erneute Wanderung nahezu gegen Null ging wurde zum Abschluss des Ausflugs kurzerhand ein Besuch auf der Burg Egloffstein angesetzt. Die Burg thront hoch über dem Tal und befindet sich seit Jahrhunderten in Familienbesitz. Sehr eindrucksvoll wurde die Geschichte der Burg und das Burgleben von den Burgbesitzern persönlich dargestellt.

Mit einem herrlichen Blick ins Trubachtal fuhr jeder mit frohem Herzen und dem Gefühl ein schönes Gemeinschaftswochenende erlebt zu haben nach Hause.

Gertraud Lechner

Hexerei & Kräuterkunde

April 2018

Frauen, die auf Besen reiten, in windschiefen Waldhütten Zaubertränke zubereiten und mystische Worte und Sprüche dazu murmeln...-so in etwa sieht das klassische Schema aus, wenn man den Begriff Hexerei hört, dabei steckt hinter diesem Klischee, eine alte, bereits von den Druiden in Gallien und Germanien genutzte Heilkunst, deren Wurzeln bis tief in die Antike reichen. Auf das Wissen, dass viele Pflanzen Heilkräfte besitzen, griffen nicht nur antike Größen, wie Hippokrates zurück, sondern auch die verschiedensten Kulturen weltweit, wie die Sumerer, die Ägypter sowie diverse Indianerstämme Nordamerikas. Leider verliert sich die Spur der Naturheilkunde für lange Zeit im dunklen Mittelalter in Europa. Frauen, die sich auf das breitgefächerte Pflanzenwissen verstanden und ihre Heilkunst anwendeten, wurden als Hexen im Bunde mit Satan betrachtet, und wurden häufig Opfer der systematischen Hexenverfolgung.
Die einzigen Stätten, in denen die alte, überlieferte Heiltradition noch fortgeführt und bewahrt wurde, waren die Klostergärten, wo man bis heute noch traditionsgemäß Heilpflanzen findet. Einen Namen in der Klosterheilkunde hat sich die Äbtissin Hildegard von Bingen gemacht. Die Universalgelehrte deklarierte ihre Heilfähigkeiten und den guten Bezug zu Pflanzen als Eingebung Gottes, wodurch sie statt auf dem Scheiterhaufen zu landen, als Heilige der katholischen Kirche verehrt wird.
Nachdem die Kräuterkunde von der modernen Schulmedizin verdrängt worden ist, erfreut sich das Heilen mit natürlichen Mitteln wieder zunehmender Beliebtheit. Diese Rückbesinnung auf die Wurzeln unserer Medizin, hat sich auch das P-Seminar „Kräuterwissen oder Hexerei“ des Katharinen-Gymnasium-Ingolstadt angeschlossen. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich über ein Jahr mit den verschiedensten Heilpflanzen, ihrer biologischen Wirksamkeit, sowie der Historie der Pflanzen. Es werden neben dem Anlegen eines Herbariums auch verschiedene Exkursionen zu diesem Thema unternommen.
Am 17.04.2018 fand im Pfarrsaal Kösching ein von acht Schülerinnen dieses Seminars organisierter Vortrag statt. Sie präsentierten ihre jeweilige Heilpflanze, die sie gründlich recherchiert hatten: Ingwer (Lale Knupfer, Julia Forchhammer), Johanniskraut (Julia Moosheimer, Hannah Huber), Echinacea (Virginia Otter, Samira Bernecker) und Holunder (Nathalie Piegsa, Vanessa Scherer).

Tatkräftige Unterstützung bekamen die Schülerinnen von ihren beiden Lehrerinnen Frau Dr. Krause und Frau Heckl, die auch einführende geschichtliche und biologische Hintergründe vorstellten.

Die rund 50 Besucher durften sich über einen interessanten und informativen Vortrag freuen, der die Vielseitigkeit unserer heimischen Kräuter aufgezeigt und bisher noch unbekannte Fakten zu der Geschichte und Wirksamkeit der Heilpflanzen geliefert hat.
Am Ende der Präsentation gab es als Highlight noch eine Verkostung mit Produkten der vorgestellten Heilkräuter, wie zum Beispiel selbstgemachtes Holundergelee auf selbstgebackenem Brot, eingezuckerte Ingwerwürfel und sogar Ingwergummibärchen für die Naschkatzen.
So war der Abend  nicht nur ein gelungenes Wiederauflebenlassen der alten Heilkunst, sondern auch  für die Zuhörer neben dem informativen und wissenschaftlichen ein kulinarisches Erlebnis.

Ein Bericht von Virginia Otter, Samira Bernecker, Vanessa Scherer
Schülerinnen des P-Seminars 2017/18 des Katharinen-Gymnasium-Ingolstadt

Jubiläumsschafkopf im Kolpingheim

April 2018

Beim Einsatz von nur 7.-  €  (incl. Leberkässemmel zur Pause) hatten die Mitspieler wieder jede Menge Spaß.
Zum 30. Mal konnten die Organisatoren Andreas Deindl und Liepold Thomas die Schafkopffreunde im Kolpingheim begrüßen. Auch 4 Spieler der Kolpingsfamilie Abensberg waren nach Kösching gekommen. An 12 Tischen wurden nach der Auslosung  mit der Kurzen um Punkte gespielt. Sieger wurde heuer Mike Hornung, der nun zum zweiten Mal dieses Turnier gewinnen konnte, heuer mit 115 Punkten.
Erfreulich war auch heuer wieder die Alterstruktur der Teilnehmer von 18 bis 78 Jahren, von Opa bis Enkel war alles vertreten. Ein wenig Verwirrung gab es am Ende des Turnieres, da sich an einem Tisch die Auswertung mangels Leserlichkeit etwas hinauszog.
Dass es eine Mordsgaudi war lag daran, dass es um das Spiel ging, kein "Bares" gab, sondern "nur" hochwertige Sachpreise die den lokalen Kolpingcharakter unterstrichen.
Ein herzliches Dank an die Organisatoren Andreas & Thomas die heuer besonders schöne Preise wie VIP Karten für ein Eishockeyspiel des ERCI organisierten sowie Mane und Franz für die Auswertung und Verpflegung, sowie den "Wirtsleut" die für die reibungslose flüssige Versorgung sorgten.
Als besondere Zugabe bekamen die ersten 10 Teilnehmer in der Gewinnerliste ein besonderes Kolping Kartenspiel zum 70 jährigen Kolpingjubiläum.

Mit einen "Klick" geht es zur Schafkopfseite

Aktion "Saubere Landschaft"

April 2018

Auch dieses Jahr beteiligte sich die Kolpingsfamilie wieder an der Aktion Saubere Landschaft. Treffpunkt war am Samstag, den 14.04.2018 um 8:30 Uhr am Gemeindezentrum in Kösching. Dort wurde ihnen wie jedes Jahr das Gebiet Bahnhofstraße / Bauhof in Richtung Dürrnhof zugewiesen. Nachdem alle notwendigen Utensilien vorhanden waren, ging es auch schon los. Mit viel Tatendrang sammelte die Gruppe an die 6 volle Müllsäcke. Der "Tagesfund" ging an den zweitjüngsten Teilnehmer, er fand in der Nähe eines Spielplatzes eine tote Henne. Nach getaner Arbeit und manch unterhaltsamer Pause machten sie noch Station im Kolpingheim mit einer anständigen Brotzeit.

Dagmar Liepold

Spendenübergabe an „Special Sailing e.V.“

April 2018

Segelprojekte für Menschen mit besonderen Bedürfnissen und Einschränkungen zu organisieren und durchzuführen, das hat sich er gemeinnützige Verein „Special Sailing e.V.“ zur Aufgabe gemacht.

Segeln ist bei weitem keine elitäre Angelegenheit, Segeln ist Teamwork, Hand in Hand arbeiten, gemeinsames Erleben, Verantwortung zeigen, Selbstbewusstsein steigern. Lernen, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Das alles sind Dinge, die besonders für Menschen mit geistig, körperlichen oder sozialen Benachteiligungen enorm wichtig sind. Für die Organisation und Durchführung der Projekte stellt der Verein „Special Sailing e.V.“ eine Plattform mit entsprechendem Know-how, erfahrenen Skippern und bei Bedarf auch ehrenamtliche Helfer und Betreuer zur Verfügung.

Im Vorfeld planen die Verantwortlichen einen gemeinsam Reisezweck, Reiseziele, Reisezeiten und den nötigen finanziellen Umfang. Alle Projekte werden von zwei erfahrenen Schiffsführern seemännisch angeleitet. Die Teilnehmer werden dabei durch mindestens eine Fachkraft begleitet, die in der Regel von der jeweiligen Einrichtung gestellt wird. Damit stellen wir sicher, dass sowohl die Sicherheit an Bord als auch der Zweck jedes Törns bestmöglich erfüllt werden kann.

Die angestrebten Segelprojekte sollen weitestgehend aus Eigenmitteln finanziert werden. Bestehende Deckungslücken werden bei Bedarf durch Spenden und Firmensponsoring aufgefangen.

An Bord muss die Crew unter Anleitung der Skipper und Betreuer das Leben auf See selbst organisieren. Jeder Teilnehmer bringt sich nach seinen persönlichen Fähigkeiten und Möglichkeiten in die anfallenden Arbeiten ein. Ob als pädagogisches Segelprojekt oder einfach nur als Urlaubs-Törn, die Organisatoren sind sich sicher, dass neben einer unvergesslichen Zeit an Bord jedes Crewmitglied neue Eindrücke mit nach Hause nehmen wird, die sein Leben bereichern werden.

Auf der Homepage www.specialsailing.de, sind neben weiteren Informationen auch Bilder vom letzten Segelprojekt zu finden.

Eindrucksvoll schilderte der stellvertretende Vorsitzende Peter Landisch bei der Spendenübergabe von der Kolpingsfamilie wie diese Segelprojekte ablaufen und wie sie finanziert werden. Dass hier die Kolpingsfamilie Kösching mit 350€ aus dem Verkauf der Holz-Metall-Weihnachtskerzen helfen kann ist uns eine besondere Freude.

Osterwanderung der Gruppe Junge Familie

April 2018

Am Ostermontag machte sich die Osterwanderer bei herrlichem Wetter auf den Weg, um die "restlichen" Ostereier noch zu suchen, die der Osterhase so gut versteckt hatte, dass sie bis zum Nachmittag noch nicht gefunden wurden. Die große Truppe traf sich wie immer um 14:00 Uhr am Weidhausberg um sich auf Entdeckungstour zu begeben. Nach einem kurzen Marsch entdeckten die Vordersten die ersten Spuren von Schokoeiern und -hasen, so dass sie bald auf den "echten" Osterhasen trafen. Dort gab es für die Kinder besondere Naschereien. Am Ende des Rundweges legten sie ein spontanes Kuchenpicknick ein, sodass sich daraus bald eine gesellige Gruppe bildete. 

Dagmar Liepold

Karfreitagsanbetung

März 2018

Rund 40 Gläubige kamen zur Anbetungsstunde am Karfreitag ab 6:00 Uhr in die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Dort beteten sie mit der Kolpingsfamilie eine Stunde lang mit gut vorbereiteten Texten und besinnlicher Musik

Mitgliederversammlung

März 2018

Das Jahr 2018 ist für die Kolpingsfamilie Kösching ein Grund zum Feiern. Vor 70 Jahren, am 22.2.1948, gründeten 69 Teilnehmer unter Pfarrer Landgraf die Kolpingsfamilie Kösching.
Den Auftakt für das Festjahr machte die Mitgliederversammlung, hier gab es Kolping-Festbier, Freigetränke und eine extra erstellte Bildergalerie die das vielfältige Vereinsleben seit der Anfangszeit darstellt.
Der Vorsitzende Georg Altmann konnte neben den 61 Teilnehmern als Ehrengäste Frau Bürgermeister Andrea Ernhofer, Präses Christian Fleischmann, Pfarrvikar Antony Chimaka  und den Ehrenvorsitzenden Franz Heckl begrüßen.

Frau Ernhofer ging in ihrer Eröffnungsrede kurz auf das Leben und Wirken von Adolf Kolping ein und schwang den Bogen dann zum positiven Wirken der Kolpingsfamilie im Markt Kösching.

Bezirkspräses Pfarrer Wolfgang Stowasser aus Altmannstein war als Festredner für das Geistliche Wort geladen. Er ermunterte die Zuhörer, sich nicht alle Entscheidungen von sogenannten Experten abnehmen zu lassen, sondern authentisch zu bleiben, den eigenen Idealen zu folgen und sich nicht verbiegen zu lassen. So wie es auch Adolph Kolping getan hat, obwohl er vielen Verleumdungen und Verdächtigungen widerstehen musste.

In seiner Einleitung zeigte sich Georg Altmann sehr erfreut, dass sich 2017 eine „Jungkolpinggruppe“ unter der Leitung von Franzi Heckl, Franziska Schmailzl und Maxi Knirsch mit ca. 12 bis 15 Teilnehmern gebildet hat. Außerdem ging sein Dank an alle Mitglieder sie sich aktiv an der Vereinsarbeit beteiligen und so zum Gelingen und guten Miteinander beitragen.
Schriftführerin Gertraud Lechner las, wie es die Satzung vorsieht, das Protokoll von 2017 vor, es wurde ohne Beanstandung von der Versammlung genehmigt.
Kassier Hans Schöberl konnte in seinem Kassenbericht einen soliden Kassenstand vorlegen. In gewohnt lässiger und akkurater Weise berichtete Kassenrevisor Roland Fritsch, dass die Kasse von ihm und Heinz Liepold geprüft und keine Unregelmäßigkeiten festgestellt werden konnten. Die Vorstandschaft wurde nach Antrag der Revisoren entlastet.
Nach Bekanntgabe der Mitgliederzahl und dem Gebet für die verstorbenen Mitglieder wurde der Punkt „Satzungsänderung“ aufgegriffen. Vor Ort oder bereits auf der Rückseite der Einladung konnten die Mitglieder ihre Unterschrift leisten um §2f „Förderung des Laienspiels“ zu streichen und gleichzeitig eine neue Textpassage unter §8 Punkt 4 „Änderung der Beschlussfassung“ zu erwirken. Hierzu muss von jedem Mitglied eine Unterschrift eingeholt werden.
Herr Roland Igl, hier als Vertreter des Bezirks, gratulierte den Köschinger Keglern für die guten Leistungen, besonders den Kegel-Herren, die 2017 auf Diözesaneben den 1. Platz erreichten.
Der Vorsitzende hatte für 30 Minuten Bildmaterial des letzten Jahres zusammengetragen und für alle gut sicht- und hörbar kurzweilig präsentiert. Es wurde wieder deutlich, wie vielfältig es in der Kolpingsfamilie Kösching zugeht. Neben den sportlichen Veranstaltungen, Seminaren, Reisen, Ausflügen, Bastelstunden und Festen kommen die kirchlichen Veranstaltungen nicht zu kurz – ganz im Sinne von Adolph Kolping.
Besonders für das Jubiläumsjahr 2018 sind wieder einige Veranstaltungen geplant, von der Karfreitagsanbetung über Vorträge, Teilnahme am Ferienpass „Wir bauen eine Legostadt“, Studienfahrt nach Baden Baden, ein Jubiläums-Konzert im Oktober bis zum Kolpinggedenktag, zu dem sich der Generalpräses des internationalen Kolpingwerkes Msgr. Ottmar Dillenburg angekündigt hat.
Mit einem Zitat von Adolph Kolping beschloss Georg Altmann die Sitzung: „Was in der Zukunft kommt, weiß bloß unser Herrgott und soll uns deshalb gar nicht allzu sehr erschrecken“.

Ein Bericht von Gertraud Lechner

Bezirkskreuzweg in Siegenburg

März 2018

Rund 120 Kolpinger aus dem Bezirk Kelheim, dabei 15 Köschigner, trafen sich bei herrlichem Sonnenschein in Siegenburg zum diesjährigen Bezirkskreuzweg.

Nach der Begrüßung an der Mariensäule durch die neue Bezirksvorsitzende Brigitte Haltmayer zogen sie durch die Straßen Siegenburgs. Der von der Kolpingsfamilie aus Siegenburg vorbereitete Kreuzweg war mit eindrucksvollen, aus dem Leben gegriffenen Texten gestaltet.

Nach der letzten Station in der Pfarrkirche trafen sich alle zum geselligen Beisammensein anschließend im „Bräustüberl“. Dort wurden den Kolpingsfrauen und -männern ein reichhaltiges Kuchen- und Brotzeitbuffet angeboten, das kaum zu bewältigen war.

Vielen Dank an alle Helfer.

Kess erziehen: weniger Stress - mehr Freude.

März 2018

KESS = Kooperativ, Ermutigend, Sozial und Situationsorientiert, so hieß der Elternkurs für Mütter und Väter von Kindern im Alter zwischen 3 und 12 Jahren den die Kolpingsfamilie Kösching bereits zum dritten mal angeboten hat.

Sebastian Wurmdobler, zertifizierter Kess-Kursleiter und Bildungsreferent beim Kolping-Erwachsenenbildungswerk Regensburg e.V. erörterte an fünf Abenden zusammen mit den Kursteilnehmern die Veränderungen in der heutigen Erziehungssituation. Dabei ging es nicht um die Vermittlung neuer Erziehungsmethoden! Vielmehr stand bei der Erziehungshaltung, ein achtsamer, respektvoller aber auch konsequenter Umgang untereinander im Vordergrund.

Kinder sind das wunderbarste Gut in unserer Welt. Dennoch schaffen sie es oftmals, ihre Eltern "richtig auf die Palme" zu bringen. Was steckt eigentlich hinter dem Verhalten unserer Sprösslinge? Dieser und vielen weiteren interessanten Fragen gingen fünfzehn Väter und Mütter beim Elternkurs "Kess erziehen" nach.

Wurmdobler sensibilisierte die Eltern, bei den Kindern deren soziale Grundbedürfnisse zu erkennen. Kinder möchten dazugehören, sich geliebt fühlen, wichtig sein und Bedeutung haben. Sie wollen sich fähig fühlen, Einfluss auf die Familie nehmen können, aber sich auch sicher und geborgen fühlen dürfen. Diese Bedürfnisse könnten einfach mit sogenannten "Edelsteinmomenten" erreicht werden. Einmal dem Kind ohne bestimmten Grund über den Kopf streicheln, sich dem Nachwuchs ohne Aufforderung ganz und nicht nur halbwegs zuzuwenden, reicht meist schon für einen solchen Moment aus. Wenn man ehrlich zu sich selbst ist, so Wurmdobler, dann sind viele Arbeiten nicht so furchtbar wichtig, als dass sie nicht kurz für einen Moment des Zuhörens und der Aufmerksamkeit für das Kind unterbrochen werden könnten. Kinder wollen Aufmerksamkeit. Um dieses Ziel zu erreichen, ist jedes Mittel recht! Selbst negative Aufmerksamkeit (schimpfen, bestrafen) nehmen sie dafür in Kauf. Störende Verhaltensweisen wie das Einfordern übermäßiger Aufmerksamkeit, die Demonstration von Macht, das Vortäuschen vermeintlicher Unfähigkeit oder sogar Rache stellen Eltern oftmals vor große Probleme. In diesem Kurs lernten die Eltern, welche Bedürfnisse sich eigentlich hinter diesen Reaktionen verbergen.

Nach dem Erkennen dieser versteckten Botschaften gilt es die Kinder zu ermutigen. Hilfe kann möglicherweise "IRIS" geben. IRIS, bedeutet Innehalten (nicht im Affekt reagieren), Respektieren (das Kind versuchen zu verstehen), Ignorieren (auf das störende Verhalten so wenig wie möglich eingehen) und Selbst handeln (agieren, versuchen aus der drohenden Eskalation "hier und jetzt" auszusteigen).

In einer weiteren Einheit wurden natürliche und logische Folgen behandelt. Kinder sollen aus Situationen lernen und diese müssen ihnen auch zugemutet werden können. Es hilft nichts, das Kind "in Watte zu packen". Durch dieses "bemuttern" wird das Kind nicht lernen, dass z.B. fehlende Turnsachen Konsequenzen in der Schule nach sich zieht. Eher wird es sich auch in Zukunft auf die Eltern "verlassen". Kinder sollten Freiheit in Grenzen spüren. Sehr wichtig sind klare Regeln, die als "Geländer durchs Leben" helfen können

Ein interessanter Aspekt wurde auch durch die Frage "Wem gehört das Problem" aufgezeigt. Eltern müssen, sollen und dürfen nicht alle Probleme der Kinder "an sich reißen". So darf es letztendlich nicht das Problem der Eltern sein, wenn das Kind trotzig und mit einem "grimmigen Gesicht" den Müll runter trägt. Das entstandene Problem, nämlich die aus der zu übernehmenden Tätigkeit aufgekommene schlechte Laune, gehört allein dem Kind! Die eigentlich übertragene Aufgabe, den Müll zu entsorgen, wurde letztendlich ja auch erledigt, so der Referent weiter.

Durch verschiedene Rollenspiele verdeutlichte Sebastian Wurmdobler zahlreiche einfache aber höchst effektive Methoden, den Alltag "KESS" zu gestalten.

Die Teilnehmer bedankten sich beim Referenten Sebastian Wurmdobler für die stets sehr interessanten, kurzweiligen und auch amüsanten Einheiten.

Starkbierfest

März 2018

30 Jungsenioren/innen kam zum schon traditionellen Starkbierfest ins Kolpingheim. Zu Geselchtem, Radi und Obatzten wurde der von Jungsenioren  im November 2017 unter Anleitung von Lechner Werner selbstgebraute dunkle Doppelbock (Grubinator) ausgeschenkt. Höhepunkt der Veranstaltung war die fast einstündige Fastenpredigt von Gerd Krassler. Hier bekamen neben Politiker und Parteien auch Kolpinger ihr Fett ab. Gerd bekam zum Schluss seines Vortrages langen Applaus. Ein Zeichen dafür, dass es den Zuhörern gut gefallen hat. Das Starkbierfest endete erst weit nach Mitternacht.

Einig war man sich darüber, dass es auch nächstes Jahr ein Starkbierfest, am besten wieder mit Fastenprediger Gerd Krassler, geben soll.  

Franz Heckl

Wanderung der Jungen Erwachsenen

März 2018

Nach einer kleinen Winterpause traf sich die Gruppe Junge Erwachsene um 18 Uhr am Sportheim um von hier aus nach Demling zu marschieren. Der Weg ging wie gewohnt vorbei am „Ambergerkeller“ (Rosalia) dem Demlinger Weg folgend am Steinbruch und dem Gradhof vorbei. Die 3,4 km gingen zum Teil durch recht morastigen Schotterweg, aber nach 45 Minuten war die Gruppe am Ziel. Gut, dass sie rechtzeitig reserviert hatten, denn die Wirtschaft war proppenvoll. So aber hatten alle 15 Teilnehmer einen schönen Platz im Wintergarten. Das Essen war prima und als Fazit lässt sich sagen: Der Mayerwirt ist immer einen Besuch wert.

Wolfgang Heckl

AirHop Ausflug

März 2018

Wer die Begriffe "Schaumstoff-Grube", "Dodgeball", "Battle Beam", "Wipe Out", "AirFit" und "XXL Trampolinfeld" kennt, der weiß, dass sich unsere Jungkolpinger im AirHop in München vergnügt haben. Die Kinder haben, nach Aussage eines Betreuers, wirklich alles ausprobiert was in einer Stunde möglich war. Dass sie dabei wirklich jede Menge Spaß hatten sieht man an den Bildern.

Skifahren Ratschings

Februar / März 2018

16 Kolpinger waren wieder beim traditionellen Ratschings-Skifahren dabei. Das Wetter war in den beiden ersten Tagen sonnig aber sehr kalt mit Temperaturen bis Minus 18 Grad. Am Freitag war es bewölkt und am Samstag bei vielen Skifahrern und höheren Temperaturen angenehm warm. Auch wenn der Ein oder Andere aus den Latschen gefahren worden ist und mehrere blaue Flecken davon trug, war es so schön, dass für 2019 bereits wieder gebucht wurde. Neben der Köschinger Kolping-Prominenz wurden auch andere Meister auf der Piste angetroffen.

Skifahren Hohenau

Februar 2018

Am 10.02.2018 starteten die ersten Familien zu ihrem alljährlichen Skiausflug in das langjährige Domizil nach Hohenau. Dort angekommen wurden die Familien durch unser "Reiseleiterteam" Christine und Alfred Amann begrüßt und die Zimmereinteilung durchgeführt. Anschließend ging es auf die Piste nach Mitterfirmiansreut. Die einzelnen Tage gestalteten sich sehr abwechslungsreich, da wieder ein paar Neueinsteiger, Alpin sowie Langlauf, dabei waren. Am Faschingsdienstag gab es im "Anfängerskigebiet" Herzogsreut wieder eine leckere Grillverkostung (Currywurst, Bratwürste, Kuchen, Süßigkeiten,...) an der Piste, die allen riesig Spaß machte. Auch beim Wetter hatten die Skifahrer und Rodler dieses Jahr reichlich Glück, da genügend Schnee für die Aktivitäten lag. Teilweise wehte allerdings ein kalter Wind und die Tagestemperaturen waren meist zwischen -5 und 0°C. Ein warmes Bad im Pool des Hotels war deshalb für viele nach dem Pistenaufenthalt eine willkommene Abwechslung. Insgesamt zählte die Gruppe 64 Personen, was zur Folge hatte, dass die Gaststätte fest in Köschinger Hand war. Leider war dann am 14.02.2018 schon wieder Schluss, aber viele haben sich schon wieder fürs nächste Jahr angemeldet.

Kappenabend

Februar 2018

Volles Haus beim Kappenabend im Kolpingheim. Jede Menge Musik und Spass gab es am Ruaßigen Freitag für Jung und Alt von 17 bis über 70. Kamen früher nur wenige Besucher voll maskiert, waren heuer alle in wundervollen teils aufwendigen Kostümen unterwegs. Viel Lob an das Team der Mädels und Jungs der Jungkolpinggruppen, die diesen Kappenabend perfekt organisiert haben.

Vortrag Schuhproduktion in China und Vietnam

& Land und Leute

Februar 2018

Rund 50 Zuhörer konnte Igl Roland im Kolpingheim zu seinem Vortrag über seine Reisen nach Asien begrüßen. Mit vielen interessanten Details über chinesische Lebensweisheiten besonders in den Großstädten Hongkong, Macao und Ho Chi Minh.

Er zeigte tolle Bilder von der Reise im Jahr 2013 nach China. Dabei interessante Details über das Leben und den Luxus in Hongkong und Macau. Außerdem gab es Bilder und Infos über die Schuhproduktion in Dongguang.

Anschließend berichtete er über seine Reise 2014 nach Vietnam. Dort besuchte er in der Stadt Da Nang ebenfalls eine Schuhproduktion. Er erklärte die Unterschiede zwischen der chinesischen und vietnamesischen Schuhproduktion. Zum Abschluss beeindruckte Roland die Besucher mit Bildern aus Hanoi und der Halong Bucht. Bei Beiden Reisen war natürlich seine Frau Judith mit von der Partie.

Alle waren sich einig, dass der Vortrag gekonnt vorbereitet war und Roland ihn mit seinen persönlichen Erlebnissen amüsant bereichert hat.

Winterwanderung

Januar 2018

Es ist bei den Jungen Familien fast schon Tradition, dass sie nach dem Familiengottesdienst das Jahresprogramm mit ihrer Winterwanderung zum Mayerwirt nach Demling starten. Dieses Jahr waren die Wetteraussichten bedeutend besser als letztes Jahr (zur Erinnerung: Schneegestöber, sehr heftiger Wind,...). Als sie sich um 17:00 Uhr beim Kolpingheim auf machten, hatten sie trockenes und fast windstilles Wetter. In Demling angekommen ließen es sich die Gruppe bei Ratsch und Tratsch gut gehen. Natürlich durfte bei der Winterwanderung ein Nachspeiseneis nicht fehlen, denn Schnee hatte es auf dem Hinweg nicht! Aber als sie sich nach gut 2 Stunden aufwärmen wieder auf den Weg machten, hatten sie wieder ihre "Winterwanderung", es hat angefangen zu schneien, Gott sei Dank, sonst hätten sie Eltern "Ärger" mit ihren Kindern bekommen. Der Rückweg dauerte natürlich um einiges länger, denn es mussten ein paar "Sonderwünsche" der Kinder erfüllt werden, wie Fackel anzünden, Kinderpunsch- und Lebkuchenverpflegung, Gummibärenpause und, und, und,..... Als Abschluss wurde noch ein Foto gemacht, um die "Schneemassen" zu dokumentieren. Das Beste war natürlich, dass es jedem, ob Groß oder Klein, riesig Spaß gemacht hat.

Familiengottesdienst

Januar 2018

"Bei Jesus zu Besuch"

Unter diesem Motto stand am 14.01.2018 der Kinder- und Familiengottesdienst. Viele von uns haben ihre Idole oder Stars, die sie toll finden. Manchmal stellt man sich vor, wie es wäre, einmal einen Tag mit seinem Star zu verbringen. Auch Jesus ist für uns ein Star, ein echter Superstar. Wie toll wäre es doch, er würde als Mensch auf die Erde zurückkommen! Die Gruppe „Junge Familien“ der Kolpingsfamilie hat in einem Anspiel versucht, dieses Thema zu vertiefen:

Jesus kommt zu Besuch in das Jugendzimmer zu Anna, die tief in den Hausaufgaben steckt. Jesus hat nur wenig Zeit, er erlaubt Anna genau eine Frage. Anna überlegt lange und will schlussendlich wissen, „Jesus wo wohnst Du?

Daraufhin gehen Jesus und Anna durch das Heimatdorf, zum Schulbus, zur Schule, zu den Großeltern, zum Eisladen, usw. Anna begreift schnell, Jesus ist überall dort, wo sie zu Hause ist.

Jesus hat zu seiner Zeit viele Menschen begeistert, einige sogar so sehr, dass sie ihm nachfolgten und bei ihm blieben. Auch wir sind immer wieder aufgerufen, Jesus zu folgen!

Durch den gesamten Gottesdienst spann sich der Mottofaden der „Nachfolge“. Mit der musikalischen Unterstützung durch die KOLAN-Gruppe unter Leitung von Maria Kürzinger gelang ein Familien­gottes­dienst, der Begeisterung und Freude ausdrückte.

Stephan Herold für die Kolpinggruppe „Junge Familien“

Letzte Aktuallisierung 20.07.2018

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