Das Jahr 2022

Osterwanderung

April 2022

Rund 75 Kinder und Erwachsenen hofften am Ostermontag bei einem Spaziergang durch den Köschinger Forst eventuell den Osterhasen zu begegnen. Tatsächlich tauchte er nach einigen Kilometern auf und hatte sogar für die rund 30 Kinder kleine Süßigkeiten und Straßenmalkreiden dabei.

Die Eltern hielten natürlich das Treffen mit ihren Handys für das Photoalbum  fest. Anschließend ging es zum Kinderspielplatz nach Demling um sich nach der Wanderung wieder ordenlich zu stärken.

Unser Kolpingschnuffi wachte darüber, dass das mitgebrachte Bier unter den Erwachsenen gerecht verteilt wurde.

Ein ausführlicher Bericht folgt.

Spendenübergabe an die Tafel

April 2022

Waren im Wert von 375€ konnte an die Tafel Kösching übergeben werden. Der Betrag kam von den Besuchern der Mitgliederversammlung. Mit den 300€ aus der Kolpingkasse an die Ukrainehilfe  von Kolping International nicht nur ein schöne Geste sondern konkret Hilfe vor Ort.

Bezirkskreuzweg

April 2022

Rund 75 Kolpingsfrauen und -Männer konnten nach zwei Jahren Coronapause wieder gemeinsam den Kreuzweg beten. Die Kolpingsfamilie Altmannstein richtete ihn im Namen des Bezirkes Kelheim aus. mit 15 Teilnehmern war die Kolpingsfamilie Köschibg sehr gut vertreten.

Anschließend gab es ein gemütliches Beisammensein im Gasthof Neumayer in Altmannstein.

 

Hier der Bericht von Johann Humpel

Kolpingsfamilien gemeinsam auf dem Kreuzweg unterwegs
Steinsdorf – Mit einem Kreuzweg stimmten sich die Mitglieder des Kolpingwerk Bezirksverbandes Kelheim am Nachmittag des Palmsonntags gemeinsam auf die Kar- und Ostertage ein. Bezirksvorsitzende Brigitte Haltmayer konnte dazu auch Bezirkspräses Pfarrer Wolfgang Stowasser aus Altmannstein und Georg Wagner, Vorsitzender der gastgebenden Kolpingsfamilie Altmannstein begrüßen. Ausgangspunkt war der Sportplatz in der Dorfmitte. Mit einer Länge von circa Kilometern war der Kreuzweg auch von Älteren gut zu bewältigen. 75 Kolpingmitglieder aus Altmannstein, Kösching, Pförring, Riedenburg, Neustadt, Langquaid, Rohr, Siegenburg und Abensberg waren gekommen, um zusammen zu meditieren, zu beten und zu singen. Pfarrer Wolfgang Stowasser erinnerte zu Beginn des Kreuzweges daran, dass es gut sei, mit Jesus den Weg des Leidens, aber auch den Weg der Hoffnung, vor allem den Weg der Solidarität und des Gottvertrauens und der Zuversicht zu gehen, so der Kolping-Bezirkspräses.
Vom Parkplatz ging es über das Dorfgemeinschaftshaus, die Teilnehmerhalle, der Kreuzung, der Kapelle in der Metzstraße und der Kirche über sechs Stationen bis auf eine Anhöhe am Salvatorweg, dem Ziel. An den Stationen wurde der Verurteilung Jesu zum Tode, Jesu Annahme des Kreuzes, der Begegnung mit seiner Mutter, Jesu Fall unter dem Kreuz, der Kreuzigung, des Todes am Kreuz und der Grablegung gedacht.
Die Szenen wurden ins Heute übertragen wo Unschuldige unter die Räder kommen und Gewalttätige das Ruder der Welt an sich reißen, wo Menschen mit dem Kreuz konfrontiert werden und sich entscheiden müssen, ob sie dem Kreuz ausweichen oder es annehmen. Wenn man Menschen, die man liebt, leiden sieht, das Leid in keiner Weise abnehmen kann. Aber es schon viel ist, dabei zu sein und mitzugehen, wenn Menschen gleich von mehreren Schicksalsschlägen heimgesucht werden: Krankheit, Behinderung, Verlust der Arbeit, Tod in der Familie oder Trennung. Wenn Todesurteile auf verschiedene Weisen vollstreckt werden bis zur Angst, alles könnte umsonst gewesen sein. Wenn man durch Katastrophen Hab und Gut verloren hat, weil Krieg, Terror und Folter sich ausbreiten oder wenn eine Diagnose den Menschen damit konfrontiert, dass die Krankheit zum Ende führt und es keine Antwort auf das Warum gibt.
Die letzte Station war auf einer kleinen Anhöhe, auf der der Blick sich weitete und mehr zu sehen war als Häuser und Straßen, die den Horizont erahnen ließ und erkennen, dass sich ein Ganzes und Sinnvolles andeutet. Natürlich durften auch die passenden Zitate des Gesellenvaters und Apostels der Familie, Adolph Kolping, nicht fehlen und die Fürbitten.
Überaus gelungen war die musikalische Gestaltung durch Bläser der Schambachtaler Musikanten und Katrin Schneider mit der Gitarre. Nach dem Kreuzweg trafen sich die Teilnehmer im Vereinslokal Gasthaus Neumayer in Altmannstein zum gemütlichen, geselligen Beisammensein – und man hatte sich nach der Corona-bedingten Pause viel zu erzählen. Im Rahmen dieses Zusammensein wurde auch für die Menschen in der Ukraine gesammelt.

hpw

Mitgliederversammlung

April 2022

Der Vorsitzende Georg Altmann konnte unter den 44 Teilnehmern auch das Kolpingmitglied Bürgermeister Ralf Sitzmann, Präses Dr. Peter Stier und den Ehrenvorsitzenden Franz Heckl begrüßen.

Präses Kaplan Dr. Peter Stier spricht zum Thema „Wir Deutsche sind Neidweltmeister“. Dazu nahm er das Gleichnis vom Barmherzigen Vater aus der Sicht des älteren Sohnes und dessen Neid zu Hilfe.

Er zeigte auf, dass ca. 50% der Deutschen ein negatives Bild von wohlhabenden Mitbürgern haben. Aber so fragte er, was nützt mir der Neid? Als Fazit bleibt: Neid vergiftet das gesellschaftliche Leben, man wird selbst unglücklich und unzufrieden. Wir sollen anderen etwas gönnen.

In seiner Einleitung zeigte sich Georg Altmann sehr erfreut, dass die Versammlung wieder ohne größere Coronaauflagen stattfinden konnte.

Schriftführerin Gertraud Lechner las, wie es die Satzung vorschreibt, das Protokoll von der letzten Mitgliederversammlung 2021 vor, das ohne Beanstandung von der Versammlung genehmigt wurde.

Einen soliden Kassenstand konnte Kassier Hans Schöberl in seinem Kassenbericht, trotz der fehlenden Theatereinnahmen und Mehrausgaben für die Renovierung des Kolpingheimes vorlegen.

Präzise berichtete Kassenrevisor Roland Fritsch, dass die Kasse von ihm und Heinz Liepold geprüft. Dabei wurden die Ausgaben nicht nur auf Belege geprüft, sondern auch ob sie satzungsgemäß verwendet wurden. Es konnten keine Unregelmäßigkeiten festgestellt werden. Die Vorstandschaft wurde nach Antrag der Revisoren entlastet.

Nach Bekanntgabe der stabilen Mitgliederzahl konnte auf das Gebet für die verstorbenen Mitglieder seit der letzten Versammlung verzichtet werden, da es im Berichtsjahr keine Toten zu beklagen gab. Stattdessen betete die Versammlung mit Präses Peter Stier ein Friedensgebet für die Ukraine vom ehemaligen Bundespräses Weihbischof Josef Holtkotte nach den Worten Adolph Kolpings:“…ohne Gott kein Friede und kein Glück!“

Dass es trotz den Coronaauflagen möglich war aktiv zu sein wurde deutlich, als Altmann in seiner kurzweiligen Bilderpräsentation die Aktivitäten des letzten Jahres aufzeigte.

Er hob besonders die Nikolausaktion unter Coronabedingungen, überwiegend im Freien und den Kolping Gedenktag im Dezember hervor.

Daneben bedankte er sich bei Allen für die Teilnahme bei den verschiedenen Gebetsangeboten durch die Kolpingsfamilie, wie die Anbetung in der Kirche, das Ökumenisches Friedensgebet und den gemeinsamen Kreuzweg mit der KAB.

Natürlich waren die Kolpingmitglieder auch im gesellschaftlichen Leben aktiv. Hervorzuheben sind die Aktion Saubere Landschaft mit den Gruppen „Junge Familie“ und „Mittendrin“, das Starkbierfest mit Fastenredner Gerd Krassler in Hybrid-Veranstaltung und das Schafkopfturnier mit 36 Teilnehmer, dabei waren erstmals Frauen dabei.

Für die Schuhsammelaktion „Shuuz“ bekam die Kolpingsfamilie eine Urkunde über 129 kg gesammelte Schuhe.

Nach einer kurzen Pause ging es zu einem der wichtigsten Punkte der Versammlung: die Beitragsanpassung.

Bei der Bundesversammlung des Kolpingwerkes Deutschland wurde eine neue und vereinfachte Beitragsordnung beschlossen. Diese sieht unter anderem einen reduzierten Beitrag für Mitglieder bis einschließlich 26 Jahren und einen Sozialbeitrag für wirtschaftlich bedürftige Mitglieder ab 2023 vor. Dies und eine Anpassung der Ortsbeitrages musste auch in der Köschinger Versammlung beschlossen werden. Mit einer detaillierten Darstellung konnte der Vorsitzende die Anwesenden Mitglieder über die Änderungen informieren, so dass diese einstimmig dafür stimmten. Auf eine notwendige Satzungsänderung im nächsten Jahr wurde die Versammlung hingewiesen.

Unter dem Punkt Verschiedenes lobte Bürgermeister Ralf Sitzmann die vielfältigen Veranstaltungen der Kolpingsfamilie im Markt Kösching und erklärte jeder Zeit ein offenes Ohr für die Belange der Kolpingsfamilie und deren Mitglieder zu haben.

Silvia Schmidt informierte kurz über die Situation der Flüchtlinge aus der Ukraine in Kösching. Der Vorsitzende fügte an, dass 300€ aus der Kolpingkasse an Kolping International für die Flüchtlingshilfe weitergeleitet wurde und animierte die Anwesenden am Schluß der Veranstaltung eine private Spende zu leisten, die dann an die Tafel Kösching weitergeleitet wurde. Dies ließen sich die Kolpinger nicht zweimal sagen und warfen 375€ in die Spendenbox.

Nach dem Ausblick auf die nächsten Aktionen wurde die Versammlung nach zwei Stunden mit dem Verbandslied und einem kräftigen „Treu Kolping“ vom Vorsitzenden beendet.

32. Schafkopfturnier

April 2022

Nach zwei Jahren Abstinenz konnte endlich wieder ein Schafkopfturnier abgehalten werden.
Die Organisatoren Andreas und Thomas waren freudig überrascht, dass sie 36 Schafkopffreunde im Kolpingheim begrüßen konnten.

An 9 Tischen wurden nach der Auslosung voller Begeisterung mit der Kurzen gespielt.

Zum ersten Mal waren bei dieser bisherigen Männerveranstaltung auch vier Frauen am Start.

Beim Einsatz von nur 8.-  €  (inkl. Leberkässemmel zur Pause) hatten die Mitspieler wieder jede Menge Spaß. Was unter anderem daran lag, dass es um das Spiel ging, kein "Bares" gab, sondern "nur" hochwertige Sachpreise die den lokalen Kolpingcharakter unterstrichen.

Sieger wurde heuer Sepp Schmidt mit +109 Punkten.

Ein herzlicher Dank geht an die Organisatoren Andreas Deindl & Thomas Liepold die das Turnier souverän begleiteten und die Preise organisierten. Sowie Franz und Mane für die Auswertung. Für die Verpflegung sorgte heuer Lisa Bachmaier mit genügend Leberkas. Danke auch an Christine die als Wirtin für die reibungslose flüssige Versorgung sorgte.

Zur Historie des Kolping-Schafkopfturnieres geht es hier mit einem "Klick".

Diözesanversammlung 2022

April 2022

Dieses Jahr konnte die Diözesanversammlung nicht nur online, sondern wurde im sogenannten Hybrid-Modus, also teils online, aber auch in Präsenz durchgeführt.
Rund 35 Teilnehmer konnte Diözesanvorstand Martin König mit seinem Vorstandsteam zu Hause an den Bildschirmen und zirka 125 im Saal des Kolpinghauses in Regensburg begrüßen.
Für die Kolpingsfamilie Kösching waren der Ehrenvorsitzende Franz Heckl, der Vorsitzende Georg Altmann und Schriftführerin Gertraud Lechner angereist. Neben Berichten verschiedener Gruppen und Geschäftseinheiten stand eine Satzungsänderung auf dem Programm. Nach der Versammlung wurde zum Abschluss ein Gottesdienst in der Niedermünsterkirche mit Diözesanpräses gefeiert.
Nähere Infos gibt es auf der Homepage des Diözesanverbandes.

Endlich wieder ein Starkbierfest im Kolpingheim

März 2022

Nachdem letztes Jahr das Starkbierfest mit der virtuellen Fastenpredigt von Gerd Krassler nur in Kleinstgruppen in den eigenen vier Wänden stattfinden konnte, trafen sich 2022 rund 25 „Geimpfte-Genesene-Resistente-Befallene-Isolierte-Desinfizierte“ wieder im Kolpingheim.

Wegen einiger in Quarantäne befindlichen Gruppenmitgliedern wurde die Veranstaltung auch per Skype in die Wohnzimmer übertragen. Leider gab es technische Tonprobleme, so dass die Zuschauer die Rede nicht komplett verfolgen konnten.

Dennoch startete Gerd Krassler voller Freude seine Fastenpredigt mit den Coronaeinschränkungen von Gesundheitsminister Lauterbach und dessen Warnungen. Anschließend sinnierte er über das „Gummibärchenfasten“ und dessen möglichen Auswirkungen. In seinem zweiten Abschnitt ging Gerd auf die Beziehung eines Hofnarrs und seines Herren mit den in die Gegenwart verbundenen Gegebenheiten ein. Wie z.B. eine Hofnarrenverordnung für verschiedenste Politiker, damit sie nicht so viel Geld für unsinnige Gutachten rausschmeißen.

Gekonnt übersetzte der Fastenprediger den bis dato unbekannten Begriff „vulnerablen Gruppen“ ins Bayerische mit „zäpferte Alte“. Auch das Gendern war ein Thema in seiner Predigt. Er überlegte laut, was es für Effekte für all die bayerischen Wörter und Märchen haben könnte. Denn jeder kennt den Begriff „er wird gehänselt“. Im Zuge der Gendergerechtigkeit müsse es dann auch „sie wird gegretelt“ geben.

Anhand einer historischen Gegebenheit aus dem Kirchenbau 1725 überlegte Krassler kritisch wie sich die Situation der Akutklinik in Kösching weiterentwickeln könne. Außerdem sinnierte Gerd in seiner rund eineinhalb stündigen Predigt über das geplante, abgelehnte Holzheizkraftwerk, Biberdämme, Mantelflicker und die gerissene Leimbinder in der Dreifachturnhalle in Zusammenhang mit dem menschlichen Schweiß.

Und dann hat er noch über das Dings, ja ihr wisst schon, das Eine und das Andere und das Dings, das mir grad nicht mehr einfällt, gesprochen. Ja, ja, das Starkbier hinterlässt eben auch seine Lücken, oder ist es schon beginnende Demenz. Egal, man kann sich ja nicht an alles erinnern. Prost!

Aktion Saubere Landschaft

März 2022

Seit 2 Jahren wurde wieder die Aktion Saubere Landschaft in Kösching durchgeführt.
10 Erwachsene und 12 Kinder der Kolpinggruppe Junge Familie mit 7 weiteren Kolpingern der Gruppe "Mittendrin" waren dabei. Sie hatten wie immer das Gebiet zwischen Klausenkapelle/Pestkircherl-Dürrnhof. Dieses mal wurde nichts Außergewöhnliches gefunden. Was aber aufgefallen ist, dass nicht so viel Müll gefunden wurde wie erwartet, nachdem die Aktion Saubere Landschaft die letzten Jahre ausgefallen ist. Nach der Aktion ließen sich die Helfer natürlich wie immer eine von der Marktgemeinde gespendete Brotzzeit im Kolpingheim schmecken.

Solidarität mit der Ukraine am Aschermittwoch

März 2022

Die Pfarreiengemeinschaft Kösching-Kasing-Bettbrunn hat uns alle nach Bettbrunn zum h. Salvator zu einem weiteren Friedensgebet eingeladen.
In dieser Zeit großer Unsicherheit und Not haben wir den Segen des hl. Salvators für uns, unser Land und die ganze Welt erbeten und für den Frieden in der Welt gebetet.
Rund 50 Pilger, davon viele Kolpinger, trafen sich am Köschinger Waldhaus und gingen mit Kaplan Peter Stier die rund 3,5km nach Bettbrunn.
Nach dem Rosenkranz für Frieden in der Ukraine und der Welt wurden die Beter mit dem eucharistischen Segen wieder nach hause entlassen.

Solidarität mit der Ukraine am Aschermittwoch

Köschinger Christen beten am 3. März am Kriegerdenkmal für den Frieden

Für die durch Krieg bedrängten Menschen in der Ukraine haben am Aschermittwoch gut 200 evangelische und katholische Christen am Kriegerdenkmal im Kirchhof neben der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt gebetet. Dass vom ukrainischen Himmel keine weiteren Raketen auf die Bewohner der Ukraine abgeschossen werden, sie verletzten oder töten mögen  ‑  dass ihr Heimatland nicht von der Regierung ihres expansionswütigen Nachbarlandes verwüstet und annektiert werden möge: Dafür haben gut 200 Köschinger Christen bei dieser Andacht ihre große Sorge und Solidarität mit der Bevölkerung der Ukraine bekundet.

Das ökumenische Gebet wurde vom katholischen Pfarrgemeinderat und dessen Sachausschuss „EINE WELT | Mission-Entwicklung-Frieden | Nachbarschaft mit Osteuropa“ mit der evangelischen Kirchengemeinde St. Paulus initiiert und vorbereitet. Daran beteiligen sich ebenso der Katholische Frauenbund (KDFB), die Kolpingsfamilie Kösching, die Katholische Landjugendbewegung Kösching (KLJB) und die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB). Die Andacht am Kriegerdenkmal wurde mit dem Gesang der Kolangruppe unter Leitung von Maria Kürzinger und instrumental von eine Gruppe um Franziska Liepold gestaltet.

Der evangelische Pfarrer Oliver Heinrich übernahm die liturgische Leitung des ganz kurzfristig angesetzten, eindrucksvollen 30-Minuten-Gebetes an dem sich junge und alte Menschen beteiligt haben. Nach Kyrierufen, Gesang und Fürbitten wurden Kerzen am Kriegermal aufgestellt. Der durch eigene Gottesdienstverpflichtungen selber vor Ort verhinderte katholische Dekan Wojciech Wysocki erwähnte das Friedensgebet vor dem Kriegermal bei der anschließenden Aschermittwochsmesse als „beispielhafte Initiative“; der Ortspfarrer fügte seinem traditionellen Gottesdienst zum Beginn der österlichen Bußzeit unter Beteiligung von weiteren rund 100 Kirchgängern eine „Statio zum Ende der kriegerischen Invasion und für den Frieden der unschuldigen Menschen in der Ukraine“ an. Zum gleichzeitigen Gebet um Frieden in der Ukraine hatte für den Aschermittwoch ausdrücklich Papst Franziskus aufgerufen.

Thomas Schumann

Fotos: Konrad Reindl | Wolfgang Schilling

Ewige Anbetung in Kösching

Februar 2022

Rund 50 Besucher sind am 14. Februar der Einladung  der KLJB, des KDFB und der Kolpingsfamilie zur Anbetungsstunde in der Pfarrkirche gefolgt.

Das Team der Kolpingsfamilie ging, umrahmt von besinnlicher Musik, mit einer Steinmeditation auf die wichtigen Dinge im Leben ein.

Dazu wurden auf die einzelnen Plätze Kieselsteine zur Betrachtung verteilt. Die Betenden wurden aufgefordert die Farben, seine Unebenheiten, seine markanten Kanten, sein Gewicht zu betrachten. Dazu wurde die Metapher vorgelesen, in dem ein Professor einigen Managern in einem Seminar die Bedeutung von verschieden großen Steinen in einem Glas, das das Leben zeigen sollte, darlegte.

„WAS SIND DIE GROSSEN STEINE IN DEINEM LEBEN?“ Diese gehören zuallererst in das Glas!

Die Besucher wurden angeregt nachzudenken, was die großen Steine in ihrem Leben sind? Was ist das Wichtigste im Leben? Womit will man den (Lebens-) Krug zuallererst füllen?

Letzte Aktualisierung 03.05.2022

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