Das Jahr 2021

Gruß vom Nikolaus

Leider konnte der Kolpinggedenktag mit Nikolausbesuch auch 2021 nicht so stattfinden wie geplant. Trotzdem hat der Nikolaus einen Gruß für seine Kolpingschwestern & Kolpingbrüder.  YOUTUBE KOLPING KÖSCHING

Nikolausaktion

Dezember

Liebe Kinder, liebe Eltern!

Jetzt ist wieder die Zeit, in der ich die Familien besuche. Leider wissen viele Menschen sehr wenig über mich.......

So beginnt der Brief, den der Nikolaus den Köschinger Familien bei seinem Besuch am Vorabend des 6. Dezembers vorliest. Damit lebt die Kolpingsfamilie bayerisches Brauchtum, das seit Jahrhunderten existiert. Seit 1973 sind die Nikolausteams der Kolpingsfamilie unterwegs.

Auch heuer kamen, trotz Cororanauflagen, 7 Nikoläuse, jeweils begleitet vom Knecht Ruprecht und transportiert von "Eseln" zum Einsatz.

Dabei wurden 120 Familien mit 215 Kindern besucht und beschenkt.

Voller Freude erwarteten ihn die Familien am Nikolausvorabend im Garten oder vor der Haustüre, denn bedingt durch die Corona Pandemie und den gesetzlichen Hygieneregeln waren Abstand und direkter Kontaktverbot das Gebot der Stunde. Trotz aller Unbequemlichkeiten war die Aktion ein voller Erfolg.

Besonders im Vorfeld war einiges zu klären. Ob und wie die Aktion stattfinden kann und darf. Aber durch den Einsatz aller und durch die perfekte Vorbereitung von Angelika & Franz Heckl und Ilse Deindl war es wieder eine gelungene Aktion.

Der Besuch des Nikolauses ist grundsätzlich kostenlos. Spenden wurden aber gerne angenommen und an Kinderhilfswerke und Waisenhäuser auf der ganzen Welt verteilt. Begleitet wurde die Aktion durch den Verkauf „echter“ Schokonikoläuse durch Stephan Herold vor und nach den Gottesdiensten.

Über eine Verteilung der Spenden werden wir hier demnächst berichten.

Kolping Gedenktag 2021

Dezember

Kolping wagt den Perspektivwechsel

Unter diesem Thema stand der wegen Corona bedingten Hygienemaßnahmen mehrmals umgeplante Kolpinggedenktag.

In seiner Predigt, in der unter Coronaauflagen gemäßen vollbesetzten Pfarrkirche, ging Präses Kaplan Dr. Peter Stier auf die Frage ein, warum ein Perspektivwechsel notwendig ist?

Weil es an der Zeit ist und der Advent auch den Anlass dazu bietet, anders auf uns und unser Leben zu blicken, anders auf unseren Glauben und auf die Kirche zu blicken. Dabei geht es nicht um Schönfärberei oder ums Kleinreden oder gar ums Ignorieren oder Tatsachen verdrehen. Es geht darum hoffnungsvoll zu sein – trotz allem. Denn es hat sich ein Gefühl von Pessimismus, von Misstrauen, von Ausweglosigkeit in uns breit gemacht.

Deshalb, so der Präses, ist es dringend notwendig einen Perspektivwechsel vorzunehmen. Dazu ging er auch auf das Sonntagsevangelium ein. Dort fordert Johannes auf, all das wegzunehmen, was den Blick auf Gott versperrt. All das, was wie Berge und Hügel den Blick auf Gottes Heil versperren, soll abgetragen, aus dem Weg geräumt werden. Er will uns dazu bewegen, aus dem Schatten ins Licht zu treten, dass wir unsere Perspektive ändern, um einen freien Blick zu haben. Das bedeutet, dass das Heil Gottes da ist, es existiert. Es liegt an uns, das mit Gottes Hilfe in unserem Leben zu erkennen.

Dazu passt auch das Zitat Adolph Kolpings: „Sehen wir nur scharf auf die Gegenwart, damit wir uns diese christlich zu Herzen nehmen und darin tun, was recht ist“. Denn er wollte als Handwerker Gottes Menschen zu einem Perspektivwechsel bringen. Die Menschen sollen zum einen erkennen, dass es Zeit ist zu handeln, zu verändern und anzupacken und dass sich Engagement und Tatkraft lohnen. Und zum anderen ging es ihm darum, Menschen zu ermutigen, ihnen Hoffnung und Zuversicht zu schenken.

Peter Stier rief auf, dass wir wie Kolping selber zu „Perspektivwechsler“ werden. Dass wir all das Gute und Segensreiche, dass das Leben für uns bereithält, entdecken und dass Menschen durch unser tatkräftiges Handeln das Heil Gottes schauen.

Nach dem Gottesdienst, der in kleiner Besetzung von der KoLan Gruppe musikalisch harmonisch gestaltet wurde, begrüßte der Vorsitzende Georg Altmann die Neumitglieder der Familien Fuchs, Deindl und Herrn Bürgermeister Ralf Sitzmann.

Anschließend konnten er und Präses Stier einige Mitglieder für ihre Mitgliedschaft ehren. Für 25 Jahre Fördermitgliedschaft wurden Johann Brunner und Hubert Schöberl geehrt.

Auf 40 Jahre Mitgliedschaft können Werner Adolf, Wolfgang Betz, Eduard Ciesla, Herbert Holzapfel, Josef Mittermeier, Reinhard Mittermeier und Wolfgang Schmidt zurückblicken.

Für 50 Jahre konnte Gertrud Krassler eine Nadel in Gold entgegennehmen.

Alois Lechner und Manfred Wagenhuber wurden für 60 Jahre Mitgliedschaft vom Vorsitzenden mit einer Ehrenurkunde bedacht.

 

Nach der Messe wurden Herbert Deindl und Peter Rosenkranz offiziell aus der Vorstandschaft verabschiedet. Altmann betonte vor allem die lange Aktivität der beiden für die Kolpingsfamilie. Deindl hatte jahrelang die Homepage betreut und viele Städtereisen organisiert. Bei Rosenkranz schwärmte er über seine Fähigkeiten verschiedenste Rollen beim Theaterspiel auszufüllen.

Zum Schluss konnten noch Spenden in Höhe von je 250€ an "Freundeskreis Eine Welt – Pfarreiengemeinschaft Luisenhöhe" für Pfarrer Dr. Anthony Chimaka und "Kolping International" bekanntgegeben werden.

Die Kolpingsfamilie Kösching beteiligt sich auch heuer wieder an der Schuh - & Handysammlung des Kolpingwerkes. Der gesamte Erlös der bundesweiten Aktion kommt der Internationalen Adolph-Kolping-Stiftung zugute. Bis 10. Januar 2022 ist es möglich beim Vorsitzenden Georg Altmann gebrauchte, gut erhaltene, nicht beschädigte oder verschmutzte Schuhe abzugeben. Schuhe immer paarweise mit Schnüren zusammenbinden. KEINE Klebebänder verwenden! KEINE Ski- oder Schlittschuhe! Bitte KEINE zusätzlichen einzelnen Schuhschachteln und KEINE Schuhspanner!

Mitgliederversammlung mit Neuwahl

September

Nach eineinhalbjähriger Verspätung konnte die Kolpingsfamilie Kösching am 25. September 2021 ihre Mitgliederversammlung mit Neuwahlen durchführen.

Knapp 60 Personen konnte der Vorsitzende Georg Altmann im Pfarrsaal begrüßen. Darunter der Ehrenvorsitzenden und stellvertretenden Bezirksvorsitzenden Franz Heckl mit seiner Frau, Präses Kaplan Dr. Peter Stier und erstmals den Bürgermeister Ralf Sitzmann.

Präses Stier setzte in seinem geistlichen Wort Impulse zum Thema Vertrauen auf Gott.

Anschließend las, wie es die Satzung vorschreibt, die Schriftführerin Gertraud Lechner den Bericht der Mitgliederversammlung 2019 vor, der ohne Beanstandung genehmigt wurde.

Kassier Hans Schöberl konnte in seinem Kassenbericht einen soliden Kassenstand präsentieren. Allerdings musste er auf die fehlenden Theatereinnahmen verweisen, die wegen den Corona Beschränkungen ausgefallen waren.

In gewohnt humoriger Form berichtet der Kassenrevisor Roland Fritsch, dass die Kasse von ihm und Heinz Liepold geprüft wurde und keine Unregelmäßigkeiten festgestellt werden konnten. Die Revisoren beantragen die Entlastung der Vorstandschaft. Nach der Bekanntgabe der Mitgliederanzahl von 467 und dem Gebet für die verstorbenen Mitglieder präsentierte der Vorsitzende einen bebilderten Rückblick, der letzten 17 Monate.

Zuerst wurden die vielen Veranstaltungen, die wegen der Corona Pandemie abgesagt werden mussten, erwähnt. So blieb 2020 nur das Internet über das manches wie z.B. eine Kreuzwegandacht oder besinnliche Adventsgeschichten auf dem Kolping eigenem Youtube Kanal verwirklicht werden konnte.

Als Präsenzveranstaltungen konnten in den Lücken, die die Hygieneschutzverordnungen zwischenzeitlich boten, zwei Fotogrundkurse und die Verabschiedung von Präses Adam Karolczak abgehalten werden.

Altmann freute sich sehr, dass in Übereinstimmung mit dem Gesundheitsamt die traditionellen Nikolausbesuche bei den Familien stattfinden konnten.  Dafür bedankte er sich besonders bei den Organisatoren Angelika und Franz Heckl.

Eine weitere besondere Veranstaltung war der Kolpinggedenktag im Dezember 2020 zu dem Diözesanpräses Karl-Dieter Schmidt aus Regensburg gekommen war.

Dass die Verantwortlichen der Kolpingsfamilie erfindungsreich sind, bewiesen sie beim Online Starkbierfest mit Fastenprediger Gerd Krassler, Dessen Predigt konnten sich dann die Kolpingfreunde in kleiner Runde bei Starkbier und Brotzeit anhören.

Informationen zu geleisteten Spenden rundeten den kurzweiligen Bericht ab.

Die außerturnusmäßige Vorstandswahl, die Ludwig Schmidt als Wahlleiter souverän leitete, ergab folgendes Ergebnis: Wiedergewählt als erster Vorstand wurde Georg Altmann, ebenso Brigitte Kempa und Dagmar Liepold als seine Vertreterinnen. Ohne Probleme wurden Gertraud Lechner als Schriftführerin und Hans Schöberl in ihrem Amt bestätigt. Kaplan Peter Stier wurde von der Versammlung als Präses bestätigt. Als Beisitzer fungieren nun Stephanie Wagenhuber, Steffi Schirmböck, Barbara Fuchs, Katarina Früh, Renate Funk, Lisa Bachmaier, Franz Heckl, Stephan Herold, Wolfgang Heckl und Johann Sandmair.

Herbert Deindl und Peter Rosenkranz kandidierten nicht mehr. Georg Altmann bedankte sich bei den scheidenden Präsidiumsmitglieder die viel Engagement, Zeit und Arbeitskraft eingebracht haben. Die offizielle Verabschiedung findet beim nächsten Kolpinggedenktag statt.

Mit dem Schlusswort „Am Ende wird alles gut. Und wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende.“ das dem irischen Schriftsteller Oscar Wild zugeschrieben wird, beendete der Vorsitzende Georg Altmann die Versammlung und bedankte für die gute Zusammenarbeit. Natürlich nicht ohne vorher das Kolpinglied gesungen zu haben.

Roadshow zum Thema "Integration von Geflüchteten" zu Besuch in Kösching

September

Wie sensibilisieren wir für die Belange von Geflüchteten? Ein Thema hochbrisant wie eh und jeh. Wie tragen wir zu ihrer gesellschaftlichen Akzeptanz bei? Und vor allem – wie erreichen wir möglichst viele Menschen mit unseren Ideen? Diese Fragen geht die Kolping Roadshow zum Thema Integration an und fährt mit einem Infomobil durch Deutschland.

Im Rahmen der Interkulturellen Woche im Landkreis Eichstätt holte die Kolpingsfamilie das Infomobil Kolping am nach Kösching. Am 23. September, am Bauernmarkt stand es für jede Altersgruppe zur Verfügung. Es zeigte Beispiele aus der Arbeit mit Geflüchteten und erzählte von gelungener Integration. Es hielt für jede Altersgruppe wie Spiel- und Mitmachaktionen verschiedene Angebote bereit.

Rund 70 Besucher jeden Alters darunter auch Bürgermeister Ralf Sitzmann nahmen diese Angebote an. Am Freitag konnten sich die 8. Klassen der Realschule Kösching über Fluchtursachen informieren.

 

Bericht der Realsschule:

Auf der Flucht?

Wir alle laufen doch manchmal weg – vor Arbeit, Stress, unangenehmen Situationen… Doch ganz anders sehen die Gründe bei Flüchtlingen aus. Und wer irgendwohin geflüchtet ist, muss dort dann oft erneut kämpfen, um Integration, Akzeptanz usw. Am Freitag, 24.09. war das Kolpingmobil an Unserer Schule und hat die 8.Klassen eingeladen, sich mit diesen Themen zu beschäftigen.

Kolping – dieser Name steht seit 1846 für das Engagement für sozial benachteiligte Menschen in der Gesellschaft. In ganz Deutschland gibt es unter dem Namen Kolping unzählige Initiativen zur Arbeit mit Geflüchteten – sie können eine noch viel größere Wirkung entfalten, wenn die Menschen sich untereinander vernetzen und eine Anlaufstelle für ihre Ideen und Fragen haben!

Deshalb gibt es seit Anfang 2016 das Kolping Netzwerk für Geflüchtete: Ein Zusammenschluss vom Kolpingwerk Deutschland, dem Verband der Kolpinghäuser und dem Verband der Kolping-Bildungsunternehmen unter dem Stichwort »Kolping integriert«.

Die 8.Klassen hatten heute die Gelegenheit, sich mit Menschen auf der Flucht, Vorurteilen, Integration und unseren Verhaltensweisen dazu zu beschäftigen. Mit Bingo, Zuordnungsaufgaben, einem Weltpuzzle und sogar einem Kickerspiel konnte jeder etwas Neues erfahren und so auch seinen Horizont erweitern. In den Pausen gab es auch bei der restlichen Schülerschaft große Neugier auf den coolen Bus mit dem Kicker – und was hat Kickerspielen mit Integration zu tun? – Bei einem hitzigen Spiel geht es nicht um Alter, Geschlecht, Haarfarbe, Interessen oder Herkunft; jeder kann mitspielen und jeder kann gewinnen. So standen auch hier bunt gemischte Mannschaften um den Kickertisch und jubelten…

Währenddessen wurden die anderen achten Klassen im Klassenzimmer zu Fluchtursachen geschult. Nicht nur Krieg sondern auch politische Verfolgung, Naturkatastrophen oder Armut treiben Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen. Auf vielfältige Weise und mit authentischem Zeugnis konnten wir so in die Welt von Geflüchteten tauchen.

 

Das Kolping Infomobil ist unter der Schirmherrschaft des Kolping Netzwerks für Geflüchtete unterwegs. Die Aktion wird unterstützt und gefördert vom Kolpingwerk Deutschland, dem Verband der Kolpinghäuser und dem Verband der Kolping-Bildungsunternehmen sowie kofinanziert aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union.

"Junge Familien“ entdecken Museumsschätze

September

Kinder und ihre Eltern erforschen die Frage:

Wie lebten unsere Ur(ur)großeltern?

Normalerweise liegen sie wohl verwahrt im schummrigen Depot des Museums Kösching, aber vergangenen Samstag durften sie bei strahlendem Sonnenschein ins Freie, genauer in  den Kirchhof. Die Rede ist von „Museumsschätzen“ aus der Rosesammlung und Nachlässen von Köschinger Bürgerinnen und Bürgern.

Die   Gruppe „Junge Familien“ der Kolpingsfamilie Kösching  hatte eingeladen zu einem Projekt mit dem Geschichtsverein zum Thema „Wie lebten unsere Ur(ur)großeltern?“. Mitarbeiter des Museums hatten fünf Stationen aufgebaut zu unterschiedlichen Alltagsthemen: Kleidung, Küche, Hygiene, Arbeit im Haushalt und Spielsachen. Auf Tischen wurden die Gegenstände, viele um die 100 Jahre alt,  präsentiert. Irmgard und Stefan Balassa, Marita Ciesla, Johanna Dörfler, Silvia und Horst Laubmann und Willi Walther stellten sie vor und erklärten im Gespräch mit den Besuchern Herkunft und Funktion der Gegenstände.

Ganz Corona konform wurde vor jeden der Tische jeweils nur eine Familie platziert, auf ein Klingelzeichen wechselte man nach 10 Minuten zur nächsten Station. Damit alle 10 angemeldeten Familien zum Zug kamen, bot der Geschichtsverein zwei Durchgänge an. Die Leiterin der Gruppe, Stephanie Wagenhuber, hatte den Besuch hervorragend organisiert, sodass alles reibungslos klappte.

So konnten die  10 teilnehmenden Familien die ausgesuchten Exponate genau unter die Lupe nehmen,  oft auch seltsam anmutende Dinge wie einen Trauerflor, einen Bierwärmer, einen Waschtisch samt Kernseife und Wasserkrug, Medizinfläschchen und Wärmflaschen, einen Blocker zum Polieren von Holzböden, eine Butterfass und hölzerne Schlittschuhe und Skier.

Besonders interessant fanden die Kinder und Erwachsenen die Schreinerwerkstatt „en miniature“ von 1889, die viele Jahre im Schaufenster der Köschinger Schreinerei Bumes zu bestaunen war.

Die Kinder und ihre Eltern staunten über die manchmal archaisch anmutenden Gegenstände, deren Funktionsweise von den Mitarbeitern auch  sachkundig demonstriert wurde.

So konnten die Besucher einen ersten Eindruck über den Alltag ihrer Ur(ur)großeltern gewinnen, der auch viel schwere körperliche Arbeit bedeutet hatte.

Mehrere Familien besuchten im Anschluss noch das Museum, wo sie mit Hilfe der ausgestellten  Exponate die  Geschichte des Marktes Kösching nachvollziehen konnten.

Einig waren sich die Mitglieder der Kolpinggruppe „Junge Familien“ und das Team „Museumspädagogik“ des Geschichtsvereins Kösching Kasing Bettbrunn darin, dass nach Monaten der Corona bedingten Einschränkungen die Veranstaltung und die damit verbundenen Begegnungen und Gespräche allen gut getan hatten.

Text: Marita Ciesla
Bilder. Stephanie Wagenhuber & Julia Liebhard

Podiumsdiskussion mit Vertretern der Bundestagsparteien

 

Weil sich viele Bürgerinnen und Bürger unschlüssig waren, welcher Partei sie in der kommenden Bundestagswahl ihre Stimme geben, hat die die Kolpingsfamilie Kösching und das Kolping-Erwachsenen-Bildungswerk Eichstätt zu einer Podiumsdiskussion mit Parteien für die Bundestagswahl eingeladen.

Es waren alle Parteien eingeladen, die im Bundestag präsent sind. Also SPD, CSU, FDP, Bündnis90/Die Grünen, Die Linke und auch AfD.

Am Donnerstag, 09.09.2021 wurden unter der Moderation von Daniela Olivares vom Bayerischen Rundfunk im Gasthaus Amberger in Kösching die Themen Alterssicherung, Familienpolitik und vor allem der Klimaschutz in den Blick genommen. 

Rund 40 Besucher fanden den Weg in den Saal des Gasthauses Amberger Platz. Zutritt erhielten nur Personen die eine der drei „G“-Regeln am Eingang nachweisen können. Rund 80 unterschiedliche Zuschauer verfolgten sie zeitweise live unter live.sc-v.de . Sie kann im Internet auch im Nachhinein noch angesehen werden.

Begrüßt wurden die Besucher von Ewald Kommer vom Kolping-Erwachsenen-Bildungswerk Eichstätt und Georg Altmann von der Köschinger Kolpingsfamilie.

Um die geplanten Themen zeitlich nicht zu lange auszudehnen, gab es eine Redezeitbegrenzung, die von Georg Altmann kontrolliert und mit der Moderatorin abgesprochen war.

Vertreter der sechs im Bundestag bereits vertretenen Parteien tauschten sich in Kösching aus: Roland Meier (Linke), Bernd Weber (SPD), Jakob Schäuble (FDP), Joachim Siebler (Grüne), Reinhard Brandl (CSU), Lukas Rehm (AFD) tauschten durchaus streitlustig Argumente aus.

Während der ersten Stunde konnten die Zuschauer im Live-Chat und im Saal schriftlichen Fragen formulieren, die dann von den Podiumsteilnehmern beantwortet werden konnten. Auch wenn es nicht so geplant war, meldeten sich einige Besucher am Ende der Diskussion persönlich zu Wort um weitere Fragen an die Kandidaten, bzw. Parteien zu stellen.

Einen Bericht zur Veranstaltung gibt es von der Journalistin Tanja Stephan, der unter dem Link im DONAUKURIER nachgelesen werden kann.

Auch wenn nicht so viele Besucher im Saal und im Internet anwesend waren wie erhofft, zogen die Veranstalter eine positive Bilanz, denn es war auch das erste Mal, dass diözesanübergreifend zwischen der Kolpingsfamilie Kösching und dem Diözesanverband Eichstätt mit seinem Bildungswerk eine politisch bildende Maßnahme durchgeführt wurde.

Ferienpass-Gießkannen-be-mal-Aktion

 

Kunstwerke auf orange Gießkannen malten die Ferienpasskinder bei Kolping im Pfarrgarten. Am ausgebuchten Kurs nahmen 15 Buben und Mädchen mit Begeisterung teil. Mit bunten Mustern, Gesichtern, Blumen und Flaggen wurden die  Gießkannen verschönert. Das würdigte auch unser 1. Bürgermeister Ralf Sitzmann, der vorbeischaute und die Kreativität der jungen Künstler bestaunte. Natürlich durften am Ende alle Kinder Ihre bemalten Gießkannen mit nach Hause nehmen.

Julia Liebhard

„Zwangs“-Renovierung im Kolpingheim

 

Die meisten Besitzer älterer Gebäude kennen es: Man plant nur eine kleine Renovierungsmaßnahme, aber wenn man dann ein kleines Loch öffnet, tut sich ein viel Größeres auf. So auch beim Kolpingheim.

Aber von vorne. Seit einigen Jahren wird es im Winter im Kolpingheim nicht mehr so richtig war. Die betreuende Heizungsfirma vermutete eine Undichtigkeit in der Heizsystemen. Nachdem die letzten Jahrzehnte im Pfarrhaus und auch im Kolpingheim immer wieder umgebaut und erweitert wurde gab es zwar Pläne über den Verlauf der Rohre, aber man war sich nicht sicher, ob sie den tatsächlichen Gegebenheiten entsprechen. Ein externes Gutachten der Hausratversicherung ergab nun, dass die Heizrohre im Kolpingheim im Boden verlaufen und hier an einer Stelle durch Korrosion undicht sind. Nachdem das Parket an dieser Stelle entfernt wurde, wurde festgestellt, dass die Rohre direkt im Erdreich liegen. Es musste nun davon ausgegangen werden, dass demnächst an anderen Stellen Undichtigkeiten auftreten. Die Kirchenverwaltung hat sich, in Abstimmung mit dem Kolping Präsidium, deshalb entschieden neue Zuleitungen an der Wand zu verlegen. Es wurden von Kolpingsmitgliedern unter den Wandverkleidungen nur die Holzleiste entfernt.

Die ausführenden Heizungsfirma hat nun festgestellt, dass die Heizkörper in den Wohnräumen im ersten Stock ebenfalls vom Kolpingheim mit Steigleitungen versorgt werden.

Kurzfristige Hilfe von der Kolpingsfamilie war nötig, denn nun musste die gesamte Holzverkleidung entfernt werden.

Schnell hatte sich ein Team gefunden die diese Arbeit erledigte!

Kirchenpfleger Klaus Müller-Würzburger bedankte sich bei jedem Helfer mit einer historischen Pfeife aus der alten Kirchenorgel!

So wie sich die lage entwickelt, brauchen wir einen Bodenleger, der die Löcher ausbessert und einen Maurer für, oder besser gegen die Schlitze in den Wänden. Anschließend malern, Rohrverkleidung und Wandverkleidung wieder anbringen. Zum Schluss reinigen und alles wieder einräumen.

Aber das kennt man ja.... ?

Sommergottesdienst im Pfarrgarten

 

Unter Einhaltung der Corona Regeln und musikalisch umrahmt von der KoLan-Gruppe, versammelten sich rund 50 Gottesdienstbesucher im Pfarrgarten zum traditionellen Sommergottesdienst der Kolpingsfamilie.

Präses Kaplan Peter Stier freute sich, das erste Mal in Kösching diesen Gottesdienst zu zelebrieren. In seiner kurzen Predigt ging er auf die Lesung, den Zug der Israeliten durch das Rote Meer, ein. Er mahnte, sich nicht am Leid des Anderen, (den Ägyptern) zu freuen, sondern Gott dankbar zu sein, dass er uns helfen und erretten kann.

Das anschließende Grillfest musste nun zum 2.ten Mal wegen Corona ausfallen. Aber die Besucher freuten sich bei einem Getränk und einer Leberkässemmel noch einen kurzen Ratsch im Freien zu halten.

Die Kolpingsfamilie stellte die Verpflegung kostenlos zur Verfügung und bat stattdessen für die Betroffenen der Hochwasserkatastrophe zu spenden. Die Verantwortlichen waren überrascht über die Freizügigkeit der Besucher die 400€ in das Spendenglas geworfen hatten, dass sie beschlossen den Betrag auf 1000€ aufzustocken.

Auf den Spuren frühzeitlicher Besiedelung

 

Trotz gemischter Wetterlage hat im Juli die Kolpinggruppe „Mittendrin“ zu einer archäologischen Wanderung eingeladen. Sieben Kinder und Jugendliche sowie 19 Erwachsene der Kolpingsfamilie Kösching folgten dem Ruf und trafen sich an der Kasinger Heide. Marita Ciesla vom Geschichtsverein Kösching Kasing Bettbrunn führte die Gruppe zuerst in die erdgeschichtliche Entstehung der Region ein. Dass sich beispielsweise Kösching und Kasing in der Jurazeit am Rande eines Meeres befanden, davon zeugen noch heute die damaligen Korallenriffe in Form der bekannten Felsformationen im Forst. Weiter ging es auf den Spuren von mittlerweile verlassenen Gehöften und auch stückweise auf der alten Römerstraße zwischen dem Köschinger Kastell Germanicum und dem Limes bei Steinsdorf.

Auch Infos aus der „neueren Zeit“, wie z.B. das Marterl für den im Holz verunglückten Kasinger Tafernwirt Martin Schlagenhaufer, kamen nicht zu kurz.  

Weiter ging es zu den Hügelgräbern im Köschinger Forst, welche ungefähr so alt sind wie die jüngeren Pyramiden von Gizeh. Bei einem Stopp an einer Doline, einer trichterförmigen Vertiefung, welche besonders in sogenannten Karstgebieten häufig vorkommt, gab es einige Geschichten zu erzählen – spannend für die Kinder, aber auch Lustiges für die Jugendlichen und Erwachsenen. Wasser, welches hier versickert, kommt dann an Karstquellen, wie z.B. dem Brunnhauptenweiher, wieder an die Oberfläche. 

Endziel der Wanderung waren die Überreste einer Keltenschanze, einem ca. 100 auf 100 Meter großen keltischen Siedlungsflecken. Die Schanze war mit einer Holzpfahlmauer und einem Graben umgeben, hatte im Osten ein Tor und im Inneren mindestens ein hölzernes kultisches Gebäude. Auf dem Gebiet des heutigen Köschinger Forsts gab es damals wohl weniger Bäume, es dürfte auch Weideland gewesen sein. Vermutlich diente die Keltenschanze als Sommerweide – vielleicht sogar für das keltische Oppidum in Manching. Auch wenn von der Keltenschanze eigentlich nichts mehr übrigblieb, so waren doch die Außenwälle anhand der linienförmigen Erhebungen im Wald sehr gut zu erkennen. Die archäologische Wanderung war vor allem wegen der hervorragenden kinder-/jugendgerechten Führung sowie der vielen Bildkarten und mitgebrachten Artefaktrepliken eine wirklich gelungene Aktion.  

Nach der Pandemie bedingten Aktionspause waren alle sichtlich froh, wieder etwas miteinander unternehmen zu können. Da die aktuellen Kontaktbeschränkungen aufgrund des Impffortschritts es auch zuließen, stellten sich die Köschinger Kolpingbrüder und -schwestern zum Abschluss noch kurz zu einem Gruppenfoto zusammen.

Bilder & Text Martin Guth

Hinweis,:

Der Geschichtsverein Kösching Kasing Bettbrunn bietet die archäologische Wanderung auch im Rahmen des „Köschinger Ferien(s)pass“ und gelegentlich auch zu Kindergeburtstagen an.

Spendenreport

Mai 2021

Peter Rosenkranz hat nach 2 jähriger Pause wieder einen Spenden-Report geschrieben und die gesammelten Spenden übergeben. Weil Kolping Kösching ihn über die Jahre hinweg immer unterstützt hat, gibt es einen Spendenbericht exklusiv.

 

Für die Unterstützung der DBO-NGO hat sich im Jahr 2020 ein Verein gegründet. Die Leute und der HP-Verwalter sind nach Aussage von Peter sehr rührig und haben ihn um Info über sein Engagement gebeten. Es finden sich ein paar warme Worte auf Ihrer Homepage und einen Link zu zur Kolping Homepage ProjektGambia - Spender.

 

Sein Dank geht an alle Kolping Nikoläuse, Bierkassenverwalter, Vortragsorganisierer und vielen einzelnen Mitglieder die ihn mit Spenden bedacht haben….. alles weitere im Report.

Gambia Report_2021.pdf
PDF-Dokument [2.3 MB]

Spende an die Tafel

März 2021

Eine Warenspende im Wert von 250 Euro hat die Kolpingsfamilie Kösching an die örtliche Tafel übergeben. Der Betrag stammt aus dem Erlös des Starkbierfestes, das heuer zum ersten Mal online durchgeführt wurde.
Werner Lechner hatte sich um das Starkbier gekümmert und dieses an die angemeldeten Teilnehmer kostenlos verteilt. Im Gegenzug haben 50 Starkbierfreunde zusammen 250 Euro für die Tafel gespendet. Die Fastenpredigt hielt Gerhard Krassler – in diesem Jahr digital.
Kolpingsvorsitzender Georg Altmann dankte den Vereinsmitgliedern für die Bereitschaft, die Köschinger Tafel regelmäßig mit einer Warenspende zu bedenken. Die Tafeln in Ingolstadt, Gaimersheim und Kösching haben zurzeit eine 14-tägige Warenausgabe. Nächster Ausgabetag in Kösching ist am Donnerstag, 1. April. „Die Spende vor Ostern kommt im richtigen Moment“, betonte Silvia Schmidt.
Otto Frühmorgen

Kolpingsfamilie auch in Corona Zeiten aktiv

März 2021

Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Aktionen.

Auch wenn die Kontaktbeschränkung es schwer machten sich mit mehreren Personen zu treffen, bot die Kolpingsfamilie am letzten Wochenende mehrere Begegnungsmöglichkeiten an.

So war an Josefi, Freitag 19. März 2021 die Möglichkeit gemeinsam mit der KAB in der Pfarrkirche den Leidensweg Jesus in einer Kreuzwegmeditation zu beten.
Die Mesnerin Frau Ingrid Braun, und Vorsitzende der KAB Kösching, freute sich, dass dieser Kreuzweg zum gemeinsamen Patron, des Hl. Josef gestaltet und gebetet wurde. Rund 60 Kirchgänger sind dieser Einladung gefolgt. Beim anschließenden Gottesdienst ging Dekan Dr. Wojciech Wysocki auf die Bedeutung des Hl. Josef und seiner Verantwortung als irdischer Vater Jesus ein.

 

Nach der Messe ging es nahezu ohne Unterbrechung zum „online“ Starkbierfest 2021.

Ab 20:00 Uhr „trafen“ sich rund 50 Starkbierfreunde der KF Kösching vor ihren Bildschirmen per SKYPE, um sich gestärkt mit dem Fastenbier und einer selbst gemachten Brotzeit, miteinander über Gott und die Welt und natürlich Corona auszutauschen. Die Fastenpredigt von Gerd Krassler, die aufgezeichnet über die Kolping-Youtube Seite aufgerufen wurde, brachte so manchen Lacher.

Statt im Kolpingheim das „Starkbierparlament“ zu grüßen, begrüßte er die „Dahoamhockad´n“ vor den Bildschirmen. Er war froh, dass das Starkbier nicht über die EU in Brüssel bestellt worden musste, da es sonst immer noch keines geben würde.

Was ihm an den Corona Beschränkungen auffiel war, dass es viele Menschen gibt, die unter den Sachen, die sie nicht machen dürfen so furchtbar leiden, obwohl sie es vorher auch nicht getan haben. Vom weggeschütteten Bier und den dann besoffenen Kanal-Ratzen war ebenso die Rede, wie von den geschassten Bürgermeistern in den letzten Jahren. Er hoffe, dass die Bier-dürftigen in Zukunft vom Kolping-Nikolaus-Dienst mit süffigem Nass beliefert werden und somit die Durststrecke bis nächstes Jahr nicht so schlimm ausfällt. Noch viele Anekdoten hatte Krassler in seiner Rede eingepackt, die nicht alle aufgezählt werden können. Unter dem Suchwort „Kolping Kösching“ auf der Youtube Seite kann sie aber nach wie vor abgerufen werden. Der Fastenprediger hofft, dass er nächstes Jahr den Kolpingschwestern und -brüdern wieder live die Leviten lesen kann.

Der Vorsitzende Georg Altmann bedankte sich bei Fastenprediger Gerd Krassler und bei Hauptorganisator Werner Lechner für die wertvolle Zusammenarbeit für dieses außergewöhnlichen Starkbierfest. Er übereichte dazu ein eigens, nur für diese beiden Helfer, hergestelltes Bierkrügerl. Altmann hofft, dass im Jahr 2022 wieder eine „normale“ Zusammenkunft möglich ist.

Die Fastenpredigt ist auf der Youtube Seite der Kolpingsfamilie Kösching weiterhin abrufbar: https://www.youtube.com/playlist...

Fasching mit DONIKKL

Februar 2021

Wer kennt ihn nicht, den legendären Kinderliedermacher DONIKKL aus Ihrlerstein!
Verkleidete und geschminkte Kinder machten das Wohnzimmer zu einer riesigen Tanzfläche. Sie holten die Kinderparty auf ihre Flachbildschirme und sangen und tanzen mit der ganzen Familie mit dem Entertainer DONIKKL auf seiner ONLINE Faschingsparty

Bei DONIKKL dabei waren, Herr H, Frank und seine Freunde, 3Berlin, Erich der Koch, Zunami, Johnny Dampf, dem Tanz-Känguru und Lido, dem kleinen Monster (und im Hintergrund unser Kolping-Schnuffi).

Selbst der Vorsitzende konnte dem Faschingstreiben nicht wiederstehen.

Tag der ewigen Anbetung

Februar 2021

"Gott danken. Während das Bittgebet ein Gebet ist, das den Menschen spontan einfällt, kommt uns das Dankgebet gar nicht so leicht über die Lippen!" So lautete die Einstimmung für die rund 50 Besucher in der Pfarrkirche in den 30 Minuten in denen KF die Anbetung übernahm.

Präsidium auch in Corona-Zeiten aktiv

Auch wenn uns die Corona Pandemie fest im Griff hat, ist das Präsidium der Kolpingsfamilie aktiv. Leider müssen wir immer wieder geplante Veranstaltungen entfallen lassen, aber es gibt trotzdem Aktionen, die trotz aller Beschränkungen möglich sind.

So wurde in der Februar-Sitzung eine kurze Reflektion über die vergangenen Veranstaltungen gehalten. Heckl Franz berichtete über die gelungene Nikolauskation, die in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Eichstätt durchgeführt werden konnte. Die besuchten Familien und Kindergärten gaben durchwegs positive Rückmeldungen. Georg Altmann berichtete über den Besuch des Diözesanpräses Karl-Dieter Schmidt beim vergangenen Gottesdienst zum Kolpinggedenktag. Weitere Themen waren leider Absagen von Vorträgen und wie die Möglichkeiten sind eine Mitgliederversammlung in 2021 durchzuführen. Die Gruppe Junge Familien hat vor sich am Faschingssamstag bei der DONIKKL-Faschingsparty online einzuwählen.

Die nächste Online-Sitzung ist am 11. März geplant.

Alte Handys für Familien in Not gespendet 

Über 100 Millionen ausgediente Handys liegen nach Schätzung von Experten ungenutzt in deutschen Schubladen. Wenn alte Handys gespendet werden kann man damit viel Gutes bewirken.

Seit einiger Zeit sammelt auch die Kolpingsfamilie Kösching Althandys. Die Bürgerinnen und Bürger hatten bei verschiedenen Gelegenheiten ihre alten, ausgedienten Handys für die Sammelaktion von Kolping und missio abzugeben.

200 alte Handys mit einem Gewicht von rund 30 kg konnten nun im Januar verschickt werden!

An erster Stelle dieser Sammelaktion steht hierbei der Umwelt- und Klimaschutz: Da die seltenen, wertvollen Rohstoffe wie Gold recycelt werden, muss weniger Material umweltschädigend abgebaut werden. Nicht recycelbare Stoffe werden fachgerecht entsorgt und können somit nicht mehr die Umwelt belasten.

Auch den Menschen in der DR Kongo wird geholfen, wenn Althandys über missio gespendet werden. Mit dem Betrag aus dem Erlös des Recyclings und der Wiederverwertung werden Familien in Not durch die missio Aktion Schutzengel unterstützt.

„Als Kooperationspartner unterstützen wir die Handy-Spendenaktion der Aktion Schutzengel von missio. Sie ist wichtig und wertvoll, denn damit können wir gemeinsam auf die schlimmsten Menschenrechtsverletzungen im Kongo aufmerksam machen, die viel mit unseren Handys zu tun haben.” So Ulrich Vollmer, Bundessekretär des Kolpingwerkes Deutschland.

www.missio-hilft.de/mitmachen/aktion-schutzengel/aktionen/handys-spenden/kolping/

 

Schuhaktion 2020 – jetzt erst recht!

In den letzten Wochen haben sich viele Kolpingsfamilien an der Schuhaktion „Mein Schuh tut gut!“ beteiligt. So auch die Kolpingsfamilie Kösching.

Trotz Corona konnte die Aktion auch mit den geltenden Hygiene- und Abstandsregeln leicht umgesetzt werden. Viele Bürgerinnen und Bürger aus der Köschinger Umgebung hatten in den letzten „ruhigen“ Wochen ein hohes Bedürfnis, endlich wieder etwas zu machen. So waren sie richtig fleißig, und brachten ihre gut gebrauchten und noch tragbaren Schuhe zum Sammelpunkt beim Vorsitzenden der Kolpingsfamilie.

Mit abwechselnden Helferinnen und Mundschutz, damit die Corona Regeln eingehalten werden konnten, wurden die Schuhe gebündelt und in Kartons verpackt. Nach den guten Ergebnissen der Vorjahre hat die KF Kösching heuer sensationelle 25 Kartons mit rund 15kg gut erhaltenen Schuhen füllen können.

Mit dem Abholservice des DHL (ein Paket- und Brief-Express-Dienst der Deutschen Post AG) wurden die gesammelten Schuhe zu den Sortierwerken der Kolping Recycling GmbH befördert.

Dort werden sie sortiert und vermarktet. Der gesamte Erlös der bundesweiten Aktion kommt der Internationalen Adolph-Kolping-Stiftung zugute. Ziel der Stiftung ist z. B. die Förderung von Berufsbildungszentren, von Jugendaustausch und internationalen Begegnungen, Sozialprojekten und religiöser Bildung.

Nähere Informationen im Internet unter www.kolping.de/meinschuhtutgut

Kolping International bedankt sich für die 500€ Spende die wir zum Gedenktag 2020 an den Kolping-Corona-Fonds überwiesen haben.

Letzte Aktualisierung 07.12.2021

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